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UPD 242/11 - 13.12.2011

FIM verschafft der Universität Augsburg und der TU München erneut einen Spitzenplatz im BWL-Master-Ranking des CHE

Der Elitenetzwerk-Studiengang "Finanz- & Informationsmanagement" der Universität Augsburg und der TU München bestätigt seine ihm bereits 2008 attestierte Rolle als Spitzenreiter unter den BWL-Master-Programmen im deutschsprachigen Raum.


Augsburg/München/AM/KPP - "Mit seiner interdisziplinären, methodisch fundierten und engen Vernetzung zwischen Wissenschaft und Praxis und durch die für ihn charakteristische individuelle Betreuung der Studierenden kann unser Master-Studiengang auch in Konkurrenz zu hochspezialisierten und privat finanzierten Business Schools nicht nur mithalten, sondern Maßstäbe setzen. Die erneut hervorragende Bewertung zeigt, dass die Studierenden ebenso wie die Praxis dieses innovative Studienkonzept schätzen." So kommentiert die Präsidentin der Universität Augsburg, Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel, das ausgezeichnete Abschneiden des Elitenetzwerk-Studiengangs "Finanz- & Informationsmanagement" (FIM) im zweiten CHE-Ranking konsekutiver deutscher BWL-Master-Programme. Die Ergebnisse dieses Rankings sind heute in der aktuellen Ausgabe von "ZEIT Campus" veröffentlicht worden.

Bei den vier maßgeblichen Kriterien "Praxisbezug", "Wissenschaftsbezug", "Betreuung durch Lehrende" und "Übergang zum Master" sowie im "Gesamturteil" wurden die Universität Augsburg und die TU München in die Spitzengruppe gerankt. Beide Universitäten verdanken diese Spitzenplatzierung dem Studiengang FIM, da die teils erst vor Kurzem angelaufenen weiteren BWL-Master-Studiengänge der Universität Augsburg und der TUM noch keinen Eingang in die aktuelle CHE-Studie gefunden haben. Neben der Universität Mannheim sind die Universität Augsburg und die TU München damit dank FIM die einzigen staatlichen Universitäten in der Spitzengruppe des aktuellen BWL-Master-Rankings.

Zum zweiten Mal vom CHE unter die Lupe genommen

Die Ergebnisse des nach 2008 zum zweiten Mal durchgeführten Rankings für BWL-Master-Angebote von Universitäten, Fachhochschulen und Business Schools wurden heute kompakt in "ZEIT Campus" und ausführlich unter http://www.che.de/downloads/CHE_AP150_Masterranking_BWL_2011.pdf veröffentlicht. Anspruch dieser Studie ist es, BWL-Master-Programme unter allen relevanten Aspekten auf der Grundlage der Beurteilungen der Studentinnen und Studenten miteinander vergleichbar zu machen und Interessierten so die Möglichkeit zu bieten, diejenigen Angebote zu identifizieren, die ihren Vorstellungen und Bedürfnissen am nächsten kommen. Zum zweiten Mal in Folge kann der Augsburg/München-Elitestudiengang Finanz- & Informationsmanagement dabei eine Spitzenposition in der Liste aller BWL-Master-Programme im deutschsprachigen Raum für sich verbuchen.

Bereits 2008 Spitzenreiter

Der von der Universität Augsburg gemeinsam mit der TU München als Partnerhochschule angebotene Elitenetzwerk-Studiengang "Finanz- & Informationsmanagement" (FIM) zählt zu den zehn ersten Studiengängen, die im März 2004 aus über 300 Bewerbungen für eine Förderung im Rahmen des Elitenetzwerks Bayern (ENB) ausgewählt wurden. Bereits im ersten BWL-Master-Ranking errang FIM 2008 als der einzige ENB-Vollzeitstudiengang im Bereich BWL den Spitzenplatz. Prof. Dr. Hans Ulrich Buhl - Inhaber des Lehrstuhls für BWL, Wirtschaftsinformatik, Informations- & Finanzmanagement der Universität Augsburg, Wissenschaftlicher Leiter des Augsburger Kernkompetenzzentrums Finanz- & Informationsmanagement und der Fraunhofer-Projektgruppe Wirtschaftsinformatik sowie Geschäftsführender Herausgeber der Zeitschriften WIRTSCHAFTSINFORMATIK und Business & Information Systems Engineering - führt den durch die CHE-Studie 2011 erneut bestätigten Erfolg des von ihm federführend geleiteten Studiengangs auf ein Bündel unterschiedlichster Faktoren und Besonderheiten zurück.

Individuelle Studienplanung und Vertiefungsmöglichkeiten

An erster Stelle, so Buhl, stehe die FIM-charakteristische individuelle Studienplanung, die sich an den persönlichen Zielen und Neigungen der Studierenden orientiere und darauf abziele, das Qualifikationsprofil jedes Einzelnen unter Berücksichtigung seiner bisherigen Kenntnisse und Interessen sinnvoll auszubauen. Um den Studiengang einerseits gleichermaßen attraktiv für (Wirtschafts-)Informatiker, (Wirtschafts-/Finanz-)Mathematiker, Wirtschaftswissenschaftler sowie Wirtschaftsingenieure zu gestalten und um andererseits den fortschreitenden Bedürfnissen nach Spezialisierung in Wirtschaft und Wissenschaft gerecht zu werden, stehen den Studierenden durch eine inhaltliche und strukturelle Weiterentwicklung inzwischen fünf Vertiefungsrichtungen zur Verfügung, nämlich Quantitative Finance, Financial Management, Business & Information Systems Engineering, Operations Management und Resource Management.

