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Pressemitteilung 23/2012

23/12 - 26. Januar 2012

Umfassender Investitionsplan

Im Einvernehmen mit allen Beteiligten hat die Augsburger Universitätsleitung ein Bau-, Sach- und Personalinvestitionen integrierendes Gesamtkonzept für die Verwendung aller Studienbeitragseinnahmen inklusive des Sommersemesters 2012 erarbeitet.

Augsburg/KPP - Gemeinsam mit den Fakultäten, den Zentralen Einrichtungen und den Vertreterinnen und Vertretern der Studierenden hat die Universitätsleitung ein umfangreiches Investitionskonzept erarbeitet, das sämtliche an der Universität Augsburg aus Studienbeiträgen verfügbaren. Mittel - inklusive der für das kommende Sommersemester zu erwartenden Beitragseinnahmen - umfasst. "Mit diesem im Einvernehmen aller Beteiligten entwickelten Maßnahmenpaket, werden wir der politischen Forderung nach einer möglichst zeitnahen Verausgabung von Studienbeitragseinnahmen ebenso gerecht wie unserer Verpflichtung, diese Mittel sinnvoll und zur unmittelbaren Verbesserung der Studienbedingungen zu nutzen. Ich bin mir sicher", so Präsidentin Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel, "dass die positiven Folgen der beschlossenen Bau-, Sach- und Personalinvestitionen im Umfang von rund 7,1 Millionen Euro in Kürze spürbar sein werden."

Über 2,6 Mio. Euro für drei kleine Baumaßnahmen

Aus den Beitragsmitteln, die zum Stichtag 31. Dezember 2011 noch verfügbar waren, werden zunächst drei kleine Baumaßnahmen finanziert:
o Durch einen mit 950.000 Euro veranschlagten Anbau an die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät werden dort zusätzliche Lehr- und Büroräume geschaffen.
o Ein 710.000 Euro teurer Anbau an die Juristische Fakultät wird zusätzliche Flächen für Seminar- und Gruppenräume sowie für einen CIP-Raum bieten.
oEin drittes Gebäude, für das ebenfalls 950.000 Euro veranschlagt sind, ist vorwiegend für eine Nutzung durch die Katholisch-Theologische, die Philosophisch-Sozialwissenschaftliche und die Philologisch-Historische Fakultät vorgesehen. Es wird zusätzliche Arbeitsplätze für das selbstständige Arbeiten von Studierenden bieten, weiterhin studentische Projekträume sowie Büros für die Studierendenvertretung und die Fachschaften.

Über 1,1 Mio. Euro für die Erweiterung des Lehrangebots in den Fakultäten

Die übrigen in den genannten fünf Fakultäten vorhandenen Studienbeitragsmittel aus früheren Semestern in Höhe von ca. 885.000 Euro sind für Personalausgaben, Lehraufträge und Sachausgaben endgültig festgelegt und gebunden. In der Fakultät für Angewandte Informatik und in der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät werden aus den dort noch vorhandenen alten Mitteln in Höhe von 250.000 Euro verstärkt Übungs-, Soft-Skill- und Sprachkurse finanziert, es wird zusätzliches Personal beschäftigt, Lehrmaterialien und Bücher werden beschafft und die vorhandene Ausstattung wird erweitert.

920.000 Euro für die Optimierung zentraler Serviceangebote

Weitere 920.000 Euro werden in den Ausbau und in die weitere Verbesserung des Serviceangebots zentraler universitärer Einrichtungen investiert. Davon profitiert die Universitätsbibliothek, der u. a. eine Erweiterung der Öffnungszeiten auf den Sonntag ermöglicht wird, mit 226.000 Euro. Knapp 70.000 Euro gehen an das Rechenzentrum u. a. zum Ausbau praktischer IT-Kursangebote. Mit rund 180.000 Euro werden das Sportzentrum und der Hochschulsport u. a. zur Verlängerung der Öffnungszeiten und zur Aktualisierung und Erweiterung der Geräteausstattung befähigt. Das Sprachenzentrum kann im Umfang von knapp 52.000 Euro zusätzliche Lehraufträge vergeben, dem Akademischen Auslandsamt und der Zentralen Studienberatung werden insgesamt rund 31.000 Euro vorwiegend zur Verlängerung bzw. Aufstockung von Beschäftigungsverhältnissen sowie für zusätzliche studentische Hilfskräfte zur Verfügung gestellt. Für 40.000 Euro kann die Qualitätsagentur ihre Evaluationssoftware optimieren, und das Institut für Medien- und Bildungstechnologie kann aufgrund zusätzlicher Personalmittel in Höhe von knapp 155.000 Euro sein Begleitstudium Problemlösekompetenz ausbauen.

2,4 Mio. Euro für die Finanzierung aktuell laufender Maßnahmen

Zusammen mit den 150.000 Euro, die als Anschubfinanzierung für die Einführung einer Chipkarte vorgesehen sind, haben die für die Fakultäten und für die zentralen Serviceeinrichtungen festgelegten Investitionen einen Gesamtumfang von knapp 4,7 Mio. Euro. Der zu den 7,1 Mio. Euro, die zum 31. Dezember 2011 noch verfügbar waren, verbleibende Differenzbetrag von ca. 2,4 Mio. Euro wird für die Finanzierung aktuell laufender Maßnahmen in den Monaten Januar bis März 2012 benötigt.

"Ich danke allen Beteiligten für eine konstruktive Zusammenarbeit, die es uns möglich gemacht hat, in kürzester Zeit diesen Investitionsplan auf den Weg zu bringen, der meines Erachtens allen Ansprüchen, die an die Art der Verwendung von Studienbeitragseinnahmen gestellt werden, standzuhalten vermag", betont Präsidentin Doering-Manteuffel.



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