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Alle Veranstaltungen im laufenden Semester (und darŁber hinaus)

x Noch bis zum Sonntag, 18. Juni 2017

AUSSTELLUNG
Thema: "Augsburg Macht Druck" - Die Anfänge des Buchdrucks in einer Metropole des 15. Jahrhunderts
Ort: Diözesanmuseum St. Afra, Kornhausgasse 3-5, 86152 Augsburg
Öffnungszeiten: Di. - Sa. 10.00 - 17.00 Uhr, So. 12.00 - 18.00 Uhr
Eintritt: 5,- Euro, 4,- Euro (ermäßigt), 8,- Euro (Familien)
Veranstalter: Diözesanmuseum St. Afra in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Augsburg und der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg
Kontakt und weitere Informationen: Dr. Guenter Haegele, Universitätsbibliothek Augsburg, T 0821/598-5350, guenter.haegele@bibliothek.uni-augsburg.de
Erläuterungen: http://www.museum-st-afra.de/news/details/article/augsburg-macht-druck-fruehe-drucke-aus-augsburger-pressen.html


x Mittwoch, 26. April 2017

15.45 Uhr
AUGSBURGER GRUNDSCHULGESPRÄCHE - PROFESSIONELLER UMGANG MIT HETEROGENITÄT
Thema: Adaptives Unterrichten im Sport mithilfe von Tablet-PCs
Referentin: Michaela Brams, Sandra Korban (Institut für Sportwissenschaften, Universität Augsburg)
Ort: Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät, Universitätsstraße 10 (Gebäude D), Raum 2105
Veranstalter: Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik
Kontakt und weitere Informationen: Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik, Tel. 0821/598-2609, irmtraud.fraidl@phil.uni-augsburg.de
Erläuterungen: Ziel der Augsburger Grundschulgespräche ist es, zu einer engeren Verzahnung (oder zumindest zu einer verbesserten Kommunikation) zwischen den Schulen der Region, der Universität und bedeutsamen Kooperationspartnern innerhalb wie außerhalb der Schule zu kommen. Eine der großen Herausforderungen unserer gegenwärtigen Schule ist die stetig anwachsende Verschiedenartigkeit der Schulkinder und der daraus resultierende Anspruch des professionellen Umgangs. Dabei erscheint Heterogenität weniger als Ausnahme, sondern eher als Regel. Dies gilt insbesondere für die Regelschule für alle, der Grundschule. Zentral für den schulischen Lerngewinn, aber auch für die Einstellung der Kinder zu schulischem Lernen ist, wie Lehrkräfte die Heterogenität der Schüler(innen) annehmen und damit umgehen. Kulturelle, sprachliche, ethnische und soziale Heterogenität bieten gleichermaßen Herausforderungen und produktive Chancen. In welcher Weise Lehrer(innen) auf die Vielfalt in ihrer Klasse vorbereitet werden, steht in engem Zusammenhang mit den vielfältigen Anregungen des Studiums und der Lehrerbildung. Die Augsburger Grundschulgespräche verstehen sich in diesem Semester u. a. als konstruktiver Baustein zur Professionalisierung von Lehrkräften im Umgang mit Heterogenität innerhalb des Projekts “LeHet”.Eingeladen sind im Sommersemester 2017 Expert(inn)en, die darüber berichten, wie sie Heterogenität konstruktiv nutzen und welche (Lern-) Ziele für sie entscheidend sind. Dabei sollen u. a. folgende Fragen besprochen werden: Wie unterrichtet man möglichst adaptiv in der Grundschule? Welche speziellen Angebote bieten die Fachdidaktiken? Gibt es besonders wirkungsvolle Bildungsmedien? - Weitere Veranstaltungen dieser Reihe am 10., 17. und 31.05., am 21.06. sowie am 05. und 19.07.2017

18.15 Uhr
RINGVORLESUNG "GROSSE WERKE DES FILMS II"
Thema: Christopher Nolan, "Inception"
Referentin: Daniela Otto:
Ort: Großes Hörsaalzentrum, Universitätsstraße 10 (Gebäude C), HS II
Veranstalter: Prof. Dr. Günter Butzer (Lehrstuhl für Vergleichende Literaturwissenschaft/Europäische Literaturen) und Prof. Dr. Hubert Zapf (Lehrstuhl für Amerikanistik)
Erläuterungen: Weitere Vorträge in dieser Ringvorlesung am 17. und 31. Mai, 14. und 28. Juni und am 12. und 26. Juli 2017

19.00 Uhr
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
Thema: "... zäh, genial, unbedenklich ..." - Die Schriftstellerin Paula Buber (1877-1958)
Ort: Pfarrheim Heiligste Dreifaltigkeit, Ulmer Straße 195a, 86156 Augsburg - gegenüber der Museumsdependance Ehemalige Synagoge Kriegshaber des Jüdischen Kulturmuseums Augsburg-Schwaben (JKMAS), in der die Ausstellung selbst gezeigt wird
Veranstalter: Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben und Prof. Dr. Bettina Bannasch, Universität Augsburg, Neuere Deutsche Literaturwissenschaft.
Kontakt und weitere Informationen: Dr. Thorsten Lattki, JKMAS, T 0821/513626, Projektkoordination@jkmas.de
Erläuterungen: Das Projekt basiert auf Forschungen aus dem Dissertationsprojekt von Katharina Baur M.A., die den einführenden Vortrag bei der Ausstellungseröffnung halten wird. Mit der Urenkelin Tamar Goldschmidt, Jerusalem, und Dr. Uta Werner, Berlin, sind Mitglieder der Familie Buber bei der Eröffnung anwesend. - Die Ausstellung läuft in der JKMAS-Museumsdependance Ehemalige Synagoge Kriegshaber bis zum 28. Mai 2017. Sie ist donnerstags bis sonntags von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 3,-/ermäßigt 2,- Euro. Führungen (4,- Euro) an den Sonntagen 30. April sowie 7., 14. 21. und 28. Mai jeweils um 15.00 Uhr.- Mehr: http://www.presse.uni-augsburg.de/de/unipressedienst/2017/apr-juni/2017_062/

19.00 Uhr
QUEERER UNI-STAMMTISCH
Thema: Stammtisch des Queerreferats der AStA
Ort: Kaffeehaus im Thalia, Obstmarkt 5, 86152 Augsburg
Veranstalter: AStA der Universität Augsburg
Kontakt und weitere Informationen: http://www.asta.uni-augsburg.de/aktuelles/17_02_15-programm_queerreferat.html oder http/www.queerreferat-augsburg.de
Erläuterungen: Weitere Queere Uni-Stammtische am 10. und 31. 5., am 14. und 28.6. sowie am 19.7.2017


x Donnerstag, 27. April 2017 bis zum Sonntag, 28. Mai 2017

AUSSTELLUNG
Thema: "... zäh, genial, unbedenklich ..." - Die Schriftstellerin Paula Buber (1877-1958)
Ort: Museumsdependance Ehemalige Synagoge Kriegshaber des Jüdischen Kulturmuseums Augsburg-Schwaben (JKMAS), Ulmer Straße 228, 86156 Augsburg
Öffnungszeiten: Do. - So. 14.00 - 18.00 Uhr
Eintritt: 3,-/ermäßigt 2,- Euro.
Veranstalter: Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben und Prof. Dr. Bettina Bannasch, Universität Augsburg, Neuere Deutsche Literaturwissenschaft.
Kontakt und weitere Informationen: Dr. Thorsten Lattki, JKMAS, T 0821/513626, Projektkoordination@jkmas.de
Erläuterungen: http://www.presse.uni-augsburg.de/de/unipressedienst/2017/apr-juni/2017_062/


x Donnerstag, 27. April 2017

GIRLS' UND BOYS' DAY
Thema: Einblicke für Mädchen und Jungen in vermeintlich männer- bzw. frauen-"spezifische" Berufe
Programm: http://www.uni-augsburg.de/einrichtungen/frauenbeauftragte/girlsday/ bzw. http://www.uni-augsburg.de/einrichtungen/frauenbeauftragte/boysday/
Ort: Campus der Universität Augsburg, Universitätsstraße, 86159 Augsburg
Eintritt: frei, Online-Anmeldung über http://www.girls-day.de/ bzw. http://www.boys-day.de/ erforderlich
Veranstalter: Die Frauenbeauftragte und das Büro für Chancengleichheit der Universität Augsburg
Kontakt und weitere Informationen: Dr. Marion Magg-Schwarzbäcker, T 0821/598-5145, chancengleichheit@zbe.uni-augsburg.de
Erläuterungen: Alle weiteren Informationen auf http://www.uni-augsburg.de/einrichtungen/frauenbeauftragte/girlsday/ bzw. http://www.uni-augsburg.de/einrichtungen/frauenbeauftragte/boysday/

