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UPD 8/14 - 26.01.2014                                 Meldung als pdf

Kurzfristig ins Programm öffentlicher Veranstaltungen aufgenommen:

Die neue Mittelschule im Reifungsprozess

Ministerialrat Helmut Krück vom Münchner Bildungsministerium am 28. Januar über die Konzeption, die Entwicklung und die Lehrpläne des vor zwei Jahren unter einem alten Namen neu eingeführten bayerischen Schultyps


Augsburg/KPP - Durch die Erfüllung entsprechender Vorgaben können sich seit dem Schuljahr 2011/2012 fast alle bayerischen Hauptschulen als Mittelschulen ausweisen. Über die Konzeption, die Entwicklung und die Lehrpläne dieses neuen, die Hauptschulen ersetzenden Schultyps - der nicht mit der bis in die 1960er Jahr hinein noch "Mittelschule" genannten Realschule zu verwechseln ist - referiert am kommenden Dienstag, dem 28. Januar 2014, Helmut Krück, Ministerialrat im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Diese für alle Interessierten offene Abendveranstaltung des Zentralinstituts für didaktische Forschung und Lehre (ZdFL) der Universität Augsburg beginnt um 18.00 Uhr im Raum 2056 der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg (Gebäude D, Universitätsstraße 10, 86159 Augsburg).

Im Verlauf aktueller bildungspolitischer Reformen hat die alte Hauptschule in Bayern eine Neustrukturierung hin zur neuen Mittelschule durchlaufen. Der entsprechende Anpassungs- und Entwicklungsprozess ist nach wie vor im Gange. "Und die Erwartungen aller Beteiligten an diesen Reformprozess sind enorm hoch", erläutert Prof. Dr. Karin Aschenbrücker, Angehörige des ZdFL-Vorstands und Professorin für Didaktik der Arbeitslehre an der Universität Augsburg.

Denn im Ergebnis dieser Reform sollen die Absolventinnen und Absolventen dieser Mittelschule die Übergänge in das Bildungs- oder ins Beschäftigungssystem kompetent meistern, Lehrerinnen und Lehrer wiederum sollen die vielfältigen Herausforderungen der Unterrichtspraxis durchgängig professionell bewältigen können. Erwartet wird v. a., dass im bildungspolitischen Dialog ein wohlüberlegtes und dauerhaft tragfähiges Reformergebnis erreicht wird und dass Lehrpläne entwickelt werden, die zeitgemäß aktuelle Gegenwarts- und Zukunftsthemen mit unverzichtbaren bewährten Inhalten ausgewogen verbinden.

"Diese und zahlreiche weitere Anforderungen und Ansprüche bestimmen den Alltag und die Diskussion der Akteure in diesem noch laufenden Reifungsprozess der bayerischen Mittelschule. Wir freuen uns deshalb, dass wir mit Herrn Ministerialrat Krück einen Experten als Referenten gewinnen konnten, der mit der Materie wie kaum ein anderer vertraut und kompetent ist, um umfassend und detailliert zum Stand der Dinge Auskunft geben zu können", so Aschenbrücker.

Der Vortrag ist öffentlich, der Eintritt frei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

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Kontakt und weitere Informationen:

Prof. Dr. Karin Aschenbrücker

Telefon 0821/598-5587

karin.aschenbrücker@phil. uni-augsburg de

http://www.uni-augsburg.de/de/institute/ZdFL/