Anspruchsvoller Auswahlprozess, Studium in Kleingruppen und individuelle Betreuung

"Die sorgfältige Auswahl der Studierenden und die Arbeit in Kleingruppen sind weitere Grundvoraussetzung für den Erfolg unseres Studiengangs", so Buhl. Aus einer kontinuierlich steigenden Anzahl von Bewerbern, die auch mit einer stetigen Steigerung der Anzahl von überregionalen Bewerbern einhergeht, konnten in einem zweistufigen Auswahlprozess seit 2004 bereits 172 Studierende aufgenommen werden, wobei die Maximalkapazität bei 30 Studierenden pro Jahr liegt. Die Bewerbungen um einen FIM-Studienplatz kommen nur knapp zur Hälfte aus Bayern, mehr als ein Drittel aber aus dem Ausland. Die begrenzte Studierendenzahl ermöglicht eine äußerst intensive individuelle Betreuung.

Frühzeitige Einbindung in anwendungsorientierte Forschung auf internationalem Niveau

Anspruch von FIM ist es, exzellenten und hoch motivierten Studierenden fundierte Kenntnisse in den Bereichen Finanz- und Informationsmanagement sowie an der Schnittstelle dieser beiden Zukunftsthemen zu vermitteln und diese mit interdisziplinärem Wissen und Soft Skills gezielt zu erweitern. Auch ethische Aspekte des Managements sind Bestandteil des Curriculums, das durch intensive Kontakte zu Mentoren aus Wissenschaft und Praxis bereichert wird. Die fachliche und die überfachliche Exzellenz im Bereich des Finanz- bzw. Informationsmanagements werden auch durch zahlreiche Kooperationen mit internationalen Partneruniversitäten und durch den Einbezug renommierter Gastdozenten gewährleistet. Zahlreiche universitäre Kooperationspartner von FIM - unter ihnen die University of Calgary, die University of Reading (UK) und die University of Toronto - ermöglichen ein breitgefächertes Lehrangebot. Prof. Dr. Rudi Zagst, Inhaber des Lehrstuhls für Finanzmathematik an der TU München, der als stellvertretender Vorsitzender des FIM-Boards die Auslandskooperationen verantwortet, ist überzeugt: "Die frühzeitige und intensive Einbindung der Studierenden in Forschungsgruppen im In- und Ausland trägt entscheidend zum Erfolg unseres Studiengangs bei." Gleichberechtigt neben der Vermittlung von Lehrinhalten steht das Erlernen wissenschaftlichen Arbeitens. "Jeder FIM-Student ist an mindestens einer wissenschaftlichen Veröffentlichung beteiligt und wird dabei intensiv betreut. Es ist erfreulich", so Buhl, "dass dieses Engagement im CHE-Ranking in den Bereichen 'Lehrangebot' und 'Wissenschaftsbezug' gleichermaßen honoriert wird."

Eine weitere Säule des FIM-Konzepts ist die überfachliche Ausbildung: In den Lehrplan integrierte Soft Skill-Veranstaltungen und Summer Schools dienen der Vermittlung horizonterweiternder und persönlichkeitsbildender Kompetenzen. Durch die gemeinsame Arbeit in sozialen Projekten soll das soziale Verantwortungsbewusstsein der Studentinnen und Studenten geschärft werden.

Intensiv gelebtes Netzwerk aus Wissenschaft und Praxis

Wichtige Unterstützung erfahren die Studierenden auch von den zahlreichen FIM-Praxispartnern: Während des viersemestrigen Studiums werden oft mehr als zwei Praktika absolviert, über 90 Prozent der FIM-Absolventinnen und -Absolventen verfügen über fachbezogene Auslandserfahrung. "Dass es uns gelingt, im CHE-Ranking auch im Bereich 'Praxisbezug' zu punkten, liegt nicht zuletzt an der Unterstützung durch unsere Praxispartner Allianz Global Investors, Accenture, Assenagon, A.T. Kearney, BayernLB, Deutsche Bank, Fides IT Consultants, Telefónica, Radeberger und UPM Kymmene.", ist Buhl sich sicher, und Zagst verweist darauf, dass die enge Verknüpfung mit der Praxis beispielsweise im Rahmen des persönlichen Mentorings durch Führungskräfte der genannten Praxispartner "intensiv gelebt" werde.

Durch zahlreiche Aktivitäten eines sehr engagierten Alumni-Vereins, in dem nahezu alle bisherigen 120 Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Mitglied sind, bleiben die Ehemaligen ihrem Studiengang treu und halten intensiven Kontakt zu ihren ehemaligen Kommilitonen, Dozenten und Mentoren.

"Master of Science with honors" als Qualitätssiegel

"Dank der Kooperation mit der TU München und dort insbesondere mit dem Kollegen Zagst können wir unseren Absolventinnen und Absolventen einen 'M.Sc. with honors' beider Universitäten verleihen." Auch dieses "Qualitätssiegel" trägt nach Überzeugung von Buhl dazu bei, "dass unsere Absolventen hervorragende Job-Perspektiven in Wissenschaft und Praxis haben."

"Durch das aktuelle CHE-Ranking", resümiert Zagst, "dürfen wir uns in der Überzeugung bestätigt fühlen, dass wir seit seiner Einführung vor acht Jahren mit dem Elitenetzwerk-Master-Programm FIM einen in dieser Form einzigartigen Studiengang aufgebaut und fortwährend weiterentwickelt haben, der unseren Studierenden eine ebenso praxis- wie forschungsnahe Ausbildung auf internationalem Spitzenniveau ermöglicht."
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Weitere Informationen:
Ansprechpartner:

Prof. Dr. Hans Ulrich Buhl
Telefon 0821/598-4141
hans-ulrich.buhl@wiwi.uni-augsburg.de