17.30 Uhr
PSYCHOLOGISCHES FORSCHUNGSKOLLOQUIUM
Thema: Ist Motivationsregulation bei Studierenden trainierbar?
Referentin: Nicole Eckerlein & Gabriele Steuer (Lehrstuhl für Psychologie)
Ort: Phil.-Soz. Fakultät (Gebäude D), Universitätsstraße 10, Raum 2102
Veranstalter: Prof. Dr. Markus Dresel, Prof. Dr. Ingo Kollar, Fach Psychologie
Erläuterungen: Im Kontext des selbstregulierten Lernens kommt der Regulation motivationaler Prozesse eine große Bedeutung zu (Boekaerts, 1999). Als Motivationsregulation werden alle Aktivitäten bezeichnet, die Lernende absichtsvoll initiieren, um die Motivation zum Beginnen einer Lernhandlung initial herzustellen, aufrechtzuerhalten oder ihre Motivation zur Arbeit an einem Lernziel zu steigern (Wolters, 2003). Der Einsatz von Strategien zur Motivationsregulation steht in Zusammenhang mit Anstrengung, Ausdauer (Schwinger, Steinmayr & Spinath, 2009) und Studienleistung (Engelschalk, Steuer & Dresel, 2017). Bislang existieren praktisch keine Interventionsansätze zur dezidierten Förderung der Motivationsregulation (vgl. aber Leutner, Barthel & Schreiber, 2001). In diesem Beitrag soll der Frage nachgegangen werden, ob mit Hilfe eines neu entwickelten Trainingsansatzes die Motivationsregulation von Studierenden verbessert werden kann. 191 Studierende des Lehramts und der Erziehungswissenschaften (M = 21.9 Jahre, SD = 1.3; 80.6 % weiblich) nahmen an einer Studie zur Evaluation des Trainings teil. Das Training bestand aus drei Einheiten, in denen zentrale Motivationsregulationsstrategien, deren Passung zu bestimmten motivationalen Problemsituationen und deren qualitätsvolle Anwendung vermittelt und eingeübt wurden. 101 Studierende wurden der Trainingsbedingung zugewiesen, 90 Studierende einer Kontrollbedingung (Placebo-Training mit Vermittlung allgemeiner Lern- und Studiertechniken). Konditionales Wissen, Intensität und Qualität der Strategieumsetzung wurden zu drei Messzeitpunkten (Prätest, Posttest und Follow-up) erfasst. Varianzanalysen zeigten signifikante Trainingseffekte für die Intensität der Strategienutzung und das konditionale Strategiewissen. Für die Qualität der Strategieumsetzung zeigte sich ein Effekt auf dem 10%-Niveau. Insgesamt weisen die vorliegenden Befunde darauf hin, dass Motivationsregulation trainierbar ist und die gewählten Interventionsansätze vielversprechend sind.

18.00 Uhr
INFORMATIONSVERANSTALTUNG
Thema: Die Law Clinic Augsburg präsentiert sich allen Interessierten, die dazulernen und mithelfen wollen
Ort: Juristische Fakultät (Gebäude H), Universitätsstraße 24, HS 2001
Veranstalter: Die Law Clinic der Juristischen Fakultät
Kontakt und weitere Informationen: Dr. Matthias Kober, T 0821/598-4502
Erläuterungen: http://idw-online.de/de/news673094 - Infoveranstaltungen zur Language Clinic und zum Campus Asyl am 2. und 3. Mai

19.00 Uhr
VORTRAGSREIHE "FASZINATION MATHEMATIK UND PHYSIK"
Thema: Es wirbelt! Vom Makrokosmos zur Nanostruktur
Referent: Dr. Stefan Krohns (Physik)
Ort: Zeughaus Augsburg, Zeugplatz, 86150 Augsburg, Reichlesaal (Raum 116)
Veranstalter: Die Institute für Mathematik und für Physik der Universität Augsburg
Kontakt und weitere Informationen: Prof. Dr. Kai Cieliebak, T 0821/598-2138, kai.cieliebak@math.uni-augsburg.de
Erläuterungen: Die Ausbildung topologischer Defekte spielt fu?r das Verständnis kurz nach dem Urknall wie auch in der Festkörperphysik auf atomarer Skala eine wichtige Rolle. Diese topologischen Defekte können dabei das Zentrum einer Wirbelstruktur darstellen. Eine besondere Art dieser Wirbel treten in sogenannten multiferroischen Systemen auf. Dies sind exotische Materialien, welche gleichzeitig eine magnetische wie auch eine (ferro-)elektrische Ordnung aufweisen, und sie stehen aufgrund dieser faszinierenden Eigenschaften im Fokus der Forschung. Im Vortrag tauchen wir ein in die Welt der Wirbel. Wie wirbelt es im Festkörper? Wie kann man mit kleinen Wirbeln große verstehen? Profitiert die Mikroelektronik von topologischen Defekten? Welche praktischen Anwendungen ergeben sich hieraus?- Weitere Veranstaltungen in dieser Reihe am 6. Juli, 19. Oktober und 23. November 2017.


x Freitag, 28. April 2017

10.00 Uhr
4. DEUTSCHER UMWELT- UND INFRASTRUKTURRECHTSTAG
Thema: Energiewirtschaft und kommunale Selbstverwaltung
Programm: http://idw-online.de/de/attachmentdata56396.pdf
Ort: Bayerisches Landesamt für Umwelt (LfU), Bürgermeister-Ulrich-Straße 160, 86179 Augsburg
Eintritt: frei; Anmeldung (https://idw-online.de/de/attachmentdata56396.pdf) bis zum 7. April 2017 wird erbeten.
Veranstalter: Prof. Dr. Martin Kment als Geschäftsführender Direktor des Instituts für Umweltrecht der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg
Kontakt und weitere Informationen: Manuela Schmid, T 0821/598-4536, manuela.schmid@jura.uni-augsburg.de
Erläuterungen: Seit 2014 lädt das Institut für Umweltrecht der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg jährlich zum Deutschen Umwelt- und Infrastrukturrechtstag ein. 2017 widmet er sich den neuen Entwicklungen der Energiewirtschaft, um sie vor dem Hintergrund der kommunalen Selbstverwaltung zu diskutieren. Triebfeder dieser Entwicklungen ist nicht nur die allgegenwärtige Energiewende, die Kommunen sowohl als Gestalter als auch Betroffene neuer digitaler und netzbasierter Infrastruktur versteht. Hinzu kommt ein deutlich wahrnehmbares neues Selbstverständnis der Kommunen über die eigene Rolle bei der städtischen Energieversorgung. Weiter gaben aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Energieeffizienz und Elektromobilität Anlass, den Blick des 4. Deutschen Umwelt- und Infrastrukturrechtstag auf energiewirtschaftliche und kommunale Problemlagen und Fragestellungen zu richten. - Mehr unter http://www.jura.uni-augsburg.de/de/lehrende/professoren/kment/tagungen/Tagung-2017/

19.30 Uhr
LMZ-KONZERT
Thema: Studentenkonzert mit Werken von Carl Philipp Emanuel Bach, Beethoven, Liszt u. a.
Ort: LMZ-Konzertsaal, Maximilianstraße 59, 86150 Augsburg
Eintritt: frei
Veranstalter: Das Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg


x Sonntag, 30. April 2017

15.00 Uhr
FÜHRUNG
Thema: "... zäh, genial, unbedenklich ..." - Die Schriftstellerin Paula Buber (1877-1958)
Ort: Museumsdependance Ehemalige Synagoge Kriegshaber des Jüdischen Kulturmuseums Augsburg-Schwaben (JKMAS), Ulmer Straße 228, 86156 Augsburg
Eintritt: 4,- Euro.
Veranstalter: Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben und Prof. Dr. Bettina Bannasch, Universität Augsburg, Neuere Deutsche Literaturwissenschaft.
Kontakt und weitere Informationen: Dr. Thorsten Lattki, JKMAS, T 0821/513626, Projektkoordination@jkmas.de
Erläuterungen: http://www.presse.uni-augsburg.de/de/unipressedienst/2017/apr-juni/2017_062/

