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UPD 219/13 - 09.12.2013                                 Meldung als pdf

Erste Adresse für die Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften – Eröffnung des neuen Jakob-Fugger-Zentrums

Am Mittwoch, den 11. Dezember fällt der offizielle Startschuss für das Jakob-Fugger-Zentrum für transnationale Studien an der Universität Augsburg. Den Festvortrag zur Eröffnung im kleinen Goldenen Saal hält Verleger Hubert Burda.


JFZ Grafik©waldmann+weinold_updAugsburg/AM – Ein Forschungszentrum, das Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen miteinander vernetzt, ihre Kompetenzen bündelt und Synergien schafft – mit diesen anspruchsvollen Zielen möchte das Jakob-Fugger-Zentrum an der Universität Augsburg die Augsburger Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften international profilieren und bekannt machen.

 

Die Gründung des Jakob-Fugger-Zentrums, das am 11. Dezember seine offizielle Eröffnung feiert, steht exemplarisch für das Konzept einer „Netzwerkuniversität“, zu der sich die Universität Augsburg unter Federführung ihrer Präsidentin Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel entwickelt. Ihrer Initiative ist die Gründung des Zentrums zu verdanken.

 

International vernetzt

Auf höchstem wissenschaftlichem Niveau sollen hier Ideen und Impulse aus der interdisziplinären Zusammenarbeit gewonnen werden. Das Zentrum will neue und zukunftsweisende Forschungsthemen entdecken und erkunden. Gesellschaftliche Vielfalt und gesellschaftlicher Wandel im Kontext der Globalisierung sind dabei die großen inhaltlichen Leitmotive für die gemeinsame Forschungsarbeit. Daran arbeiten die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gemeinsam über Fächer- und Ländergrenzen hinweg. Das Zentrum will erfolgreiche internationale Forschungskooperationen stärken und gleichzeitig neue Kontakte zu führenden Forschungszentren weltweit knüpfen.


Zum Zeitpunkt seiner feierlichen Eröffnung sind im Jakob-Fugger-Zentrum bereits 18 Professorinnen und Professoren unterschiedlicher Fachrichtung mit ihren hochkarätigen Forschungsprojekten organisiert. Sie treffen sich regelmäßig, um ihre Forschungsprojekte und -ergebnisse gemeinsam zu diskutieren. Das Zentrum hilft ihnen bei der Anbahnung internationaler Kontakte, der Einladung internationaler Gastwissenschaftler, der Organisation wissenschaftlicher Tagungen und der Publikation von Forschungsergebnissen. Ebenso unterstützt und berät es seine Mitglieder bei der Beantragung von Forschungsgeldern.

 

Insgesamt will sich das Jakob-Fugger-Zentrum als ein Ort des Austauschs zwischen verschiedenen Fächern und Forschungsbereichen, zwischen verschiedenen Ländern und Kulturen und nicht zuletzt auch zwischen Universität und Gesellschaft etablieren. Seine Forschungsergebnisse wird das Zentrum einer breiten Öffentlichkeit zugänglich und verständlich machen.

 

Vor Ort aktiv

Mit seiner inhaltlichen Orientierung an gesellschaftlich relevanten Themen sucht das Jakob-Fugger-Zentrum bewusst den engen Kontakt mit seiner Stadt.  Einst Schauplatz der Versöhnung verschiedener Glaubensrichtungen im Augsburger Religionsfrieden, dient Augsburg heute geradezu als Paradebeispiel für eine Stadtgesellschaft, in der Bürger mit unterschiedlichsten sozialen, kulturellen, religiösen und ethnischen Hintergründen zusammenleben. Mit Vorträgen und Veranstaltungen an verschiedenen Orten im Stadtkern will das Zentrum in die Öffentlichkeit hineinwirken und aktiv den Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern fördern.

 

Jakob Fugger als Namenspatron

Der wohl berühmteste Sohn der Stadt Augsburg, Jakob Fugger, genannt der Reiche (1459-1525) steht dem Zentrum mit seinem Namen Pate für das gemeinsame Ziel: vor Ort aktiv – international vernetzt. Als bedeutender Unternehmer verstand er es wie kein zweiter, globale Netzwerke zu knüpfen und sie gewinnbringend zu nutzen, wirtschaftliche Aktivität mit sozialem und kulturellem Engagement zu verbinden. Wie Jakob Fugger selbst möchte auch das Zentrum einen nachhaltigen Beitrag für die Weiterentwicklung der Gesellschaft leisten.

 

Hubert Burda zur Eröffnung

Über 300 geladene Gäste werden zur offiziellen Eröffnung am 11. Dezember 2013 im Kleinen Goldenen Saal der Stadt Augsburg erwartet. Als ausgewiesener Verehrer und Kenner des großen Fugger reist der Großverleger Prof. Dr. Hubert Burda nach Augsburg, um in feierlichem Rahmen den Festvortrag „Zur Aktualität von Jakob Fugger“ zu halten. Der Oberbürgermeister der Stadt Augsburg, Dr. Kurt Gribl sowie die Präsidentin der Universität Augsburg, Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel, übermitteln dem Jakob Fugger-Zentrum mit Grußworten ihre guten Wünsche. Prof. Dr. Freimut Löser, Lehrstuhl für Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters gibt stellvertretend für die Mitglieder des Zentrums Einblick in dessen Arbeitsgebiete und Forschungsprojekte. 

Die Eröffnungsveranstaltung ist bereits ausgebucht. Zusätzliche Anmeldungen können leider nicht mehr entgegengenommen werden. 

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Informationen im Netz 

http://www.jfz.uni-augsburg.de  

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Eröffnungsveranstaltung

Feierliche Eröffnung
des Jakob-Fugger-Zentrums für transnationale Studien der Universität Augsburg

Mittwoch, 11. Dezember 2013, 19.30 Uhr
Kleiner Goldener Saal der Stadt Augsburg
(nur geladene Gäste)

Programm

Musikalischer Auftakt: Johannes Brahms: Sonate Nr. 3 in d-Moll, op. 108, 4. Satz: Presto agitato

Begrüßung: Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel, Präsidentin der Universität Augsburg

Grußwort: Dr. Kurt Gribl, Oberbürgermeister der Stadt Augsburg

Vortrag: Das Jakob-Fugger-Zentrum: Arbeitsgebiete und Forschungsprojekte,
Prof. Dr. Freimut Löser, Lehrstuhl für Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters

Festvortrag: Zur Aktualität von Jakob Fugger, Prof. Dr. Hubert Burda, Hubert Burda Media

Musikalischer Ausklang: Mieczysław Weinberg: Rhapsody über Moldawische Themen, op. 47

Es spielen Prof. Linus Roth (Violine) und José Gallardo (Klavier) vom Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg. Prof. Linus Roth spielt die Stradivari „Dancla“ aus dem Jahr 1703, eine freundliche Leihgabe der Musikstiftung der L-Bank Baden-Württemberg.

http://www.jfz.uni-augsburg.de/de/aktuelles/festakt.html 

 

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Pressebildmaterial

JFZ Grafik©waldmann+weinold_pr   Jakob Fugger der Reiche -
Motiv für das neu eröffnete Jakob-Fugger-Zentrum für transatlantische Studien
Gestaltung: Waldmann + Weinold

foto-ProfDrHubertBurda   Prof. Dr. Hubert Burda
Der Verleger spricht als Festredner anlässlich der Eröffnungsfeierlichkeiten des neuen Jakob-Fugger-Zentrums zum Thema "Zur Aktualität von Jakob Fugger"