Der Elitenetzwerk-Studiengang "Finanz- &
Informationsmanagement" der Universität Augsburg und der TU München
bestätigt seine ihm bereits 2008 attestierte Rolle als Spitzenreiter unter
den BWL-Master-Programmen im deutschsprachigen Raum.
Augsburg/München/AM/KPP - "Mit seiner interdisziplinären,
methodisch fundierten und engen Vernetzung zwischen Wissenschaft und Praxis und
durch die für ihn charakteristische individuelle Betreuung der Studierenden
kann unser Master-Studiengang auch in Konkurrenz zu hochspezialisierten und
privat finanzierten Business Schools nicht nur mithalten, sondern
Maßstäbe setzen. Die erneut hervorragende Bewertung zeigt, dass die
Studierenden ebenso wie die Praxis dieses innovative Studienkonzept
schätzen." So kommentiert die Präsidentin der Universität
Augsburg, Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel, das ausgezeichnete Abschneiden
des Elitenetzwerk-Studiengangs "Finanz- & Informationsmanagement" (FIM) im
zweiten CHE-Ranking konsekutiver deutscher BWL-Master-Programme. Die Ergebnisse
dieses Rankings sind heute in der aktuellen Ausgabe von "ZEIT Campus"
veröffentlicht worden.
Bei den vier maßgeblichen Kriterien "Praxisbezug", "Wissenschaftsbezug",
"Betreuung durch Lehrende" und "Übergang zum Master" sowie im
"Gesamturteil" wurden die Universität Augsburg und die TU München in
die Spitzengruppe gerankt. Beide Universitäten verdanken diese
Spitzenplatzierung dem Studiengang FIM, da die teils erst vor Kurzem
angelaufenen weiteren BWL-Master-Studiengänge der Universität Augsburg
und der TUM noch keinen Eingang in die aktuelle CHE-Studie gefunden haben. Neben
der Universität Mannheim sind die Universität Augsburg und die TU
München damit dank FIM die einzigen staatlichen Universitäten in der
Spitzengruppe des aktuellen BWL-Master-Rankings.
Zum zweiten Mal vom CHE unter die Lupe genommen
Die Ergebnisse des nach 2008 zum zweiten Mal durchgeführten Rankings
für BWL-Master-Angebote von Universitäten, Fachhochschulen und
Business Schools wurden heute kompakt in "ZEIT Campus" und ausführlich
unter http://www.che.de/downloads/CHE_AP150_Masterranking_BWL_2011.pdf
veröffentlicht. Anspruch dieser Studie ist es, BWL-Master-Programme unter
allen relevanten Aspekten auf der Grundlage der Beurteilungen der Studentinnen
und Studenten miteinander vergleichbar zu machen und Interessierten so die
Möglichkeit zu bieten, diejenigen Angebote zu identifizieren, die ihren
Vorstellungen und Bedürfnissen am nächsten kommen. Zum zweiten Mal in
Folge kann der Augsburg/München-Elitestudiengang Finanz- &
Informationsmanagement dabei eine Spitzenposition in der Liste aller
BWL-Master-Programme im deutschsprachigen Raum für sich verbuchen.
Bereits 2008 Spitzenreiter
Der von der Universität Augsburg gemeinsam mit der TU München als
Partnerhochschule angebotene Elitenetzwerk-Studiengang "Finanz- &
Informationsmanagement" (FIM) zählt zu den zehn ersten Studiengängen,
die im März 2004 aus über 300 Bewerbungen für eine Förderung
im Rahmen des Elitenetzwerks Bayern (ENB) ausgewählt wurden. Bereits im
ersten BWL-Master-Ranking errang FIM 2008 als der einzige
ENB-Vollzeitstudiengang im Bereich BWL den Spitzenplatz. Prof. Dr. Hans Ulrich
Buhl - Inhaber des Lehrstuhls für BWL, Wirtschaftsinformatik, Informations-
& Finanzmanagement der Universität Augsburg, Wissenschaftlicher Leiter
des Augsburger Kernkompetenzzentrums Finanz- & Informationsmanagement und
der Fraunhofer-Projektgruppe Wirtschaftsinformatik sowie
Geschäftsführender Herausgeber der Zeitschriften WIRTSCHAFTSINFORMATIK
und Business & Information Systems Engineering - führt den durch die
CHE-Studie 2011 erneut bestätigten Erfolg des von ihm federführend
geleiteten Studiengangs auf ein Bündel unterschiedlichster Faktoren und
Besonderheiten zurück.
Individuelle Studienplanung und Vertiefungsmöglichkeiten
An erster Stelle, so Buhl, stehe die FIM-charakteristische individuelle
Studienplanung, die sich an den persönlichen Zielen und Neigungen der
Studierenden orientiere und darauf abziele, das Qualifikationsprofil jedes
Einzelnen unter Berücksichtigung seiner bisherigen Kenntnisse und
Interessen sinnvoll auszubauen. Um den Studiengang einerseits
gleichermaßen attraktiv für (Wirtschafts-)Informatiker,
(Wirtschafts-/Finanz-)Mathematiker, Wirtschaftswissenschaftler sowie
Wirtschaftsingenieure zu gestalten und um andererseits den fortschreitenden
Bedürfnissen nach Spezialisierung in Wirtschaft und Wissenschaft gerecht zu
werden, stehen den Studierenden durch eine inhaltliche und strukturelle
Weiterentwicklung inzwischen fünf Vertiefungsrichtungen zur Verfügung,
nämlich Quantitative Finance, Financial Management, Business &
Information Systems Engineering, Operations Management und Resource
Management.