16.00 Uhr
LMZ-KONZERT
Thema: "Telemann Superstar" - Alte Musik für Kinder, präsentiert vom Ensemble "aTunes mit Anne-Kathrin Abel, Gesang, Sophia Rieth und Maria Wegner, Blockflöten, und Markus Guth, Cembalo
Ort: Spiegelfestsaal im Schaezlerpalais, Maximilianstr. 46, 86150 Augsburg
Eintritt: 8,- Euro
Veranstalter: Das Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburgin Verbindung mit den Städtischen Kunstsammlungen Augsburg
Erläuterungen: Andreas Bourani? Cro? Die Lochis? Telemann??? Seiner Zeit galt Georg Philipp Telemann als ein Popstar der Barockmusik. Trotzdem kennt ihn heutzutage nicht mehr jedes Kind. Höchste Zeit, dass seine Musik es wieder in unsere Playlisten schafft!


x Dienstag, 2. Mai 2017

18.00 Uhr
GASTVORTRAG UND DISKUSSION
Thema: 100 Days in Office: A First Assessment of the Trump Administration
Referent: Prof. Marc J. Rozell, Ph.D., George Mason University
Ort: Großes Hörsaalzentrum, Universitätsstraße 10, HS IV
Veranstalter: Prof. Dr. Britta Waldschmidt-Nelson, Geschichte des europäisch-transatlantischen Kulturraums, T 0821/598-5547, waldschmidt-nelson@philhist.uni-augsburg.de
Erläuterungen: http://www.presse.uni-augsburg.de/de/unipressedienst/2017/apr-juni/2017_063/

18.00 Uhr
INFORMATIONSVERANSTALTUNG
Thema: Die Language Clinic Augsburg präsentiert sich allen Interessierten, die dazulernen und mithelfen wollen
Ort: Juristische Fakultät (Gebäude H), Universitätsstraße 24, HS 1012
Veranstalter: Die Law Clinic der Juristischen Fakultät
Kontakt und weitere Informationen: Dr. Matthias Kober, T 0821/598-4502, matthias.kober@jura.uni-augsburg.de
Erläuterungen: http://idw-online.de/de/news673094 - Infoveranstaltung zum Campus Asyl am 3. Mai

18.15 Uhr
ALTERTUMSWISSENSCHAFTLICHES KOLLOQUM
Thema: Olympia und sein Umland
Referentin: Prof. Dr. Franziska Lang (Darmstadt)
Ort: Großes Hörsaalzentrum, Universitätsstraße 10 (Gebäude C), HS III
Veranstalter: Prof. Dr. Natascha Sojc (Klassische Archäologie) und Prof. Dr. Gregor Weber (Alte Geschichte)
Erläuterungen: Das Heiligtum von Olympia ist seit seiner Gründung berühmt. Diese Berühmtheit hatte großen Anteil an der Herausbildung der olympischen Idee in der Moderne und dem Neubeginn der Spiele. Das Heiligtum Olympia stand im Mittelpunkt der archäologischen Forschung und erbrachte wichtige Ergebnisse für viele Fundgattungen. Über die Einbindung des Heiligtums in sein regionales Umfeld sind die Informationen hingegen weitaus spärlicher. In einem von der DFG geförderten Surveyprojekt wird das Umland von Olympia mit interdisziplinären Methoden erforscht. In dem historischen, archäologischen und geoarchäologischen Untersuchungsrahmen wird das Heiligtum Olympia als wichtiger Fokus des politischen und kulturellen Gestaltens in seinem Umfeld kontextualisiert. - Weitere Vorträge in dieser Reihe am 16. und 30. 5., am 13. und 27. 6. sowie am 11. und 25. 7. 2017


x Mittwoch, 3. Mai 2017

10.00 Uhr
GASTVORTRAG
Thema: Sacred Languages in Ashkenaz: A Yiddish-Hebrew-Aramaic Story
Referent: Prof. Dr. Dovid Katz, Universität Vilnius, Litauen
Ort: Phil.-Hist. Fakultät, Universitätsstraße 10 (Gebäude D), Raum 2003
Veranstalter: Prof. Dr. Bettina Bannasch (Neuere deutsche Literaturwissenschaft) und Prof. Dr. Alfred Wildfeuer (Variationslinguistik und DaZ/DaF sowie FORUMOST)
Kontakt und weitere Informationen: Sarah Pieles, FORUMOST, sarah.pieles@philhist.uni-augsburg.de

18.00 Uhr
INFORMATIONSVERANSTALTUNG
Thema: Der Campus Asyl präsentiert sich allen Interessierten, die mithelfen wollen
Ort: Juristische Fakultät (Gebäude H), Universitätsstraße 24, HS 1010
Veranstalter: Die Law Clinic der Juristischen Fakultät
Kontakt und weitere Informationen: Dr. Matthias Kober, T 0821/598-4502, matthias.kober@jura.uni-augsburg.de
Erläuterungen: http://idw-online.de/de/news673094


x Donnerstag, 4. Mai 2017

18.15 Uhr
GASTVORTRAG / KOLLOQUIUM KUNST- UND KLUTURGESCHICHTE
Thema: Moral, Nazis und Erinnerung nach 1945. Anne Frank im Film
Referent: Dr. Daniel Wildmann, Leo Baeck Institute, London
Ort: Veranstaltungssaal (S-Forum) der Neuen Stadtbücherei Augsburg, Ernst-Reuter-Platz 1, 86150 Augsburg
Veranstalter: Professur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft (Prof. Bettina Bannasch) und Jakob-Fugger-Zentrum der Universität Augsburg in Verbindung mit der Graduiertenschule für Geistes- und Sozialwissenschaften (GGS)
Kontakt und weitere Informationen: Dr. Tilman Schröder, T 0821/598-5924,
tilman.schroeder@praesidium.uni-augsburg.de
Erläuterungen: Seit 1959 wurden rund 20 große Spiel- und Dokumentarfilme für das Kino und das Fernsehen produziert. Den ersten Dokumentarfilm produzierte die DDR (Ein Tagebuch für Anne Frank, 1959), der erste abendfüllende Spielfilm war eine amerikanische Produktion (The Diary of Anne Frank, 1959). Die scheinbar minimalen Unterschiede in den Titeln - Ein Tagebuch /für/ Anne Frank, Das Tagebuch /von/ Anne Frank - deuten schon an, dass vom Beginn der filmischen Auseinandersetzung mit dem Tagebuch verschiedene Lesarten entworfen wurden. Ebenso treffen wir auf unterschiedliche filmische Genres und Formate, wie Spielfilm, Dokumentarfilm, Fernsehfilm, Fernsehserie oder Kinofilm, und auf unterschiedliche nationale Kontexte, wie es die Produktionsstandorte USA, UK, Jugoslawien, Frankreich, Japan, Israel, Holland, Ostdeutschland, Westdeutschland oder vereinigtes Deutschland anzeigen. Der öffentliche Vortrag soll die verschiedenen kinematographischen Interpretationen des Tagebuchs und deren Rekurse auf die jeweils aktuellen, sehr unterschiedlichen innenpolitischen Debatten diskutieren.


x Freitag, 5. Mai 2017

14.00 Uhr
GESUNDHEITSWISSENSCHAFTLICHE VORTRÄGE AM UNIKA-T
Thema: Aktuelle Entwicklungen bei der Früherkennung des Zervixkarzinoms / Recent Developements in Cervical Cancer Screening
Referentin: Prof. Dr. Stefanie Klug (Lehrstuhl fu?r Epidemiologie, TU München)
Ort: Klinikum Augsburg, Stenglinstraße 2, 86156Augsburg, Seminarraum U1.040
Veranstalter: Das Universitäre Zentrum für Gesundheitswissenschaften am Klinikum Augsburg (UNIKA-T)
Kontakt und weitere Informationen: Dr. Clemens Heuson, T 0821/598-6418, clemens.heuson@unikat.uni-augsburg.de
Erläuterungen: Das UNIKA-T vereint die Lehrstühle für Health Care Operations/Health Information Management, für Umweltmedizin und für Epidemiologie. Diese forschen zur Planung und Analyse von Prozessen im Dienstleistungsbereich, zur Umwelt-Mensch-Interaktion mit dem Schwerpunkt auf allergische Erkrankungen sowie zur Prävention, Früherkennung und Patientenversorgung. Zu diesen Kernthemen geben renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt in der UNIKA-T-Vortragsreihe Einblicke in ihre aktuelle Forschung. - Weitere Vorträge am 19. und 30. Mai sowie am 7. und 28. Juli 2017

