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UPD 64/10 - 28.03.2010

Am 31. März am Institut für Physik der Universität Augsburg:

Kick-off für den TRR 80

Zum Start des Sonderforschungsbereichs laden die Wissenschaftler des Augsburg-München-SFB/Transregio "From Electronic Correlations to Functionality" zu seiner Eröffnungsveranstaltung nach Augsburg.


Augsburg/KPP - Nachdem im Herbst 2009 ein internationales Expertengremium das Antragskonzept höchst anerkennend beurteilt hatte, beschloss der Bewilligungsausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) am 18. November 2009 die Einrichtung eines neuen Augsburg-München-SFB/Transregio "From Electronic Correlations to Functionality" (TRR 80). Für Mittwoch, den 31. März 2010 laden die beteiligten Gruppen zur Kick-off Veranstaltung des neuen Forschungsverbundes an die Universität Augsburg ein. Die Veranstaltung beginnt um 13.30 Uhr im Hörsaal 1004 des Physik-Hörsaalzentrums, Universitätsstraße 1, 86159 Augsburg (Gebäude T auf dem Campusplan http://www.uni-augsburg.de/allgemeines/neueuni/).

Das Programm der Eröffnungsveranstaltung beginnt nach der Begrüßung durch den Präsidenten der Universität Augsburg, Prof. Dr. Wilfried Bottke, mit Grußworten von Prof. Dr.-Ing. Liqui Meng, Vizepräsidentin der TU München, Ministerialrätin Monika Hoebbel, Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, und Prof. Dr. Achim Wixforth, Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg.

Es folgen drei Kurzvorträge zu verschiedenen Aspekten des neuen Transregios: Prof. Dr. Jochen Mannhart stellt ihn als "Eine großartige Chance für Forschung und Bildung" vor. Prof. Dr. Christian Pfleiderer (TU München) spricht unter dem Titel "Vom Hörsaal in die Forschung" über die Nachwuchsförderung im TRR 80. "Brillant und einmalig" betitelt Prof. Dr. Peter Böni (TU München) seinen Vortrag über die Neutronenquelle FRM II, die eine zentrale Rolle bei den experimentellen Arbeiten des TRR 80 spielen wird.

Nach einer halbstündigen Kaffeepause geben ab 15.15 Uhr zwei Fachvorträge Einblick in die Forschungsthematik des TRR 80: "Understanding the Electronic Properties of Novel Materials: An Experimentalist's View" lautet der Titel des Vortrags von Prof. Dr. Joel Mesot, Direktor des Paul Scherrer Instituts in Villigen. Prof. Dr. Manfred Sigrist vom Institut für Theoretische Physik der ETH Zürich spricht abschließend über "Neue Materialien - neue Eigenschaften und Herausforderungen".

Ab 16.45 Uhr sind die Gäste der Eröffnungsveranstaltung zu einem Empfang im Foyer des Physik-Hörsaalzentrums eingeladen.
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Zum TRR 80 "From Electronic Correlations to Functionality"

Im Transregio "From Electronic Correlations to Functionality" werden Physiker der Universität Augsburg und der TU München gemeinsam mit Kollegen der LMU München, des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung in Stuttgart und des Walther-Meißner-Instituts der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in Garching an der Entwicklung neuartiger Materialien arbeiten. Konkret soll die gezielte Platzierung von Grenzflächen zwischen elektronisch korrelierte Materialien die Grundlage für eine völlig neue Generation elektronischer Bauelemente schaffen. "Mit dem Titel 'Von elektronischen Korrelationen zur Funktionalität' signalisieren wir unseren Anspruch, funktionale Materialien für schnellere und raffiniertere Bauelemente zu erforschen und herzustellen, die schon bald spürbaren Einfluss auf unser alltägliches Leben haben können", so Mannhart. Über diesen Forschungsanspruch hinaus ist es zentraler Bestandteil des TRR 80-Konzepts, den wissenschaftlichen Nachwuchs und die Studierenden mittels eines speziellen Ausbildungsprogramms und einer integrierten Graduiertenschule in die Projektarbeit einzubinden und diese zugleich in den Dienst einer forschungsnahen Ausbildung und Nachwuchsförderung auf wissenschaftlich höchstem Niveau zu stellen.

Die 18 Teilprojekte des TRR 80, an denen als assoziierte Partner Spitzenforscher aus den USA, aus Kanada, aus der Schweiz und aus Japan mitarbeiten, werden von der DFG zunächst vier Jahre lang mit rund 8 Millionen Euro gefördert. Bei erfolgreichem Verlauf besteht die Option einer Verlängerung der Förderung auf bis zu 12 Jahre mit einem möglichen Gesamtfördervolumen von 25 bis 30 Millionen Euro.
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Bild- und weiteres Material zu dieser Pressemitteilung:

http://idw-online.de/pages/de/news362150
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Weitere Informationen:

zum TRR 80:

zum DFG-Förderinstrument SFB/Transregio:

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Thilo Kopp
Telefon +49 821-598-3651
thilo.kopp@physik.uni-augsburg.de