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UPD 73/15 - 05.05.2015                                 Meldung als pdf

Gute und sogar beste Noten beim CHE-Hochschulranking

Die Studiengänge Geographie, Physik und Mathematik erhalten eine gute – teils sogar im Spitzenfeld liegende – Bewertung / Informatik bekommt von Studierenden einen Platz 1


Augsburg/MH – Beim aktuellen Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) liegt die Informatik an der Universität Augsburg – wie bereits 2012 – in allen Kategorien, die die Studiensituation beschreiben, auf einem Spitzenplatz. Die Studiengänge der Institute für Mathematik, Physik und Geographie belegen Mittelfeldplatzierungen – stechen in einzelnen Kategorien allerdings mit Wertungen in der Spitzengruppe hervor. Allen Studiengängen ist gemeinsam, dass sie in der Kategorie „Abschluss in angemessener Zeit“ besonders gute Ergebnisse vorweisen können.

Die Studiengänge Informatik, Physik, Mathematik und Geographie der Universität Augsburg schneiden im CHE Hochschulranking, das heute im ZEIT Studienführer 2015/16 veröffentlicht wird, mit guten Ergebnissen ab. Die Informatik findet sich sogar auf Rang 1 und knüpft an ihren Erfolg im letzten Ranking 2012 an. Alle Studiengänge der Universität Augsburg erhalten vom CHE in der Kategorie „Abschluss in angemessener Zeit“ eine Bestnote. „Hier zeigt sich, dass unsere Studierenden optimale Studienbedingungen vorfinden, um ihr Studium zügig abzuschließen – und das ohne auf Auslandsaufenthalte oder Praktika verzichten zu müssen“, zieht der Vizepräsident für Studium und Lehre,  Prof. Dr. Werner Schneider, eine positive Gesamtbilanz für die im Ranking berücksichtigten Studiengänge. Dass die Informatik sich wieder einen Platz ganz oben im Ranking sichern konnte, sei zudem ein besonderer Verdienst der Fakultät.

Augsburger Informatik wieder an der Spitze

Bereits 2012 war die Augsburger Informatik ein Senkrechtstarter und konnte in allen Kategorien, in denen die Studierenden die Studiensituation bewerten, Spitzenplätze belegen. Nicht nur bei den vom CHE in den Vordergrund gerückten Kriterien „Studiensituation insgesamt“, „Betreuung durch Lehrende“ und „Abschluss in angemessener Zeit“ gibt es im aktuellen Ranking Bestnoten. Bei allen 13 Kritieren der Studierendenbewertung ist die Informatik auch dieses Jahr wieder  im Spitzenfeld – und das mit 20 Prozent mehr Studierenden als noch 2012. Vom CHE wird zusätzlich der sehr gute Bezug zur Berufspraxis besonders hervorgehoben. Nach Ansicht der Studierenden zählt Augsburg zusammen mit  Aachen, Bremen, Magdeburg und Potsdam zu den fünf besten universitären Informatikstandorten.  „Im Vergleich zu 2012 hat sich neben Augsburg nur die Universität des Saarlandes in der Spitzengruppe halten können“, freut sich Prof. Dr. Robert Lorenz, Studiendekan am Institut für Informatik. 

Wenig Veränderung bei Geographie und Physik

Wenig Veränderung zeigt sich bei der Bewertung der grundständigen Studiengänge des Instituts für Geographie. Die Studierenden bewerten die „Studiensituation insgesamt“ mit einem Platz im Mittelfeld. Beim „Bezug zur Berufspraxis“ zeigt sich  im Vergleich zu 2012 ein Sprung vom Mittel- ins Spitzenfeld.  Die Lehramtsstudierenden vergeben in der Kategorie  „Schulpraxis“ die Bestnote. Größter Kritikpunkt ist die Raumsituation, bei der das Institut für Geographie nur in der Schlussgruppe bzw. bei den Lehramtstudierenden mittlerweile im Mittelfeld landet.  Die Universität ist zuversichtlich, dass sich der Umzug in ein eigenes Institutsgebäude 2013 im nächsten Ranking entsprechend niederschlagen wird. 

Die Augsburger Physik erhält von den Studierenden – ähnlich wie 2012 – Wertungen im Mittelfeld. Allerdings stechen auch hier Spitzenbewertungen hervor. Die Raumausstattung wird nach wie vor mit einer Bestnote ausgezeichnet. Außerdem hebt das CHE die internationale Ausrichtung des Masterangebots sowie den „Abschluss in angemessener Zeit“ als besonders positiv hervor. Insgesamt belegt die Augsburger Physik Rang 17 von 57 Universitäten  und landet damit noch im oberen Drittel.

Mathematik im oberen Mittelfeld

Die Augsburger Mathematik liegt nach Ansicht der Studierenden bei der Studiensituation im Mittelfeld. Bei der Kategorie „Betreuung durch Lehrende“ gibt es nicht wie 2012 einen Platz in der Spitzengruppe, sondern im Mittelfeld. In der vom CHE neu eingeführten Kategorie „Dozenten“ erhalten die Lehrenden allerdings mittlere bzw. von den Lehramtsstudierenden sogar beste Noten. Positiv wird – wie bei den anderen Studiengängen auch – bei der Mathematik bewertet, dass die Studierenden ihr Studium in einer angemessene Zeit abschließen. Insgesamt gibt es für die Mathematik einen Platz im oberen Mittelfeld.


Eine Bewertung seitens der Lehramtstudierenden des Instituts für Sportwissenschaft kann im aktuellen CHE-Ranking auf Grund zu geringer Fallzahlen bei der Befragung der Studierenden nicht vorgenommen werden.