17.00 Uhr
ANTRITTSVORLESUNGEN
Thema: Neue Professoren der Fakultät für Angewandte Informatik stellen sich vor
Programm:
o Prof. Dr. Christoph Ament (Ordinarius für Ingenieurinformatik, Schwerpunkt Regelungstechnik): Digital Engineering - Methoden und Konzepte für intelligente Regelungen
o Prof. Dr. Johannes Schilp (Ordinarius für Ingenieurinformatik, Schwerpunkt Produktionsinformatik): Digital Engineering - Methoden und Konzepte für die intelligente vernetzte Produktion
Ort: Standort Alte Universität, Eichleitnerstraße 30, Gebäude F1, Raum 104
Veranstalter: Die Fakultät für Angewandte Informatik
Erläuterungen: Um Anmeldung bis zum 23. April 2017 an antrittsvorlesung@informatik.uni-augsburg.de wird gebeten.


x Samstag, 6. Mai 2017

11.00 Uhr
KINDERUNI AUGSBURG (KARTENAUSGABE)
Thema: Ausgabe der kostenlosen Einlasstickets für die beiden Kinderuni-Vorlesungen im Sommersemester (am 20.5. und am 8.7.2017) solange der Vorrat reicht
Ort: Bücher Pustet, Karolinenstraße 12, 86150 Augsburg
Veranstalter: Die Universität Augsburg mit den Partnern/Unterstützern Augsburger Allgemeine, Augsburger Puppenkiste, Bücher Pustet, GEOlinio, Stadt und Stadtwerke Augsburg, Stadtsparkasse Augsburg/Stiftung Aufwind, Zoo Augsburg
Kontakt und weitere Informationen: Pressestelle der Universität Augsburg, Lena Grießhammer, T 0821/598-2098, lena.griesshammer@presse.uni-augsburg.de (zu allgemeinen Fragen) oder Petra Müller, T 0821/598-2094, petra.mueller@presse.uni-augsburg.de (zu Fragen der Vergabe bzw. der Verfügbarkeit von etwaigen Rest-Einlasstickets)
Erläuterungen: In den Vorlesungen der Kinderuni Augsburg werden spannende Fragen aus Wissenschaft und Alltag in der Regel von "echten" Professorinnen und Professoren, manchmal auch von eingeladenen Expertinnen und Experten kindgerecht beantwortet. Unterstützt werden die Referentinnen und Referenten dabei von ihrem Assistenten, dem Kasperl aus der Augsburger Puppenkiste, der jeweils in die Thematik einführt. Die Kinderuni ist der ideale Ort, wo Kinder den Spaß am Forschen entdecken und einen Hauch von Studentenleben erfahren können. Für die Kinderstudentinnen und -studenten, die typischerweise zwischen 8 und 12 Jahren alt sind, sind außer Neugier und Spaß am Entdecken keine speziellen Voraussetzungen erforderlich. Dies gilt auch für Eltern oder sonstige erwachsene Begleitpersonen, die die Live-Übertragung der jeweiligen Vorlesung in einen benachbarten Hörsaal verfolgen können (ohne dafür Einlasstickets zu brauchen). -
Weitere Informationen: http://www.kinderuni-augsburg.de


x Sonntag, 7. Mai 2017

15.00 Uhr
FÜHRUNG
Thema: "... zäh, genial, unbedenklich ..." - Die Schriftstellerin Paula Buber (1877-1958)
Ort: Museumsdependance Ehemalige Synagoge Kriegshaber des Jüdischen Kulturmuseums Augsburg-Schwaben (JKMAS), Ulmer Straße 228, 86156 Augsburg
Eintritt: 4,- Euro.
Veranstalter: Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben und Prof. Dr. Bettina Bannasch, Universität Augsburg, Neuere Deutsche Literaturwissenschaft.
Kontakt und weitere Informationen: Dr. Thorsten Lattki, JKMAS, T 0821/513626, Projektkoordination@jkmas.de
Erläuterungen: http://www.presse.uni-augsburg.de/de/unipressedienst/2017/apr-juni/2017_062/


x Dienstag, 9. Mai 2017

18.00 Uhr
FEIERLICHE ZERTIFIKATSVERLEIHUNG
Thema: Die Absolventinnen und Absolventen des universitätsinternen Weiterbildungsprogramms "ProfiLehre" erhalten das "Zertifikat Hochschullehre der Bayerischen Universitäten"
Programm: wird rechtzeitig bekanntgegeben
Ort: Juristische Fakultät (Gebäude H), Universitätsstraße 24, HS 1010 (voraussichtlich)
Veranstalter: Die Qualitätsagentur der Universität Augsburg und der Vizepräsident für Studierende und Wissenschaftlichen Nachwuchs
Kontakt und weitere Informationen: Ingo Binder, T 0821/598-5132, ingo.binder@qa.uni-augsburg.de, http://www.uni-augsburg.de/einrichtungen/qa/


x Mittwoch, 10. Mai 2017

15.45 Uhr
AUGSBURGER GRUNDSCHULGESPRÄCHE - PROFESSIONELLER UMGANG MIT HETEROGENITÄT
Thema: Adaptives Diagnostizieren und Fördern bei rechenschwachen Kindern
Referentin: Petra Ihn-Huber (Beratungs- und Förderstelle für Kinder mit bes. Schwierigkeiten in Mathematik)
Ort: Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät, Universitätsstraße 10 (Gebäude D), Raum 2105
Veranstalter: Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik
Kontakt und weitere Informationen: Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik, Tel. 0821/598-2609, irmtraud.fraidl@phil.uni-augsburg.de
Erläuterungen: Ziel der Augsburger Grundschulgespräche ist es, zu einer engeren Verzahnung (oder zumindest zu einer verbesserten Kommunikation) zwischen den Schulen der Region, der Universität und bedeutsamen Kooperationspartnern innerhalb wie außerhalb der Schule zu kommen. Eine der großen Herausforderungen unserer gegenwärtigen Schule ist die stetig anwachsende Verschiedenartigkeit der Schulkinder und der daraus resultierende Anspruch des professionellen Umgangs. Dabei erscheint Heterogenität weniger als Ausnahme, sondern eher als Regel. Dies gilt insbesondere für die Regelschule für alle, der Grundschule. Zentral für den schulischen Lerngewinn, aber auch für die Einstellung der Kinder zu schulischem Lernen ist, wie Lehrkräfte die Heterogenität der Schüler(innen) annehmen und damit umgehen. Kulturelle, sprachliche, ethnische und soziale Heterogenität bieten gleichermaßen Herausforderungen und produktive Chancen. In welcher Weise Lehrer(innen) auf die Vielfalt in ihrer Klasse vorbereitet werden, steht in engem Zusammenhang mit den vielfältigen Anregungen des Studiums und der Lehrerbildung. Die Augsburger Grundschulgespräche verstehen sich in diesem Semester u. a. als konstruktiver Baustein zur Professionalisierung von Lehrkräften im Umgang mit Heterogenität innerhalb des Projekts “LeHet”.Eingeladen sind im Sommersemester 2017 Expert(inn)en, die darüber berichten, wie sie Heterogenität konstruktiv nutzen und welche (Lern-) Ziele für sie entscheidend sind. Dabei sollen u. a. folgende Fragen besprochen werden: Wie unterrichtet man möglichst adaptiv in der Grundschule? Welche speziellen Angebote bieten die Fachdidaktiken? Gibt es besonders wirkungsvolle Bildungsmedien? - Weitere Veranstaltungen dieser Reihe am 17. und 31. 5., am 21. 6. sowie am 5. und 19. 7. 2017

17.30 Uhr
VORTRAGSREIHE "SOUVERÄNITÄT, GEWALT UND DIE HERAUSFORDERUNG DER DEMOKRATIE DURCH DIE FLÜCHTLINGSFRAGE"
Thema: : PostKölnialismus - zu den neuen Debatten über sexualisierte Gewalt und Rassismus
Referentin: Dr. Mithu Sanyal, Journalistin und Autorin, Düsseldorf
Ort: Großes Hörsaalzentrum, Universitätsstraße 10 (Gebäude C), HS III
Veranstalter: Lehrstuhl für Politische Wissenschaft/Politische Theorie
Kontakt und weitere Informationen: Martin Oppelt, T 0821/598-4192, martin.oppelt@phil.uni-augsburg.de
Erläuterung: Die Uhrzeit kann sich noch ändern. Mehr zur Vortragenden: http://de.wikipedia.org/wiki/Mithu_Sanyal - Weitere Veranstaltungen in dieser Reihe am 21. Juni und am 19. Juli 2017

