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UPD 16/14 - 06.02.2014                                 Meldung als pdf

Kompetenzorientierter Geschichtsunterricht

Für den 27. und 28. Februar 2014 lädt die Universität Augsburg Lehrerinnen und Lehrern wieder zu ihrem "Kontaktstudium Geschichte" ein.


Augsburg/MW/KPP - Das Selbstverständnis eines kompetenzorientierten Geschichtsunterrichts, seine Aufgabenstellung und -bewertung“ ist das Thema des diesjährigen Augsburger Kontaktstudiums Geschichte. Diese Fortbildungsveranstaltung für die Geschichtslehrkräfte, die an der Universität Augsburg eine bis in die 1980er Jahre zurückreichende Tradition hat, wird heuer zum vierten Mal vom Lehrstuhl für Didaktik der Geschichte in Zusammenarbeit mit der Dienststelle des Ministerialbeauftragten der Gymnasien in Schwaben und erstmals auch mit dem Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung(ISB), München, angeboten. "Mit dem zweitägigen Seminar wollen wir am 27. und 28. Februar 2014 den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Anregungen für die Erstellung kompetenzorientierter Aufgaben sowie Leistungserhebungen und Bewertungen im Geschichtsunterricht geben", so Prof. Dr. Susanne Popp, Inhaberin des Augsburger Lehrstuhls für Didaktik der Geschichte.

Für den Geschichtsunterricht ist das "kompetenzorientierte Unterrichten" längst zu einem theoretischen und praktischen Schlüsselthema geworden. Auch der neue bayerische Gymnasiallehrplan wird kompetenzorientiert sein. Das Herzstück des kompetenzorientierten Unterrichts ist die Entwicklung von Aufgabenstellungen, die auf die Förderung unterschiedlicher Kompetenzen abzielen, fachlich gehaltvoll und kognitiv aktivierend sind. Prinzipien der Stufung/Graduierung und ggf. auch der Binnendifferenzierung sind hier ebenso zu berücksichtigen wie fachspezifische Lernstrategien, die eine vertikale und horizontale Vernetzung der Inhalte anregen. Die Resultate dieser Aufgabenanwendungen lassen wiederum aussagekräftige Kompetenzdiagnosen und kompetenzorientierte Bewertungsverfahren zu.

Grundlagenvorträge und Erfahrungsaustausch

Das Programm des diesjährigen "Augsburger Kontaktstudiums Geschichte" bietet seinen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einerseits Grundlagenvorträge zum kompetenzorientierten Geschichtsunterricht, die die Positionen des Bayerischen Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) und des Staatlichen Seminars für Didaktik und Lehrerbildung (Stuttgart) präsentieren. Zum anderen eröffnen ein forschungsorientierter Beitrag über die Praxis der Aufgabenstellung im Geschichtsunterricht und zwei Workshops praktische Zugänge zu einer neuen Aufgaben- und Bewertungskultur im Geschichtsunterricht. Hier werden Beispiele analysiert und erörtert, Lösungsansätze entwickelt, Erfahrungen ausgetauscht und diskutiert.

LehrerInnen - ReferendarInnen - StudentInnen

Um einer Optimierung der Verknüpfung der drei Phasen der Lehrerbildung gerecht zu werden, steht diese Fortbildung auch fortgeschrittenen Studierenden sowie Referendarinnen und Referendare offen. "Ihr gemeinsames Arbeiten in gemischten Gruppen mit den teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrern hat sich in den zurückliegenden Veranstaltungen unseres Kontaktstudiums Geschichte außerordentlich bewährt", so Dr. Michael Wobring, der am Lehrstuhl für Didaktik der Geschichte für die Organisation dieser Weiterbildung verantwortlich zeichnet. 

Auch die Erträge des Augsburger Kontaktstudiums Geschichte 2014 werden wieder in einer Publikation allgemein zugänglich gemacht werden.

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Programm des Augsburger Kontaktstudiums Geschichte 2014:

http://megastore.uni-augsburg.de/get/V7KGa0XBMQ/

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Kontakt:

Lehrstuhl für Didaktik der Geschichte
Universität Augsburg
86135 Augsburg

Telefon 0821/598-5556 oder -5500