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UPD 80/14 - 26.05.2014                                 Meldung als pdf

Neue Reihe "Historisches Stadtkolloquium":

Orient in Augsburg: Einblicke in eine unbekannte Geschichte

Ein Projekt des Augsburger Instituts für Europäische Kulturgeschichte der Universität Augsburg informiert fortlaufend über seine Forschungen und setzt auf Bürgerbeteiligung.


Orient-in-Augsburg-P#7120B3

Augsburg/KPP - Mit drei Vorträgen - dem ersten am 28. Mai 2014 - startet als neue Reihe des Instituts für Europäische Kulturgeschichte (IEK) das "Historische Stadtkolloquium", das sich dem "Orient in Augsburg" widmet und die Forschungen und Forschungsergebnisse eines entsprechenden Projekts aktuell einer breiteren Stadtöffentlichkeit vermitteln will. Den Auftakt machen der Projektleiter Prof., Dr. Wolfgang E. J. Weber und seine Mitarbeiterin Teresa Grundwald. Sie referieren am 28. Mai 2014 unter dem Titel "Antike und mittelalterliche Anfänge: Wie Augsburg seine Götter, Wissen, Waren und Konfrontationen aus dem Orient zu beziehen begann". Veranstaltungsort ist - wie auch bei allen künftigen Abenden des "Historischen Stadtkolloquiums" die Neue Stadtbücherei Augsburg (Ernst-Reuter-Platz 1, 86150 Augsburg). Beginn ist jeweils um 18.00 Uhr.

Ist die Präsenz des sogenannten Orients in Augsburg ein neues Phänomen, wie die gegenwärtige Debatte um Immigration und Multikulturalität nahelegt? Was die Meisten nicht wissen: keineswegs! Vielmehr war das Morgenland in verschiedenen Formen mehr oder weniger bereits seit den Anfängen da. Mehr noch: Sein Einfluss prägte das Schicksal der Lechstadt entscheidend mit.

Ziel ist "eine Art Bürgerprojekt"

Die neue Vortrags- und Diskussionsreihe des Instituts für Europäische Kulturgeschichte der Universität Augsburg ist darauf angelegt, die Erkenntnisse eines einschlägigen Projekts an die Stadtöffentlichkeit zu bringen. "Wir erhoffen uns daraus ", so Prof. Dr. Wolfgang E. J. Weber, Geschäftsführender Wissenschaftlicher Sekretär des IEK und Leiter des Orientprojekts, "auch ergänzende Hinweise aus der Bevölkerung. Unser Ziel ist, am Ende eine Art Bürgerprojekt entstehen zu lassen, das in entsprechende stadtkulturelle Aktivitäten einmündet und den bisherigen Kenntnis- und Debattenstand verbessert."

Die ersten drei Vorträge im Sommer 2014

Die erste Reise in die orientalischen Gefilde der Augsburger Stadtgeschichte unternehmen im Sommersemester 2014 drei Vorträge zur Antike und zum Mittelalter, die jeweils um 18.00 Uhr in der Neuen Stadtbücherei Augsburg (Ernst-Reuter-Platz 1, 86150 Augsburg) beginnen:

  • Mittwoch, 28. Mai 2014
    "Antike und mittelalterliche Anfänge: Wie Augsburg seine Götter, Wissen, Waren und Konfrontationen aus dem Orient zu beziehen begann"
    Prof. Dr. Wolfgang E. J. Weber, Teresa Grunwald (Universität Augsburg)
     
  • Mittwoch, 11. Juni 2014
    "Kruzitürken! Das Türkenthema in der vormodernen schwäbischen Literatur"
    Prof. Dr. Klaus Wolf (Universität Augsburg)
     
  • Mittwoch, 2. Juli 2014
    "Hilfe, die Türken kommen! Augsburger Türkendrucke im 16. Jahrhundert"
    Dr. Hans-Jörg Künast (Staats- und Stadtbibliothek Augsburg)

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Projekthomepage:

http://www.uni-augsburg.de/de/institute/iek/projekte/orient.html

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Ansprechpartner:

Prof. Dr. Wolfgang E. J. Weber
Institut für Europäische Kulturgeschichte der Universität Augsburg
Telefon 0821/598-5842
wolfgang.weber@iek.uni-augsburg.de