18.15 Uhr
VORTRÄGE AM LEHRSTUHL FÜR KUNSTGESCHICHTE/BILDWISSENSCHAFT
Thema: Mehrwert durch 3D-Scans? - Eine vergleichende Studie zweier Köpfe von originalen und nachgegossenen Bronzeplastiken des Augsburger Augustusbrunnens
Referent: Prof. Joerg Maxzin/Benedikt Krieger, Technische Hochschule Deggendorf
Ort: Phil.-Hist. Fakultät, Universitätsstraße 10 (Gebäude D), Raum 2106
Veranstalter: Lehrstuhl für Kunstgeschichte/Bildwissenschaft
Kontakt und weitere Informationen: Prof. Dr. Rebecca Müller, T 0821/598-5661, rebecca.mueller@ohilhist.uni-augsburg.de
Erläuterungen: Weitere Vorträge in dieser Reihe am 21. Juni und 5. Juli 2017

19.00 Uhr
KÖNIGSBRUNNER CAMPUS
Thema: Die wundersame Welt der unendlich großen Zahlen - Glaube in der Mathematik?
Referent: Ingo Blechschmidt (Lehrstuhl für Algebra und Zahlentheorie, Institut für Mathematik)
Ort: Generationenpark, Dietrich Bonhoeffer-Straße 38, 86343 Königsbrunn
Eintritt: frei
Veranstalter: Kulturbüro Königsbrunn in Zusammenarbeit mit der Universität Augsburg
Kontakt und weitere Informationen: Kulturbüro Königsbrunn, Telefon 08231/606-260, kulturbuero@koenigsbrunn.de
Erläuterungen: Liebe ist unendlich. Gott ist unendlich. Das sind vertraute Vorstellungen, die in unserem Denken mit Unendlichkeit verknüpft sind. Weitere, zunächst verborgene Perspektiven eröffnet die Mathematik. Es stellt sich nämlich heraus, dass der bekannte Zahlenstrahl nicht der Weisheit letzter Schluss ist: Nach 1, 2 und 3, nach der Million und der Trilliarde, nach der Anzahl Sandkörner - nach all diesen Zahlen folgen die unendlich großen Zahlen. Verblüffenderweise können wir Menschen trotz unseres beschränkten Verstands diese unendliche Hierarchie unendlich großer Zahlen erkunden und sichere Informationen über sie gewinnen. Der Vortrag nimmt Sie mit auf eine Reise durch diese wundersame Welt der unendlich großen Zahlen. Anstelle von Formeln oder Rechnungen wird es Bilder und anschauliche Gedankenexperimente geben. Die alte Frage, ob Unendlich plus Eins nun mehr sei, als Unendlich oder doch wieder nur Unendlich, können Sie anschließend ohne jegliche Restzweifel selbst verständlich beantworten. Die Beschäftigung mit Unendlichkeit verknüpft Mathematik mit philosophischer Erkenntnistheorie. Eine verwandte Frage über die Natur der Unendlichkeit ist nämlich bis heute ungeklärt und wird das, bewiesenermaßen, für immer bleiben. Wie diese Frage lautet, was ihr die moderne Mathematik zu entgegnen hat und wie man sich endgültiger Unkennbarkeit mit mathematischer Präzision gewiss sein kann, wird der Vortrag ebenfalls beleuchten. - Weitere Veranstaltungen dieser Reihe am 11.10. und 15.11.2017

19.00 Uhr
QUEERER UNI-STAMMTISCH
Thema: Stammtisch des Queerreferats der AStA
Ort: Kaffeehaus im Thalia, Obstmarkt 5, 86152 Augsburg
Veranstalter: AStA der Universität Augsburg
Kontakt und weitere Informationen: http://www.asta.uni-augsburg.de/aktuelles/17_02_15-programm_queerreferat.html oder http/www.queerreferat-augsburg.de
Erläuterungen: Weitere Queere Uni-Stammtische am 31.5., am 14. und 28.6. sowie am 19.7.2017


x Donnerstag, 11. Mai 2017

17.30 Uhr
PSYCHOLOGISCHES FORSCHUNGSKOLLOQUIUM
Thema: Leistungs- und Begabungsentwicklung als Regulation des Lernhandelns
Referent: Grassinger Robert (Lehrstuhl Psychologie)
Ort: Phil.-Soz. Fakultät (Gebäude D), Universitätsstraße 10, Raum 2107
Veranstalter: Prof. Dr. Markus Dresel, Prof. Dr. Ingo Kollar, Fach Psychologie
Erläuterungen: Der Referent stellt im Rahmen dieses Vortrags wesentliche Ergebnisse seines erfolgreich abgeschlossenen Habilitationsprojekts vor. Im Anschluss daran wird die Habilitationsurkunde überreicht.
Rekurrierend auf begabungspsychologische Literatur und Erkenntnissen der Expertiseforschung lässt sich die Entwicklung manifester Leistungen und latenter Leistungspotenziale (Begabungen) als stete Adaptation an kontextuelle Anforderungen auffassen und auf der Mikroebene, der Makroebene sowie dem Hineinwachsen in ein professionelles Netzwerk beschreiben. Auf der Mikroebene werden individuelle Lernprozesse betrachtet, die dem Aufbau kognitiver Wissensstrukturen, der Optimierung kognitiver Problemlöseprozesse und dem Erwerb von Handlungsroutinen im Umgang mit Anforderungen einer Domäne dienen. Hierbei sind Fehler unvermeidlich. Ein Lernen aus Fehlern ist jedoch keine Selbstverständlichkeit, der Weiterentwicklung von Leistungen und Begabungen jedoch zuträglich. Auf der Makroebene wird die Leistungs- und Begabungsentwicklung in einem größeren zeitlichen Rahmen betrachtet. Es wird argumentiert, dass für eine Niveausteigerung von Leistungen und Begabungen Veränderungen in der Lernumwelt opportun sind, wenn Lernende sich daran adaptiert haben. In unserem Bildungssystem sind Transitionen wie der Wechsel auf eine Hochschule ein Beispiel hierfür. Empirische Arbeiten verweisen darauf, dass Lernenden die mit Transitionen verbundenen notwendigen Adaptationsleistungen nicht immer gelingen und damit die individuelle Leistungs- und Begabungsentwicklung gefährden können. Unter dem Aspekt des Hineinwachsens in ein professionelles Netzwerk wird die Relevanz sogenannter Persons-in-the-Shadow betont. Deren Funktion besteht darin, die Leistungs- und Begabungsentwicklung der Lernenden zu moderieren und zu motivieren. Dies reflektiert, dass auch fremdregulative Prozesse die Leistungs- und Begabungsentwicklung bedeutsam beeinflussen. Der Vortrag präsentiert vier ausgewählte Studien: Die ersten beiden widmen sich der Frage, was ein Lernen aus Fehlern begünstigt. Mit den Studien drei und vier werden motivationale Veränderungen bei der Transition auf eine Hochschule und deren Relevanz für die weitere Leistungs- und Begabungsentwicklung betrachtet.

