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UPD 196/12 - 21.11.2012                                 Meldung als pdf

Am 8. Dezember 2012:

Ich sehe was, was Du nicht siehst!

Mit einer Vorlesung über "Elektrosmog" geht's ins neue Kinderuni-Studienjahr. Ausgabe der kostenlosen Einlasskarten für die beiden Vorlesungen des Wintersemesters ab dem 24. November bei Bücher Pustet


KU2012_updAugsburg/KPP - "Ich sehe was, was Du nicht siehst", hat der Physiker Prof. Dr. Alois Loidl als Titel über die erste Vorlesung im Kinderuni-Studienjahr 2012/13 geschrieben, die er am 8. Dezember 2012 halten wird. Er meint damit z. B. die Strahlung, die von Handys ausgeht. Mit Hilfe von professionellen Messgeräten wird er in seiner Vorlesung dafür sorgen, dass auch die Kinderstudentinnen und -studenten diese Strahlung sehen werden. Und wie immer stehen auch im Studienjahr 2012/13 dann wieder vier weitere Vorlesungen mit ganz unterschiedlichen, aber immer spannenden Themen auf dem Programm der Kinderuni Augsburg. Ab dem 24. November 2012 gibt es die kostenlosen Einlasskarten für die ersten beiden Vorlesungen - solange der Vorrat reicht - bei Bücher Pustet (Karolinenstraße 12, 86150 Augsburg).

 

Das Handy ist fester Bestandteil des Alltags von Kindern und Jugendlichen. Bereits 20 Prozent aller Mädchen und Jungen im Alter von erst 6 bis 9 Jahren verfügen über ein Mobiltelefon, und gerade das "Simsen" bestimmt ihr Kommunikationsverhalten. Doch kaum bekannt ist, wie Mobilfunk eigentlich funktioniert und ob Elektrosmog oder speziell Handy-Strahlung unserer Gesundheit u. U. schaden. Prof. Dr. Alois Loidl (Lehrstuhl für Experimentalphysik V/Elektronische Korrelationen und Magnetismus) und sein Mitarbeiter Rudolf Gulich werden die Grundlagen der entsprechenden Technik durch Versuche und Experimente anschaulich und verständlich machen. Dies und die Erläuterung der Wirkung, die elektromagnetische Wellen auf unseren Organismus haben, soll den Hörerinnen und Hörern der Kindervorlesung "Ich sehe was, was Du nicht siehst" zu einem bewussteren Umgang mit dem Mobilfunk verhelfen.

Nach einer kurzen Einführung in den populärwissenschaftlichen Begriff "Elektrosmog" werden also zunächst die physikalisch-technischen Grundlagen elektromagnetischer Felder und Wellen erläutert werden. Dabei wird auch ein Überblick über die verschiedenen Quellen elektromagnetischer Felder gegeben, die uns täglich im Alltag begleiten. Anschließend veranschaulicht die Vorlesung die grundlegende Funktionsweise eines Mobilfunknetzes. Neben den grundsätzlichen Unterschieden gegenüber Rundfunk und Fernsehen werden die spezifischen Merkmale des Mobilfunks dargestellt, zum Beispiel der Aufbau eines zellulären Netzes, die Abstrahlcharakteristiken von Mobilfunkantennen oder die Verwendung der Frequenzkanäle bei Handys und Basisstationen.

Dann wird es um die biologischen und gesundheitlichen Wirkungen elektromagnetischer Wellen gehen und in diesem Zusammenhang auch um die Frage, wie die gesetzlichen Grenzwerte zum Schutz der Bevölkerung vor "Elektrosmog" eigentlich festgelegt werden. Und schließlich werden die Möglichkeiten aufgezeigt, die es gibt, um vorsorglich die persönliche Strahlenbelastung durch Mobilfunk zu minimieren.

Wie sich hochfrequente elektromagnetische Felder nachweisen lassen und welche Belastung von Mobilfunkbasisstationen und Handys tatsächlich ausgeht, werden Professor Loidl und Dr. Gulich den Zuhörerinnen und Zuhörern anhand professioneller Messgeräte live zeigen.

 

Am 26. Januar 2013: Hört das Lernen denn nie auf?

Wie das Handy (und die von ihm ausgehende Strahlung) so ist auch die Frage, um die es in der zweiten Kinderuni-Vorlesung am 26. Januar 2013 gehen wird, etwas, was Kinder und Jugendliche wohl jeden Tag begleitet: "Hört das Lernen denn nie auf?"

Die Pädagogin Prof. Dr. Elisabeth Meilhammer, zu deren Spezialgebieten die Weiter- und die Erwachsenenbildung zählen, weiß, dass kleine Kinder stets noch ganz wild darauf sind, Neues zu lernen. Wer aber jeden Tag zur Schule gehen muss, ist vielleicht schon bald nicht mehr vom Lernen begeistert. Viele junge Menschen freuen sich dann darauf, die Schule endlich hinter sich zu haben. Aber bedeutet das wirklich, dass wir nun mit dem Lernen aufhören können?

