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UPD 91/14 - 19.06.2014                                 Meldung als pdf

Am 25. Juni von 10.00 bis 12.00 Uhr im Augsburger Rathaus

Interkulturelle Forschung auf den kommunalen Alltag in Augsburg heruntergebrochen

In Podiumsgesprächen mit Vertretern der kommunalen Politik und Verwaltung diskutieren die beiden Trägerinnen des "Augsburger Wissenschaftspreises für interkulturelle Studien 2014", Dr. Heike Hanhörster und Isabel Collien, die Ergebnisse ihrer Studien und die Frage, wie diese für das interkulturelle Miteinander vor Ort fruchtbar gemacht werden könnten.


Hanhšrster+CollienAugsburg/KPP – Wie bereits berichtet, werden die Raumplanerin Dr. Heike Hanhörster (Dortmund) und die Politikwissenschaftlerin Isabel Collien(Hamburg/Berlin) am 24. Juni bei einem Festakt im Goldenen Saal des Augsburger Rathauses mit dem "Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien 2014" ausgezeichnet. Ein Stockwerk tiefer - im Oberen Fletz (Sitzungssaal) des Rathauses - diskutieren tags darauf, am 25. Juni, von 10.00 bis 12.00 Uhr Heike Hanhörster und Isabel Collien die Ergebnisse ihrer preisgekrönten Studien über türkeistämmige Eigentümer in Migrantenvierteln bzw. über die interkulturelle Öffnung von Verwaltungsstrukturen in öffentlichen Podiumsgesprächen mit den städtischen Referenten Gerd Merkle (Bauwesen) und Reiner Erben (Umwelt, Migration und Nachhaltigkeit).

Diskutieren am 25. Juni 2014 aus Anlass der Verleihung des "Augsburger Wissenschaftspreises für Interkulturelle Studien 2014" mit Repräsentanten der Augsburger Kommunalpolitik und -verwaltung öffentlich über die Ergebnisse ihrer Forschungen: die Hauptpreisträgerin Dr. Heike Hanhörster (links) und die Förderpreisträgerin Isabel Collien. Fotos: privat

Diese Podiumsveranstaltung richtet sich zum einen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Augsburger Stadtverwaltung, darüber hinaus aber auch an alle Bürgerinnen und Bürger, die Interesse haben, sich mit den für die Stadtgesellschaft höchst aktuellen und relevanten Themen und Fragestellung der Hauptpreisträgerin Hanhörster und der Förderpreisträgerin Collien intensiver auseinanderzusetzen.

In ihrer Dissertation "Bleiben oder Gehen? Türkeistämmige Eigentümer in Migrantenvierteln" untersucht Heike Hanhörster, für welche Standorte sich türkeistämmige Haushalte beim Erwerb von Wohneigentum entscheiden, ob und warum sie sich z. B. entscheiden, im Migrantenviertel zu bleiben oder sich aus ihrem angestammten Quartier zu entfernen. Hanhörster berücksichtigt dabei stadtsoziologische, humangeographische und stadtplanerische Fragestellungen.

Isabel Collien untersucht in ihrer Fallstudie Prozesse interkultureller Öffnung am Beispiel der Öffentlichen Verwaltung in Berlin. Sie fragt, ob und wie Leitbilder interkultureller Öffnung im Arbeitsalltag umgesetzt werden, welchen Einfluss dabei das jeweilige Vorwissen zu Migration und Rassismus hat und welche Unterschiede sich bei Beschäftigten in der Berliner Senatsverwaltung feststellen lassen.

Über ihre Forschungsergebnisse wird Dr. Heike Hanhörster am 25. Juni von 10.00 bis 11.00 Uhr nach ihrem Impulsreferat mit dem Augsburger Baureferenten Gerd Merkle und mit dem Architekten Prof. Herbert Jötten diskutieren. Von 11.00 bis 12.00 Uhr wird Reiner Erben (Referat für Umwelt, Migration und Nachhaltigkeit)) Gesprächspartner von Isabel Collien sein. Moderiert werden beide Gesprächsrunden von der Journalistin Angela Bachmair.

Die Stadt und die Universität Augsburg sowie das "Forum für Interkulturelles Leben und Lernen (FILL) e. V." laden alle Interessierten zu dieser Veranstaltung am 25. Juni 2014, von 10.00 bis 12.00 Uhr im Oberen Fletz des Augsburger Rathauses herzlich ein. Der Eintritt ist frei.

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Ansprechpartnerin an der Universität Augsburg:

Dr. Anna-Magdalena Ruile

Telefon 0821/598-5104

anna.ruile@praesidium.uni-augsburg.de

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Weitere Informationen zum Preis, zur Preisverleihung und zu den Preisträgerinnen 2014:

http://www.presse.uni-augsburg.de/unipressedienst/2014/april-juni/2014_076/

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Pressemotiv zum Download:

Hanhšrster+Collien

Diskutieren am 25. Juni 2014 aus Anlass der Verleihung des "Augsburger Wissenschaftspreises für Interkulturelle Studien 2014" mit Repräsentanten der Augsburger Kommunalpolitik und -verwaltung öffentlich über die Ergebnisse ihrer Forschungen: die Hauptpreisträgerin Dr. Heike Hanhörster (links) und die Förderpreisträgerin Isabel Collien. Fotos: privat