18.15 Uhr
VORTRAGSREIHE "500 JAHRE REFORMATION - HISTORISCHE ZUGÄNGE"
Thema: Gegensatz und Einheit. Katholisches bei Martin Luther und Lutherisches in der nachreformatorischen Katholischen Kirche
Referent: Prof. Dr. Klaus Unterburger, Regensburg
Ort: Katholisch-Theologische Fakultät, Universitätsstraße 10 (Gebäude D), Raum 2126
Veranstalter: Lehrstuhl für Kirchengeschichte unter besonderer Berücksichtigung der Alten Kirchengeschichte und der Patrologie in Zusammenarbeit mit der Katholischen Hochschulgemeinde
Erläuterungen: 500 Jahre ist es her, dass der Augustinermönch Dr. Martin Luther gegen die zu seiner Zeit geübte Praxis des Ablasshandels Protest erhob. Obwohl er seine 95 Thesen wohl nie an der Wittenberger Kirche "angeschlagen" hat und auch keine Spaltung der Kirche herbeiführen wollte, steht dieses Datum für einen entscheidenden Einschnitt in der Geschichte des Christentums. Die Katholisch-Theologische Fakultät widmet dem Lutherjahr eine dreiteilige Vortragsreihe, die schlaglichtartig die Auswirkungen der Reformation auf theologischem, lokalhistorischem und literarischem Gebiet beleuchtet. - Weitere Veranstaltungen dieser Reihe am 12.06. und 13.07.2017


x Sonntag, 14. Mai 2017

15.00 Uhr
FÜHRUNG
Thema: "... zäh, genial, unbedenklich ..." - Die Schriftstellerin Paula Buber (1877-1958)
Ort: Museumsdependance Ehemalige Synagoge Kriegshaber des Jüdischen Kulturmuseums Augsburg-Schwaben (JKMAS), Ulmer Straße 228, 86156 Augsburg
Eintritt: 4,- Euro.
Veranstalter: Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben und Prof. Dr. Bettina Bannasch, Universität Augsburg, Neuere Deutsche Literaturwissenschaft.
Kontakt und weitere Informationen: Dr. Thorsten Lattki, JKMAS, T 0821/513626, Projektkoordination@jkmas.de
Erläuterungen: http://www.presse.uni-augsburg.de/de/unipressedienst/2017/apr-juni/2017_062/


x Montag, 15. Mai 2017

17.15 Uhr
PHYSIKALISCHES KOLLOQUIUM
Thema: Topology - from the materials perspective
Referentin: Prof. Dr. Claudia Felser (Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe)
Ort: Physik-Hörsaalzentrum (Gebäude T), Universitätsstraße 1, HS 1004
Veranstalter: Institut für Physik
Erläuterungen: http://www.physik.uni-augsburg.de/events/pk/959


x Dienstag, 16. Mai 2017

14.00 Uhr
GASTVORTRAG
Thema: Pivot Questions: Lawyer Strategies in first Cross-Examination Questions in 19th Century Old Bailey Criminal Trials
Referent: Dr. Alison Johnson, University of Leeds
Ort: Philologisch-Historische Fakultät, Universitätsstraße 10 (Gebäude D), Raum 2122
Veranstalter: Prof. Dr. Claudia Claridge (Englische Sprachwissenschaft)

17.00 Uhr
AUGSBURGER MATHEMATISCHES KOLLOQUIUM
Thema: Resolvable designs and maximal arcs in projective planes
Referent: Prof. Dr. Vladimir D. Tonchev, Michigan Technological University
Ort: Institut für Mathematik, Universitätsstraß4 14 (Gebäude L1), Raum 2004
Veranstalter: Institut für Mathematik
Erläuterungen: http://www.Math.Uni-Augsburg.DE/htdocs/VK/docs/2017/05/16_Di_20_01.html

18.15 Uhr
ALTERTUMSWISSENSCHAFTLICHES KOLLOQUM
Thema: Die Nachfolge Alexanders des Großen im Licht der Ausgrabung des Tumulus Kasta bei Amphipolis
Referent: Prof. Dr. Theodoros Mavrojannis (Nikosia)
Ort: Großes Hörsaalzentrum, Universitätsstraße 10 (Gebäude C), HS III
Veranstalter: Prof. Dr. Natascha Sojc (Klassische Archäologie) und Prof. Dr. Gregor Weber (Alte Geschichte)
Erläuterungen: Die Ausgrabungen des Tumulus Kasta bei Amphipolis/Nordgriechenland wurden in den Jahren 2012 und 2014 unter der Leitung von K. Peristeri durchgeführt und waren von einem großen Medienecho begleitet. Die Ergebnisse sind noch nicht abschließend publiziert. Grundsätzlich handelt es sich aber um ein Kammergrab makedonischen Typs, das bei einer Gesamtlänge von 25 m aus vier Kammern mit einem Rundbogengewölbe besteht. Das Grab war von einem etwa 23 m hohen Grabhügel bedeckt, dessen Gipfel nach den Forschungen von M. Lefantzis der “Löwe von Amphipolis" bekrönte, was zu einer beeindruckenden Gesamthöhe von fast39m führte. Der Hügel war von einer 3 m hohen marmornen Ummauerung von fast 500 m Länge und einem Durchmesser von etwa 158 m eingefasst. Im Inneren fand sich ein Schachtgrab, das für einen Toten gedacht war, wobei sich aber Skelettreste von vier Personen fanden. Eine Inschrift wird als Hinweis auf Alexanders Weggefährten Hephaistion gedeutet. Dies ist aber nicht als etabliertes Faktum, sondern als Hypothese anzusehen, die- ebenso wie die Datierung zwischen 323 und 317 v. Chr.- im Kontext archäologischer und historischer Gegebenheiten zu diskutieren ist. Hierbei spielen die Planung Alexanders selbst, aber noch mehr diejenigen der Diadochen nach dessen Tod eine zentrale Rolle. - Weitere Vorträge in dieser Reihe am 30. 5., am 13. und 27. 6. sowie am 11. und 25. 7. 2017

18.30 Uhr
EMPFANG
Thema: Networking Empfang für GastwissenschaftlerInnen aus dem Ausland und Ihre GastgeberInnen
Ort: innocube (Gebäude U), Universitätsstraße 1 a
Veranstalter: Welcome Service des Akademischen Auslandsamtes
Kontakt und weitere Informationen: Susanne Graf, AAA, susanne.graf@aaa.uni-augsburg.de, http://www.aaa.uni-augsburg.de/welcome_service/
Erläuterungen: Offizielle Begrüßung der internationalen GastwissenschaftlerInnen durch den Vizepräsidenten für Forschung und Internationalisierung, Prof. Dr. Peter Welzel. Danach Stehempfang und Möglichkeit des Erfahrungsaustausches.


x Mittwoch, 17. Mai 2017

12.00 Uhr
COLLEGIUM MUSICUM
Thema: Mittagsmusik mit Studierenden des Lehrstiuhls für Musikpädagogik unter Leitung von Johann Winter
Ort: Zentrum für Kunst und Musik (Gebäude G), Universitätsstraße 26, Concerto
Eintritt: frei
Veranstalter: Collegium Musicum

15.45 Uhr
AUGSBURGER GRUNDSCHULGESPRÄCHE - PROFESSIONELLER UMGANG MIT HETEROGENITÄT
Thema: Kann der Avatar für mich lernen? Virtuelle Lernwelten in der Grundschule - mehr als ein Computerspiel?
Referent: Prof. Dr. Klaus Bredl (Professur für Digitale Medien, Universität Augsburg)
Ort: Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät, Universitätsstraße 10 (Gebäude D), Raum 2105
Veranstalter: Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik
Kontakt und weitere Informationen: Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik, Tel. 0821/598-2609, irmtraud.fraidl@phil.uni-augsburg.de
Erläuterungen: Ziel der Augsburger Grundschulgespräche ist es, zu einer engeren Verzahnung (oder zumindest zu einer verbesserten Kommunikation) zwischen den Schulen der Region, der Universität und bedeutsamen Kooperationspartnern innerhalb wie außerhalb der Schule zu kommen. Eine der großen Herausforderungen unserer gegenwärtigen Schule ist die stetig anwachsende Verschiedenartigkeit der Schulkinder und der daraus resultierende Anspruch des professionellen Umgangs. Dabei erscheint Heterogenität weniger als Ausnahme, sondern eher als Regel. Dies gilt insbesondere für die Regelschule für alle, der Grundschule. Zentral für den schulischen Lerngewinn, aber auch für die Einstellung der Kinder zu schulischem Lernen ist, wie Lehrkräfte die Heterogenität der Schüler(innen) annehmen und damit umgehen. Kulturelle, sprachliche, ethnische und soziale Heterogenität bieten gleichermaßen Herausforderungen und produktive Chancen. In welcher Weise Lehrer(innen) auf die Vielfalt in ihrer Klasse vorbereitet werden, steht in engem Zusammenhang mit den vielfältigen Anregungen des Studiums und der Lehrerbildung. Die Augsburger Grundschulgespräche verstehen sich in diesem Semester u. a. als konstruktiver Baustein zur Professionalisierung von Lehrkräften im Umgang mit Heterogenität innerhalb des Projekts “LeHet”.Eingeladen sind im Sommersemester 2017 Expert(inn)en, die darüber berichten, wie sie Heterogenität konstruktiv nutzen und welche (Lern-) Ziele für sie entscheidend sind. Dabei sollen u. a. folgende Fragen besprochen werden: Wie unterrichtet man möglichst adaptiv in der Grundschule? Welche speziellen Angebote bieten die Fachdidaktiken? Gibt es besonders wirkungsvolle Bildungsmedien? - Weitere Veranstaltungen dieser Reihe am 31. 5., am 21. 6. sowie am 5. und 19. 7. 2017

