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UPD 239/11 - 06.12.2011

Erinnern und erinnert werden

Augsburger Geschichtsstudenten bringen Denkmäler ins Seniorenpflegeheim . Ausstellungseröffnung in der Casa Reha am 8. Dezember um 15.30 Uhr


Augsburg/ChF/KPP - Wer könnte einen reicheren Erinnerungsschatz vorweisen als die älteren Mitbürger? Und was steht mehr als Symbol für Erinnerungskultur als historische Denkmäler? Aus den auf der Hand liegenden Antworten auf diese Fragen haben Studierende des Augsburger Lehrstuhls für Didaktik der Geschichte die Konsequenz gezogen: Sie präsentieren die Ergebnisse ihrer Arbeit mit lokalen Denkmälern in einem Augsburger Seniorenpflegeheim.

Die Ausstellung "Geschichtsstudenten präsentieren Augsburger Denkmäler" wird vom 8. Dezember 2011 bis zum 14. Januar 2012 im Seniorenpflegeheim Casa Reha zu sehen sein. Themen der Ausstellung sind die Augsburger Synagoge, die Fuggerei, das Weberhaus, das Friedens- und Siegesdenkmal sowie der Bismarckturm. "Wir haben uns um sehr individuelle und greifbare Darstellungen bemüht, wobei das Wissen nicht nur mit Text und Bild vermittelt wird, sondern auch durch Spiele, die wir selbst konzipiert haben", so Christian Fendt, der das Seminar, in dem die Ausstellung entstanden ist, geleitet hat.

Dieses Seminar zum Thema "Denkmäler als außerschulische Lernorte" war den Augsburger Geschichtsstudentinnen und -studenten vom Lehrstuhl für Didaktik der Geschichte (Prof. Dr. Susanne Popp) im Sommersemester 2011 in der Reihe "Berufswerkstatt Geschichtskultur" angeboten worden.

Zur Eröffnung der Ausstellung am 8. Dezember 2011 um 15.30 Uhr im Foyer der Casa Reha (Erna-Wachter-Straße 14, 86161 Augsburg) sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
 
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Ansprechpartner:

Christian Fendt
c/o Lehrstuhl für Didaktik der Geschichte
Universität Augsburg
86135 Augsburg
Telefon 0821/598-5556
christian.fendt@arcor.de