Anspruchsvoller Auswahlprozess, Studium in Kleingruppen und individuelle
Betreuung
"Die sorgfältige Auswahl der Studierenden und die Arbeit in Kleingruppen
sind weitere Grundvoraussetzung für den Erfolg unseres Studiengangs", so
Buhl. Aus einer kontinuierlich steigenden Anzahl von Bewerbern, die auch mit
einer stetigen Steigerung der Anzahl von überregionalen Bewerbern
einhergeht, konnten in einem zweistufigen Auswahlprozess seit 2004 bereits 172
Studierende aufgenommen werden, wobei die Maximalkapazität bei 30
Studierenden pro Jahr liegt. Die Bewerbungen um einen FIM-Studienplatz kommen
nur knapp zur Hälfte aus Bayern, mehr als ein Drittel aber aus dem Ausland.
Die begrenzte Studierendenzahl ermöglicht eine äußerst intensive
individuelle Betreuung.
Frühzeitige Einbindung in anwendungsorientierte Forschung auf
internationalem Niveau
Anspruch von FIM ist es, exzellenten und hoch motivierten Studierenden fundierte
Kenntnisse in den Bereichen Finanz- und Informationsmanagement sowie an der
Schnittstelle dieser beiden Zukunftsthemen zu vermitteln und diese mit
interdisziplinärem Wissen und Soft Skills gezielt zu erweitern. Auch
ethische Aspekte des Managements sind Bestandteil des Curriculums, das durch
intensive Kontakte zu Mentoren aus Wissenschaft und Praxis bereichert wird. Die
fachliche und die überfachliche Exzellenz im Bereich des Finanz- bzw.
Informationsmanagements werden auch durch zahlreiche Kooperationen mit
internationalen Partneruniversitäten und durch den Einbezug renommierter
Gastdozenten gewährleistet. Zahlreiche universitäre
Kooperationspartner von FIM - unter ihnen die University of Calgary, die
University of Reading (UK) und die University of Toronto - ermöglichen ein
breitgefächertes Lehrangebot. Prof. Dr. Rudi Zagst, Inhaber des Lehrstuhls
für Finanzmathematik an der TU München, der als stellvertretender
Vorsitzender des FIM-Boards die Auslandskooperationen verantwortet, ist
überzeugt: "Die frühzeitige und intensive Einbindung der Studierenden
in Forschungsgruppen im In- und Ausland trägt entscheidend zum Erfolg
unseres Studiengangs bei." Gleichberechtigt neben der Vermittlung von
Lehrinhalten steht das Erlernen wissenschaftlichen Arbeitens. "Jeder FIM-Student
ist an mindestens einer wissenschaftlichen Veröffentlichung beteiligt und
wird dabei intensiv betreut. Es ist erfreulich", so Buhl, "dass dieses
Engagement im CHE-Ranking in den Bereichen 'Lehrangebot' und
'Wissenschaftsbezug' gleichermaßen honoriert wird."
Eine weitere Säule des FIM-Konzepts ist die überfachliche Ausbildung:
In den Lehrplan integrierte Soft Skill-Veranstaltungen und Summer Schools dienen
der Vermittlung horizonterweiternder und persönlichkeitsbildender
Kompetenzen. Durch die gemeinsame Arbeit in sozialen Projekten soll das soziale
Verantwortungsbewusstsein der Studentinnen und Studenten geschärft
werden.
Intensiv gelebtes Netzwerk aus Wissenschaft und Praxis
Wichtige Unterstützung erfahren die Studierenden auch von den zahlreichen
FIM-Praxispartnern: Während des viersemestrigen Studiums werden oft mehr
als zwei Praktika absolviert, über 90 Prozent der FIM-Absolventinnen und
-Absolventen verfügen über fachbezogene Auslandserfahrung. "Dass es
uns gelingt, im CHE-Ranking auch im Bereich 'Praxisbezug' zu punkten, liegt
nicht zuletzt an der Unterstützung durch unsere Praxispartner Allianz
Global Investors, Accenture, Assenagon, A.T. Kearney, BayernLB, Deutsche Bank,
Fides IT Consultants, Telefónica, Radeberger und UPM Kymmene.", ist Buhl
sich sicher, und Zagst verweist darauf, dass die enge Verknüpfung mit der
Praxis beispielsweise im Rahmen des persönlichen Mentorings durch
Führungskräfte der genannten Praxispartner "intensiv gelebt" werde.
Durch zahlreiche Aktivitäten eines sehr engagierten Alumni-Vereins, in dem
nahezu alle bisherigen 120 Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs
Mitglied sind, bleiben die Ehemaligen ihrem Studiengang treu und halten
intensiven Kontakt zu ihren ehemaligen Kommilitonen, Dozenten und Mentoren.
"Master of Science with honors" als Qualitätssiegel
"Dank der Kooperation mit der TU München und dort insbesondere mit dem
Kollegen Zagst können wir unseren Absolventinnen und Absolventen einen
'M.Sc. with honors' beider Universitäten verleihen." Auch dieses
"Qualitätssiegel" trägt nach Überzeugung von Buhl dazu bei, "dass
unsere Absolventen hervorragende Job-Perspektiven in Wissenschaft und Praxis
haben."
"Durch das aktuelle CHE-Ranking", resümiert Zagst, "dürfen wir uns in
der Überzeugung bestätigt fühlen, dass wir seit seiner
Einführung vor acht Jahren mit dem Elitenetzwerk-Master-Programm FIM einen
in dieser Form einzigartigen Studiengang aufgebaut und fortwährend
weiterentwickelt haben, der unseren Studierenden eine ebenso praxis- wie
forschungsnahe Ausbildung auf internationalem Spitzenniveau
ermöglicht."
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