18.00 Uhr
PODIUMSDISKUSSION
Thema: Märkte für Menschen: Zukunftsfähiges Erfolgs- oder überholtes Auslaufmodell?
Programm:
o Impulsreferat von Prof. Dr. Andreas Rathgeber, Institut für Material Resource Management der Universität Augsburg
o Podiumsdiskussion mit Sabine Pex (Forschungsabteilung, oekom Verlag), Prof. Dr. Stefan Stöckl (ICN Business School, Nancy), Dr. Martin Schneider (LMU München, Christliche Sozialethik), Dr. Benedikt. Gleich (Universität Augsburg)
Ort: Physik-Hörsaalzentrum (Gebäude T), Universitätsstraße 1, HS 1004
Veranstalter: Prof. Dr. Rathgeber, Institut für Materials Resource Management (MRM) im Rahmen des Forschungsverbundes ForChange
Kontakt und weitere Informationen: Herbert Mayer, T 0821/598-3044, herbert.mayer@mrm.uni-augsburg.de
Erläuterungen: Die Leitfragen, an denen sich Vortrag und Diskussion orientieren werden, sind: Ist der Markt ein Treiber von Wachstum und Innovationskraft? Was sind die schädlichen Folgen des Marktes? Welche gesellschaftlichen Zielfunktionen hat der Markt, Gibt es eine echte Alternative zu Märkten? Wo ist der Markt sinnvoll, wo nicht, wo ist er eine Sackgasse und wo ein Zukunftsmodell? - Innerhalb des bayerischen Forschungsverbunds "Fit for Change" (ForChange) verantwortet Prof. Dr. Andreas Rathgeber als eine von zwei Augsburger Beteiligungen das Teilprojekt "Fluch und Segen der (Finanz- und Rohstoff-)Märkte" leitet. Mehr unter http://www.presse.uni-augsburg.de/de/unipressedienst/2013/juli-sept/2013_154/index.html und unter http://www.forchange.de/

18.15 Uhr
RINGVORLESUNG "GROSSE WERKE DES FILMS II"
Thema: Tom Tykwer, "Lola rennt"
Referentin: Ingo Kammerer
Ort: Großes Hörsaalzentrum, Universitätsstraße 10 (Gebäude C), HS II
Veranstalter: Prof. Dr. Günter Butzer (Lehrstuhl für Vergleichende Literaturwissenschaft/Europäische Literaturen) und Prof. Dr. Hubert Zapf (Lehrstuhl für Amerikanistik)
Erläuterungen: Weitere Vorträge in dieser Ringvorlesung am 31. Mai, 14. und 28. Juni und am 12. und 26. Juli 2017


x Donnerstag, 18. Mai 2017

17.30 Uhr
PSYCHOLOGISCHES FORSCHUNGSKOLLOQUIUM
Thema: Motivation von Wissenschaftler(inne)n in Lehre und Forschung: Welche Ziele schützen vor Belastung und welche begünstigen berufliche Leistung?
Referent: Martin Daumiller (Lehrstuhl Psychologie)
Ort: Phil.-Soz. Fakultät (Gebäude D), Universitätsstraße 10, Raum 2102
Veranstalter: Prof. Dr. Markus Dresel, Prof. Dr. Ingo Kollar, Fach Psychologie
Erläuterungen: Die Motivation von Wissenschaftler(inne)n stellt einen kaum erforschten, jedoch wichtigen Faktor im Hochschulbereich dar (z.B. Brumlik, 2011; Morris & Usher, 2011). In Analogie zu Schullehrkräften kann diese durch selbstbezogene Ziele beschrieben werden (Daumiller, Grassinger, Dickhäuser & Dresel, 2016). Insbesondere kann angenommen werden, dass diese Ziele von besonderer Relevanz für das Belastungserleben sowie die Leistung von Wissenschaftler(inne)n sind. Querschnittliche Analysen verweisen bereits auf ein entsprechendes Beziehungsmuster in der Hochschullehre (Daumiller et al., 2016). Für den Forschungsbereich ist jedoch noch nichts bekannt. Gleichzeitig gilt aber, dass die Motivation von Wissenschaftler(inne)n spezifisch für die Domänen Lehre und Forschung ist (Daumiller & Dresel, 2017), dabei aber beide Domänen gleichermaßen relevant sind. Allgemein gilt zudem, dass die Zielorientierungsforschung bislang selten reziproke Beziehungen analysiert hat. Ziel der vorliegenden Studie war es daher, die kausale Ordnung von selbstbezogenen Zielen sowie Belastungserleben und Leistung von Wissenschaftler(inne)n in Lehre und Forschung zu untersuchen. Dreimal, im Abstand von jeweils 6 Monaten, wurden dazu Angaben von 465 Wissenschaftler(inne)n (54.3% männlich, 21.3% Professor(inn)en, 64.1% Promovierte) zu selbstbezogenen Zielen, Belastungserleben, Lehrqualität und Forschungsleistung erfasst. Parallele latente Wachstumskurvenmodelle verwiesen darauf, dass Annäherungsaufgabenziele (Ziel, Arbeitsaufgaben möglichst gut zu erledigen) und Annäherungserscheinungsziele (Ziel, kompetent zu wirken) die Ausbildung von Lehrqualität und Forschungsleistung begünstigten, während Vermeidungserscheinungsziele (Ziel, nicht inkompetent zu wirken) sowie Arbeitsvermeidungsziele (Ziel, möglich wenig Arbeitsaufwand zu haben) diese reduzierten. Für das Belastungserleben legten die Ergebnisse differenzielle und reziproke Zusammenhänge nahe: Während in der Forschung Annäherungslernziele (Ziel, eigene Kompetenzen zu erweitern) einen Schutzfaktor und Arbeitsvermeidungsziele einen Risikofaktor für das globale Belastungserleben darstellten, wirkte sich in er Lehre das Belastungserleben umgekehrt auf die Ausbildungen selbstbezogener Ziele aus.

18.15 Uhr
KOLLOQUIUM KUNST- UND KLUTURGESCHICHTE
Thema: Lefkosia/Lefkosa: Eine geteilte Hauptstadt in Europa. Kulturerbe, Politik und die Inwertsetzung städtischer Diversität
Referentin: Prof. Dr. Gisela Welz, Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie, Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main
Ort: Phil.-Hist. Fakultät, Universitätsstraße 10 (Gebäude D), Raum 2006
Veranstalter: Graduiertenschule für Geistes- und Sozialwissenschaften (GGS)
Kontakt und weitere Informationen: Christoph Salzmann, T 0821/598-5484
Erläuterungen: Weitere Veranstaltungen in dieser Reihe am 1. und 29. Juni sowie am 13. und 27. Juli 2017


x Freitag, 19. Mai 2017

14.00 Uhr
GESUNDHEITSWISSENSCHAFTLICHE VORTRÄGE AM UNIKA-T
Thema: Was unsere Kinder heute krank macht. Die KUNO Kids Gesundheitsstudie, gegen alternative Fakten
Referent: Prof. Dr. Michael Kabesch, Klinikleiter Pädiatrische Pneumologie und Allergologie, Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg
Ort: Klinikum Augsburg, Stenglinstraße 2, 86156 Augsburg, Seminarraum U1.040
Veranstalter: Das Universitäre Zentrum für Gesundheitswissenschaften am Klinikum Augsburg (UNIKA-T)
Kontakt und weitere Informationen: Dr. Clemens Heuson, T 0821/598-6418, clemens.heuson@unikat.uni-augsburg.de
Erläuterungen: Das UNIKA-T vereint die Lehrstühle für Health Care Operations/Health Information Management, für Umweltmedizin und für Epidemiologie. Diese forschen zur Planung und Analyse von Prozessen im Dienstleistungsbereich, zur Umwelt-Mensch-Interaktion mit dem Schwerpunkt auf allergische Erkrankungen sowie zur Prävention, Früherkennung und Patientenversorgung. Zu diesen Kernthemen geben renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt in der UNIKA-T-Vortragsreihe Einblicke in ihre aktuelle Forschung. - Weitere Vorträge am 30. Mai sowie am 7. und 28. Juli 2017

