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UPD 163/10 - 14.07.2010

Augsburger Juristen gründen JUSTA - Stiftung

Mehr Freiraum für Lehre und Forschung an der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg


Augsburg/CW -Deutschlandweit kann die Juristische Fakultät der Universität Augsburg auf die kürzesten Studienzeiten verweisen. Sie ist bestens ausgewiesen im Wirtschaftsrecht, betreibt im Medizin- und Umweltrecht Spitzenforschung für die Zukunft und kooperiert im Bereich des Geistigen Eigentums mitweltweit renommierten Partnern. Um die bereits erreichten hohen Standards zu halten und kontinuierlich zu steigern, will die Fakultät nun mit einer Stiftung gezielt Wissenschaft und Bildung fördern und die Zukunft der Juristischen Fakultät aktiv gestalten. Um personelle wie sachliche oder räumliche Kapazitäten zu verbessern, wird am Donnerstag, dem 22. Juli 2010, die "JUSTA - Stiftung der Freunde und Förderer der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg" in einem Festakt aus der Taufe gehoben. Der. Regierungspräsident von Schwaben, Karl Michael Scheufele, wird die Stiftungsurkunde um 17.00 Uhr im Hörsaal 2001 (Juristische Fakultät, Gebäude H im Gebäudeplan) feierlich übergeben Das Stiftungskapital von 50.000 Euro haben 24 Stifter in nur drei Wochen aufgebracht.

Neubau für mehr Freiraum

Die Juristische Ausbildung in Augsburg steht seit ihren Anfängen im Jahre 1971 für Qualität, Individualität und Modellhaftigkeit. Begeistern die Studien- und Arbeitsbedingungen an der Universität Augsburg Lehrende wie Studierende gleichermaßen, so gilt es in besonderem Maße diese Qualität zu sichern und zu optimieren. In Zeiten leerer Staatskassen greift die Juristische Fakultät nun zur Selbsthilfe. Mit der "JUSTA - Stiftung der Freunde und Förderer der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg" soll in erster Linie ein Neubau mit zusätzlichen 845m2 für Forschung und Lehre auf dem Campus errichtet werden. Neben der Stiftung werden sich auch die Studierenden mit ihren Studienbeiträgen an der Finanzierung von Seminarräumen im Neubau beteiligen. Auf diese Weise soll gewährleistet werden, dass die Juristische Fakultät der Universität Augsburg auch in Zukunft Spitzenforschung betreiben, internationale Kontakte weiter vertiefen und ihr spezielles Fortbildungsprogramm für Rechtsanwälte konstant aufrechterhalten kann. Andreas Voßkuhle, der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, ist von dieser Idee begeistert: "Ich wurde an der Juristischen Fakultät Augsburg habilitiert. Gerne denke ich an die hervorragenden Arbeitsbedingungen hier zurück. Augsburg darf auf seine Juristische Fakultät zu Recht stolz sein. Die Pläne, auf dem Campus auch künftig alles unter einem Dach zu haben, unterstütze ich voll und ganz."

Die Stifter

Die Ausstattung des Stiftungsvermögens beträgt fünfzigtausend Euro, die von folgenden aktiven und ehemaligen Mitgliedern der Juristischen Fakultät, ihren Lehrbeauftragten und Alumni aufgebracht werden: Prof. Dr. Christoph Becker, Prof. Dr. Volker Behr, Prof. Dr. Martina Benecke, Prof. Dr. Herbert Buchner, Prof. Dr. Beate Gsell, Prof. Dr. Phillip Hellwege, Prof. Dr. Hans-Ulrich Jerschke, Prof. Dr. Rainer Kanzleiter, Prof. Dr. Peter Kindler, Dr. Matthias Kober, Dr. Hagen Kobor, Prof. Dr. Michael Kort, Werner Leitner, Dr. Klaus Leuthe, Prof. Dr. Thomas M. J. Möllers, Dr. Stephan Rasch, Prof. Dr. Jan-Hendrik Röver, Prof. Dr. Henning Rosenau, Prof. Dr. Reiner Schmidt, Prof. Dr. Paul Schrader, Prof. Dr. Jörg Tenckhoff, Prof. Dr. Otmar Thömmes, Prof. Dr. Kerstin Tillmanns und Dr. Rudolf Wittmann.
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Ort und Zeit:

Do. 22. Juli 2010
17.00 Uhr
HS 2001
Juristische Fakultät
(Gebäude H)
Universitätsstraße 24
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Kontakt und weitere Informationen:

Prof. Dr. Beate Gsell
Juristische Fakultät
Universität Augsburg
Universitätsstraße 24
86159 Augsburg
Telefon +49 (0)821/598-4530
Fax: +49 (0)821/598-4532
beate.gsell@jura.uni-augsburg.de