Die Vorlesung wird zeigen, dass das Lernen eigentlich nie aufhören kann, weil die Schule niemals, und mag sie noch so gut sein, niemals auf alle Umstände und Entwicklungen des künftigen Lebens vorbereiten kann. "Um immer auf der Höhe der Zeit zu sein und die ständig neuen Anforderungen im Alltag und Beruf bewältigen zu können, führt am immerwährenden Lernen über Kindheit und Jugend hinaus kein Weg vorbei", ist die Pädagogik-Professorin überzeugt und hat dabei aber auch eine gute Nachricht: "Lernen im Erwachsenenalter lohnt sich und macht oft auch Freude!"

 

Drei weitere Vorlesungen im Sommersemester

Im Sommersemester 2013 geht es dann am 27. April mit einer Vorlesung des Neuhistorikers und Nordamerika-Experten Prof. Dr. Philipp Gassert weiter, der berichten wird, wie der Wilde Westen entdeckt wurde. Am 15. Juni wird der Philosoph Prof. Dr. Thomas Schärtl mit den Kinderstudentinnen und -studenten darüber nachdenken, was dabei herauskommt, wenn man darüber nachdenkt, was es wirklich gibt. Und zum Abschluss des Kinderuni-Studienjahres wird die Kommunikationswissenschaftlerin Prof. Dr. Susanne Kinnebrock die Frage beantworten, ob - oder inwiefern - das Fernsehen lügt.

 

Gesamtprogramm:

 

8. Dezember 2012
Elektrosmog: Ich sehe was, was Du nicht siehst.
Prof. Dr. Alois Loidl, Physik

 

26. Januar 2013
Hört das Lernen denn nie auf?
Prof. Dr. Elisabeth Meilhammer, Pädagogik

 

27. April 2013
Wie der Wilde Westen entdeckt wurde: Die abenteuerliche Reise von Lewis und Clark zum Pazifik
Prof. Dr. Philipp Gassert, Geschichte

 

15. Juni 2013
Gibt es Autos, Tische und Stühle - oder nur ihre Teile? Was dabei herauskommt, wenn man darüber nachdenkt, was es wirklich gibt
Prof. Dr. Thomas Schärtl, Philosophie

 

6. Juli 2013
Lügt das Fernsehen? 
Vorlesung von Prof. Dr. Susanne Kinnebrock, Kommunikationswissenschaft

 

Jeweils samstags von 11 bis 12 Uhr im HS I

Die Kindervorlesungen finden jeweils samstags zwischen 11.00 und 12.00 Uhr im Hörsaal I des Großen Hörsaalzentrums (Gebäude C, Universitätsstraße 10, 86159 Augsburg) statt. Einlass ist ab 10.45 Uhr.

 

Einlasskarten am 24.11.2012 und am 13.4.2013 bei Bücher Pustet

Die kostenlosen, aber erforderlichen Einlasskarten für die beiden ersten Vorlesungen gibt es ab dem kommenden Samstag, dem 24. November 2012, solange der Vorrat reicht bei Bücher Pustet (Karolinenstraße 12, 86150 Augsburg). Ausgabetermin für die Karten für die drei Sommersemster-Vorlesungen ist der 13. April 2013.

 

Live-Übertragung in den "Eltern"-Hörsaal II

Eltern und sonstige erwachsene Begleitpersonen haben keinen Zutritt zum Hörsaal I. Für sie werden alle Kindervorlesungen live in den unmittelbar benachbarten Hörsaal II übertragen.

 

Hinweis für Erziehungsberechtigte

Bei den Vorlesungen der Kinderuniversität Augsburg wird fotografiert, die Vorlesungen werden darüber hinaus aufgezeichnet und u. U. auf DVD oder im Internet publiziert. Erziehungsberechtigte, die durch die Überlassung einer Einlasskarte an ihr Kind diesem den Zutritt zu einer Vorlesung der Kinderuniversität Augsburg ermöglichen, erklären sich dadurch zugleich ausdrücklich damit einverstanden, dass ihr Kind in einer eventuell publizierten Aufzeichnung der Vorlesung bzw. auf Fotos, die während der Vorlesung gemacht und später publiziert werden, u. U. im Bild erscheint. Personen, die einem Kind, dem gegenüber sie nicht erziehungsberechtigt sind, eine Einlasskarte zu einer Vorlesung der Kinderuniversität Augsburg überlassen, tragen die Verantwortung dafür, dass die Erziehungsberechtigten des Kindes darüber informiert und ausdrücklich damit einverstanden sind, dass ihr Kind u. U. bei einer Publizierung von Fotos bzw. einer Aufzeichnung der Vorlesung im Bild zu sehen sein wird.

 

Partner und Förderer:

Für verlässliche Zusammenarbeit und großzügige Unterstützung dankt die Kinderuniversität Augsburg

• der Augsburger Allgemeinen

• der Augsburger Puppenkiste

• BR alpha

• Bücher Pustet

• GEOlino - Das Erlebnisheft

• der Stadt Augsburg

• der Stadtsparkasse Augsburg und

• den Stadtwerken Augsburg

 

Weitere Informationen und Kontakt:

http://www.kinderuni-augsburg.de

Pressestelle der (Kinder-)Universität Augsburg

Telefon 0821/598-2094
info@presse.uni-augsburg.de

 

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KUHoersaal_pr   Kinderuniversität Augsburg - Hörsaal,
Foto: Peter Neidlinger

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Augsburger Kasperl, das Maskottchen der Kinderuni

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