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125/04 - 19. September 2004
Physics Contest 2004:
Augsburger Physik-Studenten arbeiten an Wärmekraftmaschinen
powered by ALDI und an patentfähigen physikalischen Spielzeugen, die das
Zeug zum Kultgegenstand haben
"Physik soll auch Spaß machen! Und gibt es etwas, was mehr Spaß
macht, als seine Kenntnisse kreativ einzusetzen?" Dementsprechend hat der
Augsburger Physiker Prof. Dr. Achim Wixforth für die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer seiner Einführungsvorlesungen Experimentalphysik I und II (WS
2003/2004 und SS2004) den "Physics Contest 2004" ausgeschrieben. Für Ende
Oktober 2004 ist die Präsentationsveranstaltung geplant, bei der die Sieger
ermittelt und geehrt werden.
Wärmekraftmaschine vom Discounter
Zwischen zwei Aufgaben können die Studentinnen und Studenten sich
entscheiden. Die erste lautet: "Konstruieren Sie eine Wärmekraftmaschine,
die in der Lage ist, ein Gewicht von zehn Gramm in einer Minute einen Meter hoch
zu heben." Da dies, wie Wixforth meint, eine ziemlich einfache Aufgabe sei, hat
er sie durch die folgenden Rahmenbedingungen ein wenig komplizierter gemacht:
"Verwenden Sie ausschließlich Material, das in einem Geschäft wie
LIDL oder ALDI zu kaufen ist (Kassenzettel aufbewahren!). Dies gilt auch
für den 'Treibstoff', wobei Explosionen ausdrücklich nicht gestattet
sind!" Prämiert werden in dieser Disziplin die drei effizientesten,
originellsten und preiswertesten Lösungen.
Kultspielzeug fürs Patentamt
Wem die Sache mit der Wärmekraftmaschine, die nicht explodieren darf, zu
heiß ist, kann sich alternativ an der Herausforderung versuchen, ein
physikalisches Spielzeug zu erfinden, das das Potenzial hat, ein
"Kultgegenstand" zu werden. Dieses Spielzeug soll möglichst einfach sein
und aufgrund der in den Vorlesungen Experimentalphysik I und II vermittelten
Prinzipien funktionieren. Das heißt, dass Videogames etc. keine Chance
haben, sondern es schon etwas Anspruchsvolleres wie z. B. der Brummkreisel, der
"Flummi" oder die Wasserrakete sein muss. Dabei haben die Erfinderinnen und
Erfinder die Pflicht zu recherchieren, ob ihre Idee auch wirklich neu ist. Denn
sie müssen am Ende nicht nur einen Prototypen vorführen, sondern die
Jury auch von der erfinderischen Höhe und der Neuheit überzeugen.
Für die Sieger-Erfindung verspricht Wixforth ein besonderes Schmankerl:
"Wir übernehmen die Anmeldegebühr für eine Deutsche
Patentanmeldung und bieten Hilfestellung beim Anmeldungsverfahren."
Contest-Homepage:
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