MuK und Soziologie in vier von fünf bzw. sechs Wertungen auf
Spitzengruppenplätzen / Auch Jura und VWL jeweils zweimal mit grün
dabei / Durchweg noch besseres Abschneiden als im CHE-Ranking 2005
Zu den Fächern, die im aktuellen CHE-Hochschulranking neu bewertet
wurden, zählen an der Universität Augsburg die Disziplinen BWL, Jura,
Medien- und Kommunikationswissenschaften/Journalistik, Politikwissenschaft,
Soziologie und VWL. Das hervorragende Augsburger Abschneiden in den Medien und
Kommunikationswissenschaften hat Tradition (siehe
http://idw-online.de/pages/de/news156645). Dass die Augsburger Soziologie in
diesem Ranking vier Spitzengruppen- und zwei Mittelfeldplätze besetzt,
bestätigt nun im Bereich "Studium und Lehre" die hervorragende
Qualität, die ihr unlängst vom Wissenschaftsrat in Sachen
Forschungseffizienz bescheinigt wurde (siehe
http://idw-online.de/pages/de/news256636). Auch in Jura und VWL sind jeweils
zwei Spitzengruppenwertungen zu verzeichnen. Das Gesamtbild ist über alle
Fächer hinweg von zahlreichen und teils erheblichen Verbesserungen
gegenüber dem Ranking des Jahres 2005 geprägt, denen fast keine
Verschlechterungen gegenüberstehen.
Am spektakulärsten ist die positive Entwicklung der Augsburger Soziologie:
Sie steigt bei den Kriterien Studiensituation, Betreuung und Methodenausbildung
von der Schlussgruppe (2005) in die Spitzengruppe auf, hält ihren
Spitzengruppenplatz beim Kriterium Forschungsgelder und ihren Mittelfeldplatz
bei der Forschungsreputation. Bei der Bibliotheksausstattung steigt sie ins
Mittelfeld auf.
Der Studiengang Medien und Kommunikation wiederholt sein ausgezeichnetes
Ergebnis des Jahres 2005 mit Spitzengruppenplatzierungen bei der
Studiensituation, der Betreuung, der Studienorganisation und beim Praxisbezug.
Zu diesen Kriterien im 2005er Ranking nicht gewertet, erreicht die Augsburger
Volkswirtschaftslehre bei Studiensituation und bei Betreuung auf Anhieb
Spitzenplatzierungen und bei Bibliotheksausstattung einen Platz im Mittelfeld.
Hier liegt sie auch in Sachen Forschungsreputation.
Auch die Rechtswissenschaften konnten bei den Kriterien Studiensituation und
Betreuung in die Spitzengruppe aufsteigen und sich zudem bei der
Bibliotheksausstattung auf einen Mittelfeldplatz verbessern.
Aufstiege schließlich auch bei der Betriebswirtschaftslehre und der
Politikwissenschaft: Die BWL verbessert sich bei den Kriterien Betreuung und
Forschungsgelder, die Politikwissenschaft bei der Studiensituation und der
Bibliotheksausstattung jeweils auf Mittelfeldplätze.
Spektakulärer Aufschwung in der Soziologie
"Mit vier Spitzengruppen- und zwei Mittelfeldplätzen in diesem CHE-Ranking
schneidet unsere Soziologie nicht nur innerhalb Bayerns, sondern bundesweit
hervorragend ab. Wie bereits neulich durch eine Studie des Wissenschaftsrates,
die den Augsburger Soziologen hohe Forschungseffizienz bescheinigt hat, sehen
wir uns hier erneut in unserer strukturpolitischen Entscheidung bestätigt,
einem Drängen zur Einschrumpfung des sozialwissenschaftlichen Bereiches
nicht zu folgen", so Vizepräsident Prof. Dr. Alois Loidl. Er verweist in
diesem Zusammenhang auch auf die Verbesserungen, die zugleich die
Politikwissenschaft erzielt hat. Zu den in diesem Bereich noch erkennbaren
Schwachpunkten bei den eher forschungsbezogenen Kriterien meint er: "Sie sind m.
E. nicht zuletzt auf die Unruhe zurückzuführen, die in den letzten
Jahren aus dem Zusammentreffen eines Generationenwechsels mit der
strukturpolitischen Debatte entstanden ist. Ich bin überzeugt davon, dass
es rasch gelingen wird, diese Defizite zu überwinden."
Der Augsburger MuK-BA: dauerhaft ganz oben dabei
In der Medien- und Kommunikationswissenschaft ist Augsburg gemeinsam mit
Eichstätt Spitze in Bayern, deutschlandweit schneiden hier lediglich Erfurt
und Münster mit fünf Spitzengruppenplätzen besser ab. "Seit wir
den Bachelor-Studiengang 'Medien und Kommunikation' 2001 mit relativ
bescheidener Ausstattung errichtet haben, übersteigt die Zahl der
Bewerbungen die Zahl der verfügbaren Studienplätze
regelmäßig um das 20- bis 30-Fache. Die erneut hervorragende
Bewertung im CHE-Ranking überrascht uns auch insofern nicht, als unser
MuK-BA auch bei einem karriere-Ranking vor zwei Jahren bundesweit Platz
fünf erreichte", meint Loidl.
Sehr zufrieden zeigt sich der Vizepräsident auch darüber, dass es der
Juristischen Fakultät gelungen ist, Spitzengruppenplatzierungen in den
Wertungskriterien Studiensituation und Betreuung zurückzuerobern und dass
es die Volkswirtschaftslehre geschafft hat, sich hier auf Anhieb ebenfalls im
Spitzenfeld zu etablieren. "Dass die Betriebswirtschaftslehre nicht ganz so gut
abschneidet wie die VWL, mit der sie gemeinsam die Wirtschaftswissenschaftliche
Fakultät bildet, ist primär wohl die Konsequenz der deutlich
höheren Zahl von BWL-Studentinnen und -Studenten."
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Grafische Übersicht über das Abschneiden der Universität
Augsburg beim CHE-Hochschulranking 2008:
http://idw-online.de/pages/de/news259183