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UPD 151/14 - 28.10.2014                                 Meldung als pdf

Sabine Doering-Manteuffel im Finale „Hochschulmanager(in) des Jahres 2014“

Das CHE Centrum für Hochschulentwicklung und DIE ZEIT haben die Präsidentin der Universität Augsburg – neben Führungspersönlichkeiten von vier anderen Universitäten und zwei Hochschulen für Angewandte Wissenschaften – für die Auszeichnung „Hochschulmanager(in) des Jahres 2014“ nominiert.


Prof. Doering-ManteuffelAugsburg/MH - Das CHE Centrum für Hochschulentwicklung und DIE ZEIT haben Leiter(innen) deutscher Hochschulen  gesucht, die durch eine herausragende Führungsleistung die Entwicklung ihrer Hochschule geprägt und innovative Veränderungsprozesse initiiert haben. Die Präsidentin der Universität Augsburg, Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel, ist eine der sieben für die diesjährige Auszeichnung nominierten Führungspersönlichkeiten.

Bild: Sabine Doering-Manteuffel ist aufgrund ihrer Führungsleistung, die seit 2011 die Entwicklung der Universität Augsburg prägt, sowie wegen der von ihr initiierten Veränderungsprozesse für die Auszeichnung "Hochschulmanager(in) des Jahres 2014" nominiert. Foto: Fred Schöllhorn

Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel wurde 2011 als erste Frau an die Spitze der Universität Augsburg gewählt und damit zugleich auch zur ersten Präsidentin einer staatlichen bayerischen Universität. Die Nominierung wird unter anderem damit begründet, dass es ihr „mit viel Diplomatie, intensiven Gesprächen und einem entschiedenen Führungsstil“ gelang erste Vorbehalte gegenüber der studierten Ethnologin und damaligen Dekanin der Philologischen-Historischen Fakultät auszuräumen und die Hochschulmitglieder für ihre Zukunftsidee für die Universität Augsburg zu gewinnen.

Im Zentrum ihres strategischen Konzepts für die Universität steht das Leitbild der „Netzwerkuniversität“, die sowohl auf dem eigenen Campus wie auch nach außen den interdisziplinären Austausch intensiviert.  Zwischen starken Fakultäten wurden fünf Zentren, darunter ein Zentrum für Gesundheitsforschung, angesiedelt, so dass Expertisen aus unterschiedlichen Fachbereichen gebündelt und dennoch bewährte systematische Wissensbestände erhalten werden können.

Neben der Vernetzung mit den drei Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayerisch-Schwaben liegt der Präsidentin auch die Stärkung des internationalen Netzwerks am Herzen.  Hier hat die Universität fördernde Maßnahmen wie etwa Paten für Länderschwerpunkte in Asien und Lateinamerika oder auch ganz praktische Hilfen wie ein Welcome-Center für ausländische Bewerber(innen) eingerichtet.  Die Bemühungen im Bereich der Internationalisierung werden auch in Gesprächen wie z.B. mit einer Delegation der Partnerhochschule University of Johannesburg vor einigen Wochen deutlich, die in Augsburg zu Gast war.

Nachhaltig und die Universität prägend sei in den Augen des CHE und DER ZEIT auch die Neuerrichtung einer Medizinischen Fakultät bei gleichbleibender Stärkung der weiteren Bereiche der Universität, von den Staatsexamensfächern bis zu den High-Tec-Disziplinen. „Ich  sehe darin eine Bestätigung für die zukunftsorientierte Ausrichtung und die Idee der Vernetzung an der Universität Augsburg“, freut sich Sabine Doering-Manteuffel über die Nominierung. „Wir werden weiter nach Spitzenleistungen und höchsten Standards in Forschung und Lehre streben“.

Ein besonderes Augenmerk  bei der Auszeichnung des/der „Hochschulmanager(in) des Jahres“ lag dieses Jahr auf den Bemühungen um die Öffnung der Hochschule für nicht-traditionelle Studierende und dem Umgang mit der daraus resultierenden Heterogenität der Studierendenschaft. Auch hierbei konnte Sabine Doering-Manteuffel mit ihre Bemühungen für Personen mit nicht-linearen Bildungsbiographien oder besonderen Erwartungen an ein Studium, wie etwa Studierende mit Kind, die Jury überzeugen.

Am 18. November 2014 wird im Rahmen der ZEIT-Konferenz „Hochschule & Bildung“ aus den sieben Nominierten der Hochschulmanager oder die Hochschulmanagerin des Jahres 2014 gekürt.

Seit 2013 auch Vorsitzende der Bayerischen Universitätskonferenz

Sabine Doering-Manteuffel, geboren 1957 in Bonn, promovierte nach einem Studium der außereuropäischen Ethnologie 1984 an der Universität zu Köln. 1993 folgte die Habilitation in der Europäischen Ethnologie an der Universität Mainz. Sie lehrt seit 1993 an der Universität Augsburg Europäische Ethnologie/Volkskunde. Zahlreiche Auslandsaufenthalte in Großbritannien, den USA und Kanada, Frankreich und Israel boten die Grundlage für ihr internationales Forschungsprofil. Ihre Studien wurden mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Übersetzungspreis „Geisteswissenschaften International“ der Fritz Thyssen Stiftung, des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, der Verwertungsgesellschaft Wort und des Auswärtigen Amtes. Seit Oktober 2011 ist sie Präsidentin der Universität Augsburg und seit 2013 Vorsitzende der Universität Bayern e. V., dem Zusammenschluss der bayerischen Universitäten.

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Mitteilung des CHE Centrum für Hochschulentwicklung:

http://www.che.de/cms/?getObject=5&getNewsID=1830&getCB=398&getLang=de

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Ansprechpartnerin:

Präsidentin Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel
Universität Augsburg
86135 Augsburg
Telefon +49(0)821/598-5101
praesidentin@praesidium.uni-augsburg.de

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Pressefoto zum Download:

Doering Manteuffel_by_FredSchöllhorn


Bild: Sabine Doering-Manteuffel ist aufgrund ihrer Führungsleistung, die seit 2011 die Entwicklung der Universität Augsburg prägt, sowie wegen der von ihr initiierten Veränderungsprozesse für die Auszeichnung "Hochschulmanager(in) des Jahres 2014" nominiert. Foto: Fred Schöllhorn