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78/04 - 27. Mai 2004
Beim Wettbewerb des Stifterverbandes:
Präsentation der Preisträger am 17. September 2004 in
Hannover
Als beste deutsche Universität in Sachen Weiterbildung hat die
Universität Augsburg beim Wettbewerb "Hochschulen im Weiterbildungsmarkt"
des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft den zweiten Platz
erreicht.
Dieser Wettbewerb mit dem europaweit höchst dotierten
Weiterbildungspreis wird für die besten Geschäftsmodelle zur
Organisation von Weiterbildung an Hochschulen ausgeschrieben. In der offenen
Kategorie für alle Hochschulen, Fachhochschulen und Universitäten ging
der erste Preis mit 100.000 Euro an die Fachhochschule Konstanz. Als beste
Universität erhielt Augsburg mit seinem Zentrum für Weiterbildung und
Wissenstransfer (ZWW) den mit 50.000 Euro dotierten zweiten Preis.
Breite Palette berufsbegleitender Weiterbildungsmöglichkeiten
Die Universität Augsburg bietet durch das Zentrum für Weiterbildung
und Wissenstransfer (ZWW) seit 30 Jahren eine breite Palette berufsbegleitender
Weiterbildungsmöglichkeiten an. Ein umfassendes Kursprogramm
unterstützt Führungskräfte in den Bereichen Betriebswirtschaft,
Systemische Organisationsberatung, Führung, Umweltmanagement,
Existenzsicherung und Projektmanagement bei der Weiterentwicklung ihrer
persönlichen und fachlichen Kompetenzen. Die Transferstelle der
Universität, der MBA-Studiengang "Unternehmensführung", die Ausbildung
zum RatingAnalysten oder zum IAS Accountant, die Erfinder- und
Gründerberatung sowie der Kunstsommer "Kunst leben" komplettieren das
Angebot des Zentrums.
Engagement, Qualität und kundenfreundliche Effizienz
Die Universität arbeitet in einer Vielzahl von Weiterbildungs-, Beratungs-
oder Forschungsprojekten direkt mit Unternehmen aus der Region zusammen und
pflegt zugleich zahlreiche Kooperationen auf nationaler und internationaler
Ebene. Für dieses langjährige Engagement, für die Qualität
und die kundenfreundliche Effizienz ihres Weiterbildungsmodells wurde Augsburg
nun als beste Universität geehrt.
Minister Goppel: "Die neuen gesellschaftlichen Bedürfnisse sehr
früh erkannt"
In seinem Glückwunschschreiben an die Universität Augsburg gratuliert
Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Thomas Goppel dem Leiter des ZWW, apl. Prof.
Dr. Bernd Wagner, und allen anderen Hochschullehrern und Mitarbeitern, "die zum
außergewöhnlichen Erfolg des gesamten Zentrums und seiner breit
gefächerten Angebotspalette mit ihrer wissenschaftlichen Kompetenz und
großem persönlichen Engagement beitragen. Die Auszeichnung durch den
Stifterverband und die damit verbundenen finanziellen Möglichkeiten zur
Ausstattung des Zentrums und seiner Angebote sind Befriedigung und Ansporn
für alle Beteiligten." Angesichts des nur geringen Anteils der Hochschulen
am kontinuierlich wachsenden Weiterbildungsmarkt sei es um so bemerkenswerter,
dass das Augsburger ZWW in diesem Jahr bereits sein 30-jähriges
Jubiläum feiern könne. Aus einem bundesweit wegweisenden Modellversuch
zur universitären Weiterbildung habe sich im Schnittpunkt von
Universität und Praxis ein weit gefächertes Netz an
Weiterbildungsmöglichkeiten entwickelt. Goppel weiter: " Schon sehr
früh also hat die Universität Augsburg die Zeichen der Zeit und die
neuen gesellschaftlichen Bedürfnisse - häufig mit dem
schlagwortartigen Begriff des 'lebenslangen Lernens' umschrieben - erkannt und
im Laufe der Jahre in ein auf dem relevanten Markt sehr erfolgreiches
'best-practice'-Modell umgesetzt." Mit dem Zentrum für Weiterbildung und
Wissenstransfer und dessen Auszeichnung belege die Universität Augsburg
nicht nur ihre Qualitätsmaßstäbe im Wettbewerb unter den
deutschen Hochschulen, sondern beleuchte auch eindrucksvoll die Umsetzung einer
erfolgreichen bayerischen Hochschulreformpolitik.
Bei der Präsentation der Preisträger am 17. September 2004 auf der
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Wissenschaftliche Weiterbildung
und Fernstudien in Hannover wird neben der Universität Augsburg als weitere
bayerische Hochschule die Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg vertreten
sein, an die der dritte Preis gegangen ist.
Kontakt:
Prof. Dr. Bernd Wagner
Weitere Informationen:
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