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UPD 22/13 - 02.02.2013                                 Meldung als pdf

FORCiM3A um ein weiteres Jahr verlängert

Positive Zwischenbegutachtung des von der Bayerischen Forschungsstiftung geförderten Verbundes "CFK/Metall-Mischbauweisen im Maschinen- und Anlagenbau" erhärtet die mit dem Projekt verbundenen hohen Erwartungen mit Blick auf eine Vielzahl neuer und zukunftsweisender Anwendungen.


Augsburg/PSt/KPP - Aufgrund einer ersten positiven Zwischenbegutachtung wurde der vom Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung (AMU) der Universität Augsburg koordinierte Bayerische Forschungsverbund "CFK/Metall-Mischbauweisen im Maschinen- und Anlagenbau" (FORCiM³A) jetzt um ein weiteres Jahr verlängert. Dies teilte die Bayerische Forschungsstiftung am 31. Januar 2013 den Sprechern des Verbundes - Prof. Dr. Klaus Drechsler (TU München und Fraunhofer-Projektgruppe "Funktionsintegrierter Leichtbau" Augsburg), Dr. Markus Lang (Voith Composites) und Prof. Dr. André Baeten (Hochschule Augsburg) - mit.

Die mit renommierten Experten aus Industrie und Wissenschaft besetzte Gutachtergruppe hebt in ihrem Bericht hervor, dass die Kooperation der wissenschaftlichen Einrichtungen einerseits untereinander und andererseits mit den Industriepartnern hervorragend funktioniere. Die Gutachter sind überzeugt, dass die Forschungsergebnisse des FORCiM3A-Verbundes zahlreiche Anwendungen der neuartigen Werkstoffklasse der Faserverbundwerkstoffe im Maschinen- und Anlagenbau erwarten lassen. Diese Überzeugung wird von den beteiligten Industriepartnern geteilt, die sich ihrerseits mit dem bisher bereits Erreichten außerordentlich zufrieden zeigen.

CFK: hohes Fortschrittspotential auch für den Maschinen- und Anlagenbau

Der Forschungsverbund FORCiM³A, der vom Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung (AMU) der Universität Augsburg koordiniert wird, beschäftigt sich mit der Faserverbundtechnologie in einem Bereich, in dem diese Technologie derzeit noch eine untergeordnete Rolle spielt, im Maschinen- und Anlagenbau nämlich. Dabei verspricht der Einsatz von Kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen (CFK) gerade in diesem Bereich eine signifikante Leistungssteigerung. Zu nennen ist hier nicht nur das hohe Leichtbaupotenzial, das in CFK steckt, zu nennen sind vielmehr auch die vielfältigen funktionalen Vorteile wie die geringe Wärmeausdehnung, wie die hohe strukturelle Dämpfung und wie die Möglichkeit der Funktionsintegration.

Leistungsfähigere Produkte mit neuen Funktionalitäten

Bisher nur unzureichend erforscht ist v. a. die Verbindung von CFK und Metallstrukturen. Genau hier setzen die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten von FORCiM³A an. Kostengünstigere Werkstoffsysteme, automatisierte Fertigungsverfahren und ein besseres Verständnis der Strukturmechanik ermöglichen völlig neue Ansätze. Gemeinsam mit dem entsprechenden anwendungsspezifischen System-Know-how werden diese Ansätze bei vertretbaren Kosten gerade auch im Maschinen- und Anlagenbau zu Produkten mit verbesserter Leistungsfähigkeit und neuen Funktionalitäten führen.

Kooperation von Wissenschafts- und Industriepartnern in sieben Teilprojekten

FORCiM³A vernetzt Partner aus Forschung und Industrie in Bayern, die gemeinsam in sieben Teilprojekten an Anwendungsmöglichkeiten von CFK im Maschinen- und Anlagenbau arbeiten. Das Spektrum dieser Partner reicht von solchen, die bisher noch nicht mit CFK in Berührung gekommen sind, bis hin zu solchen, die hier auf bereits langjährige Erfahrung zurückgreifen können. Durch diese einzigartige Konstellation entstehen Ideen und Kooperationen, die es in dieser Form bisher nicht gegeben hat.

Je ca. 2,3 Mio. Euro von der Forschungsstiftung und von der Industrie

Der Bayerische Forschungsverbund "CFK/Metall-Mischbauweisen im Maschinen- und Anlagenbau" wird von der Bayerischen Forschungsstiftung über einen Zeitraum von drei Jahren mit 2,28 Mio. Euro gefördert. Weitere 2,29 Mio. Euro steuern die zwölf beteiligten Industriepartner zum Finanzierungsvolumen von insgesamt 4,57 Mio bei.

Weitere Informationen zu den Forschungsthemen und -zielen von FORCiM³A:

 

Kontakt:

Dr. Patrick Starke

Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung

Universität Augsburg

86135 Augsburg

Telefon 0821/598-3590

Fax 0821/598-3599

info@amu-augsburg.de

http://www.amu-augsburg.de