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UPD 201/15 - 09.12.2015                                 Meldung als pdf

Vom Römerlager zur Friedensstadt - Militär in Augsburg

In der Reihe „Stadtgeschichte(n)“ zeigt der Historiker Günther Kronenbitter, wie unterschiedliche Vorstellungen von Sicherheit und Krieg im Laufe der vergangenen Jahrhunderte die Rolle Augsburgs als Militärstandort prägten.


Kronenbitter-Satzinger-klAugsburg/TS/KPP – Der Historiker Prof. Dr. Günther Kronenbitter - derzeit Vertreter des Lehrstuhls für Europäische Ethnologie/Volkskunde der Universität Augsburg - spricht am 10. Dezember 2015 um 18.30 Uhr im Fugger und Welser Erlebnismuseum (Äußeres Pfaffengäßchen 23, 86152 Augsburg) zum Thema „Vom Römerlager zur Friedensstadt – Militär in Augsburg“. Der Vortrag ist Teil der Reihe „Stadtgeschichte(n): Von der Kontinuität des Wandels in Augsburg“, die das Jakob-Fugger-Zentrum und das Fugger und Welser Erlebnismuseum in diesem Wintersemester zum zweiten Mal gemeinsam organisieren. Der Eintritt ist frei, um telefonische Anmeldung beim Museum wird jedoch gebeten.

Foto: Mit der wechselhaften Geschichte Augsburgs als Militärstandort befasst sich Prof. Dr. Günther Kronenbitter am 10. Dezember 2015 in  „Stadtgeschichte(n): Von der Kontinuität des Wandels in Augsburg“, einer Vortragsreihe des  Jakob-Fugger-Zentrums der Universität Augsburg und des Fugger und Welser Erlebnismuseums. Archivfoto: Klaus Satzinger-Viel

Ob es um die Neugestaltung des Römischen Museums geht oder um die „Halle 116“ auf dem Sheridan-Gelände als „Lernort Frieden“ - der Umgang mit der Geschichte Augsburgs als Militärstandort spielt eine wichtige Rolle in der Erinnerungskultur der Stadt. Ein Blick auf die Karte zeigt, wie stark der Stadtplan im Zentrum Augsburgs von den früheren Befestigungsanlagen geprägt ist, und die Konversion der Kasernengebiete im Westen verändert gegenwärtig die Stadt sichtbar. Der Vortrag bietet einen Überblick darüber, wie sehr Augsburgs Geschichte als Militärstandort davon bestimmt wurde, wie sich das Verständnis von Sicherheit sowie die Vorstellungen von Kriegen und Kriegsvorbereitung über die Jahrhunderte hinweg veränderten. Gerade an den Entwicklungen seit dem Ende der Reichsstadt lässt sich zeigen, wie unterschiedlich dabei die Rolle des Militärs in der Stadt aufgefasst wurde.

Prof. Dr. Günther Kronenbitter ist Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats zur „Halle 116“ und vertritt den Lehrstuhl für Europäische Ethnologie/Volkskunde der Universität Augsburg. Er unterrichtete zuvor u.a. an der University of British Columbia, den Universitäten Salzburg, Wien und Bern sowie der Diplomatischen Akademie in Wien. Von 2006 bis 2009 lehrte er als DAAD-Professor of History an der Emory University in Atlanta. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen u. a. die Vorgeschichte des Ersten Weltkriegs und die Geschichte der Habsburgermonarchie.

Bewährte Kooperation: Jakob-Fugger-Zentrum und Fugger und Welser Erlebnismuseum

Nachdem im vergangenen Jahr bereits zahlreiche interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer zur Vortragsreihe „Stadtgeschichte(n)“ ins Fugger und Welser Erlebnismuseum gekommen waren, bietet das Jakob-Fugger-Zentrum die Reihe im laufenden Wintersemester 2015/16 erneut an. Unter dem Titel „Stadtgeschichte(n): Von der Kontinuität des Wandels in Augsburg“ geht es in diesem Semester an drei Abenden um Wandel- und Umbruchprozesse in Augsburg und Bayerisch-Schwaben. Auch dieses Mal steht die Vortragsreihe in engem Bezug zu den Themen, denen sich das Fugger und Welser Erlebnismuseum widmet. Das Museum, das die Geschichte der beiden berühmten Augsburger Handelshäuser innovativ und multimedial erzählt, möchte ein lebendiger Ort sein, an dem auch aktuelle Aspekte von Wirtschaft, Globalisierung, Religion und Ethik im Kontext von Geschichte, Gegenwart und Zukunft erörtert werden – ein idealer Vortragsort für die Reihe „Stadtgeschichte(n)“ des Jakob-Fugger-Zentrums der Universität Augsburg.

Das Jakob-Fugger-Zentrum fördert und stärkt als zentrales Forschungsinstitut die Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften in Augsburg und widmet sich zentralen Fragen zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft einer global vernetzten Gesellschaft. Gleichzeitig sucht das Zentrum den engen Kontakt zur Augsburger Stadtgesellschaft. Mit der Vortragsreihe „Stadtgeschichte(n)“ stellt das Jakob-Fugger-Zentrum spannende Ergebnisse seiner Forschungen vor und ermöglicht gemeinsam mit dem Fugger und Welser Erlebnismuseum den Dialog mit Augsburger Bürgerinnen und Bürgern.

Telefonische Anmeldung unter 0821/45097821

Zum Vortrag „Vom Römerlager zur Friedensstadt – Militär in Augsburg“ von Prof. Dr. Günther Kronenbitter am 10. Dezember 2015 um 18:30 Uhr im Fugger und Welser Erlebnismuseum (Äußeres Pfaffengäßchen 23, 86152 Augsburg) sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Es wird jedoch um Anmeldung unter Tel. 0821/45097821 gebeten, da der Platz begrenzt ist. Am Abend können nur noch Restplätze vergeben werden.

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Ansprechpartner:

Dr. Tilman Schröder
Jakob-Fugger-Zentrum
Universität Augsburg
Telefon +49(0)821/598-5924
tilman.schroeder@praesidium.uni-augsburg.de