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154/07 - 11. November 2007 Bessere Lehrerfortbildung durch situiertes Lernen?
DFG fördert empirisches Projekt von Augsburger und
Regensburger Grundschulpädagogen
Wie lassen sich die Lehrerfortbildungen verbessern? Diese Frage, die seit
geraumer Zeit zu den primären Forschungsinteressen des Zentralinstituts
für didaktische Forschung und Lehre (ZdFL) der Universität Augsburg
zählt, ist jetzt auch Gegenstand eines von der DFG an den
Universitäten Augsburg und Regensburg geförderten empirischen
Projekts, das in Augsburg von Prof. Dr. Andreas Hartinger (Lehrstuhl für
Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik) und in Regensburg von Prof. Dr.
Maria Fölling-Albers (Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und
-didaktik) bearbeitet wird.
Die Studie ist ein Interventionsprojekt mit einem experimentellen Design. Die
Situierung variiert, indem entweder aktuelle, authentische Probleme und Fragen
der Lehrerinnen und Lehrer die Grundlage des Lernens bilden oder vorbereitete,
aus der Fachliteratur entwickelte Lerneinheiten oder Unterrichtsszenen. Damit
werden unterschiedliche Qualitäten von Situierung systematisch verglichen
und für die Lehrerforschung erprobt. Entsprechend konzpierte Fortbildungen
werden mit dem kommenden Schuljahr beginnen. Eine Kontrollgruppe wird eine
traditionelle Lehrerfortbildung erhalten - zunächst theoretische Inhalte,
anschließend Illustrationen durch Beispiele. Hartinger: "Wir rechnen
damit, dass durch dieses Projekt nicht nur eine Verbesserung von
Lehrerfortbildungen erreicht kann, vielmehr glauben wir auch, durch die
Ergebnisse unserer Untersuchungen einen substantiellen Beitrag zur Erforschung
der professionellen Entwicklung von Lehrerinnen und Lehrern leisten zu
können."
Kontakt und weitere Informationen:
Prof. Dr. Andreas Hartinger
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