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Die Ausstellung zu Federico García Lorca in der
Zentralbibliothek, mit deren Vernissage am 20. November gleichzeitig die
Eröffnung der Semana verbunden war, ist anläßlich des 100.
Geburtstags des 1898 in Fuente Vauqeros geborenen und 1936 ermordeten spanischen
Dichters erarbeitet worden. Auf rund dreißig Schautafeln sind sein Leben
und Werk chronologisch dokumentiert. Die Originale der in Form von Kopien
präsentierten Dokumentationsmaterialien - Fotos, Zeichnungen, Texte und
Gedichte - gehören zum Bestand der Stiftung García Lorca. In
Zusammenarbeit mit dieser Stiftung hat die Spanische Botschaft in Bonn die in
Augsburg gezeigte deutsche Fassung dieser Ausstellung initiiert. Ihre
Realisierung wurde durch das Spanische Ministerium für Bildung und Kultur
sowie durch die Generaldirektion für Kulturelle Beziehungen des Spanischen
Außenministeriums und durch das Instituto Cervantes gefördert.
Die eigentliche Semana begann am 1. Dezember mit einer Vortragsveranstaltung, in
der der Botschafter Mexikos in Deutschland, S. E. Roberto Friederich, sein Land
als Beispiel für neue Perspektiven der deutschen Wirtschaft in
Lateinamerika vorstellte.
Der wissenschaftliche Schwerpunkt der Spanischen Woche lag dann, wie
üblich, in einem soziologischen und einem lexikographischen Kolloquium.
Koordiniert vom Augsburger Soziologen Prof. Dr. Peter Waldmann widmeten sich
neun Wissenschaftler aus Madrid, San Sebastian, Krakau, Kiel, Mainz und Augsburg
unter allgemeinen Gesichtspunkten sowie in internationaler und
interdisziplinärer Perspektive dem Rahmenthema "Recht, Moral, Gewalt".
Für spanische und lateinamerikanische Hispanisten verbindet sich der Name
Augsburg insbesondere mit einem Forschungsprojekt, in dessen Rahmen
Spezialwörterbücher für das Spanische der einzelnen
hispanoamerikanischen Länder erarbeitet werden, sowie mit
spanischsprachigen Handbüchern der Wörterbuchwissenschaft und
ebenfalls in spanischer Sprache verfaßten theoretischen
Veröffentlichungen zum Thema Wörterbücher. Das dementsprechend zu
den traditionellen Bestandteilen der Augsburger Semana Hispánica
zählende wörterbuchwissenschaftliche Kolloquium hatte unter Leitung
von Prof. Dr. Reinhold Werner - Inhaber des Augsburger Lehrstuhls für
Angewandte Sprachwissenschaft (Romanistik) und zugleich
geschäftsführender ISLA-Direktor - diesmal "Clases de vocabulario,
tipos de tratamiento lexicográfico" zum Thema. Die Referentinnen und
Referenten kamen aus Barcelona, Salzburg und Augsburg
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am Montag, den 26. April 1999