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UPD 228A/09 - 13.12.2009

Wendepunkte der Weltgeschichte:

"Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren."

Sechs Tage nach deren 61. "Geburtstag" referiert die Geschichtsdidaktikerin Susanne Popp in der Augsburger Historischen Ringvorlesung über die allgemeine Erklärung der Menschenrechte.


Vor fast genau 61 Jahren, am 10. Dezember 1948, verkündeten die damals 56 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen im Pariser Palais Chaillot die Menschenrechtscharta. Als Reaktion auf die Katastrophe des Zweiten Weltkriegs wurde der in klaren Worten umrissene Verhaltenskatalog aufgestellt, was unter Menschenrechten" zu verstehen ist. Die Verkündung erhob den Anspruch auf universale Geltung, weltweit und unabhängig von Kulturen, Philosophien und Ideologien.

Im 5. Vortrag der aktuellen Staffel der "Augsburger Historischen Ringvorlesung", die "Wendepunkten der Weltgeschichte" gewidmet ist, wird sich Prof. Dr. Susanne Popp, Inhaberin des Augsburger Lehrstuhls für Didaktik der Geschichte, mit der bis heute höchst aktuellen Diskussion um diese universalen Nomen auseinandersetzen und die Bedeutung ihrer Erklärung durch die UN herausstellen.

Popps Vortrag mit dem Titel "10. Dezember 1948: Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen" beginnt am Mittwoch, dem 16. Dezember 2009, um 18.15 Uhr im Hörsaal II des Großen Hörsaalzentrums, Universitätsstraße 10, 86159 Augsburg. Der Eintritt ist frei.

Zwei weitere Vorträge im Januar und Februar

In der Reihe "Wendepunkte der Weltgeschichte" folgen nach dem Jahreswechsel noch zwei weitere Vorträge: Am 20. Januar 2010 wird Prof. Dr. Andreas Wirsching (Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte) zum Thema "6. Oktober 1976: Die Zerschlagung der Viererbande" und Chinas Rückkehr in die Weltgeschichte" referieren. Am 3. Februar 2010 stellt Prof. Dr. Philipp Gassert (Geschichte des europäisch-transatlantischen Kulturraums) dann die Frage, ob der 11. September 2001 das Ende des amerikanischen Jahrhunderts markiert hat.