18.30 Uhr
ABSOLVENTENFEIER
Thema: Das Institut für Informatik verabschiedet seine Absolventinnen und Absolventen
Programm:
o Musikalischer Auftakt: Wolfgang Amadeus Mozart - Divertimento
o Begrüßung: Prof. Dr. Bernhard Bauer (Dekan der Fakultät für Angewandte Informatik)
o Musikalisches Zwischenspiel: Fritz Kreisler - Schön Rosmarin
o Verleihung der Bachelor-Urkunden
o Musikalisches Zwischenspiel: Leroy Anderson - Blue Tango
o Pathfinding - Mein Weg durch das Berufsfeld der Informatik. Vortrag von Ulrich Huggenberger (Geschäftsführer der XITASO GmbH)
o Musikalisches Zwischenspiel: Henry Mancini - Pink Panther
o Verleihung der Diplom/Master-Urkunden
o Musikalischer Schluss: Stevie Wonder - Sir Duke
o Sekt und Buffet
Ort: Institut für Informatik, Universitätsstraße 6 A (Gebäude N), Multimedia-Hörsaal
Veranstalter: Institut für Informatik
Kontakt und weitere Informationen: Prof. Dr. Johannes Schilp (johannes.schilp@informatik.uni-augsburg.de) und Prof. Dr. Christoph Ament (christoph.ament@informatik.uni-augsburg.de)


x Samstag, 20. Mai 2017

11.00 Uhr
KINDERUNI AUGSBURG
Thema: Von der Nashorngeburt zum Kolibri-Transport. Wie funktioniert ein Zoo?
Referentin: Dr. Barbara Jantschke, Direktorin Zoo Augsburg
Ort: Großes Hörsaalzentrum, Universitätsstraße 10 (Gebäude C), HS I (mit Live-Übertragung für erwachsene Begleitpersonen im HS II)
Eintritt: Die Vorlage von Einlasskarten (seit dem 6. Mai und solange Vorrat reicht erhältlich bei Bücher Pustet, Karolinenstraße 12, 86150 Augsburg) sind erforderlich.
Veranstalter: Die Universität Augsburg mit den Partnern/Unterstützern Augsburger Allgemeine, Augsburger Puppenkiste, Bücher Pustet, GEOlinio, Stadt und Stadtwerke Augsburg, Stadtsparkasse Augsburg/Stiftung Aufwind, Zoo Augsburg
Kontakt und weitere Informationen: Pressestelle der Universität Augsburg, Lena Grießhammer, T 0821/598-2098, lena.griesshammer@presse.uni-augsburg.de (zu allgemeinen Fragen) oder Petra Müller, T 0821/598-2094, petra.mueller@presse.uni-augsburg.de (zu Fragen der Vergabe bzw. zur Verfügbarkeit von etwaigen Rest-Einlasstickets) - http://www.kinderuni-augsburg.de
Erläuterungen: In den Vorlesungen der Kinderuniversität Augsburg werden spannende Fragen aus Wissenschaft und Alltag in der Regel von "echten" Professorinnen und Professoren, in Ausnahmefällen auch von eingeladenen Expertinnen und Experten kindgerecht beantwortet. Unterstützt werden die Referentinnen und Referenten dabei von ihrem Assistenten, dem Kasperl aus der Augsburger Puppenkiste, der jeweils in die Thematik einführt. Die Kinderuni ist der ideale Ort, wo Kinder den Spaß am Forschen entdecken und einen Hauch von Studentenleben erfahren können. Für die Kinderstudentinnen und -studenten, die typischerweise zwischen 8 und 12 Jahren alt sind, sind außer Neugier und Spaß am Entdecken keine speziellen Voraussetzungen erforderlich. Dies gilt auch für Eltern oder sonstige erwachsene Begleitpersonen, die die Live-Übertragung der jeweiligen Vorlesung in einen benachbarten Hörsaal verfolgen können (ohne dafür Einlasstickets zu brauchen). - Nächste Kinderuni-Vorlesung am 8.7.2017 und dann wieder im Wintersemester 2017/18


x Sonntag, 21. Mai 2017

15.00 Uhr
FÜHRUNG
Thema: "... zäh, genial, unbedenklich ..." - Die Schriftstellerin Paula Buber (1877-1958)
Ort: Museumsdependance Ehemalige Synagoge Kriegshaber des Jüdischen Kulturmuseums Augsburg-Schwaben (JKMAS), Ulmer Straße 228, 86156 Augsburg
Eintritt: 4,- Euro.
Veranstalter: Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben und Prof. Dr. Bettina Bannasch, Universität Augsburg, Neuere Deutsche Literaturwissenschaft.
Kontakt und weitere Informationen: Dr. Thorsten Lattki, JKMAS, T 0821/513626, Projektkoordination@jkmas.de
Erläuterungen: http://www.presse.uni-augsburg.de/de/unipressedienst/2017/apr-juni/2017_062/


x Dienstag, 23. Mai 2017

17.00 Uhr
AUGSBURGER MATHEMATISCHES KOLLOQUIUM
Thema: Aspherical manifolds, what we know and what we do not know.
Referent: Prof. Dr. Wolfgang Lück, HIM (Hausdorff Research Institute for Mathematics)
Ort: Institut für Mathematik, Universitätsstraß4 14 (Gebäude L1), Raum 2004
Veranstalter: Institut für Mathematik
Erläuterungen: http://www.Math.Uni-Augsburg.DE/htdocs/VK/docs/2017/05/23_Di_21_00.html

19.30 Uhr
GASTVORTRAG
Thema: Selbsthass und Emanzipation - Das Andere in der heterosexuellen Normalität
Referentin: Patsy L'Amour laLove
Ort: Großes Hörsaalzentrum, Universitätsstraße 10 (Gebäude C), HS III
Veranstalter: Queerreferat des AStA
Kontakt und weitere Informationen: http://www.queerreferat-augsburg.de

20.15 Uhr
ALUMNI-VORTRAG
Thema: “Der Zugang zur Heiligen Schrift muss für die Christgläubigen weit offenstehen” (DV 22).Bibelübersetzungen von Joseph Franz von Allioli (1793 - 1873) bis zu den neuen Bibelübersetzungen im Reformationsgedenkjahr
Referent: Dr. Winfried Verburg (Leiter der Abt. Schulen & Hochschulen im Bischöflichen Generalvikariat Osnabrück)
Ort: Katholisch-Theologische Fakultät, Universitätsstraße 10 (Gebäude D), Raum 2126
Veranstalter: Alumni-Vereinigung der Katholisch-Theologischen Fakultät gemeinsam mit der Fakultät


x Mittwoch, 24. Mai 2017

17.30 Uhr
ILKA-VORTRAGSREIHE "SPRACHEN IN KONTAKT"
Thema: Luxemburgisch zwischen Deutsch und Französisch: Mehrsprachigkeit und Sprachkontakt
Referent: Peter Gilles (Université du Luxembourg)
Ort: Philologisch-Historische Fakultät, Universitätsstraße 10 (Gebäude D), Raum 4056
Veranstalter: Prof. Dr. Péter Maitz (Deutsche Sprachwissenschaft), Prof. Dr. Claudia Claridge (Englische Sprachwissenschaft), Prof. Dr. Sabine Schwarze (Romanische Sprachwissenschaft) und Prof. Dr. Alfred Wildfeuer (Variationslinguistik/DaZ-DaF)
Erläuterungen: Zu den Vorträgen im Interdisziplinären Linguistischen Kolloquium Augsburg laden die Vertreterinnen und Vertreter der romanischen, englischen und deutschen Sprachwissenschaft an der Universität Augsburg alle an aktuellen Fragen der Sprache, Kommunikation und Sprachkultur Interessierten herzlich ein. - Weitere Vorträge der Reihe am 07. und 28.06. sowie am 05., 12. und 19.07.2017


x Donnerstag, 25. Mai 2017 bis zum Freitag, 26. Mai 2017

INTERNATIONALER WISSENSCHAFTLICHER WORKSHOP
Thema: Stories and Structures: 11. Workshop Historische Netzwerkforschung in Augsburg
Programm: http://idw-online.de/de/attachmentdata57240.pdf (vorläufig)
Ort: Innocube, Universitätsstraße 1 a (Gebäude U)
Veranstalter: Prof. Dr. Hanno Ehrlicher (Romanische Literaturwissenschaft/Iberoromania und Institut für Spanien-, Portugal- und Lateinamerikastudien (ISLA) für die Historical Network Research Group (HNR) mit Unterstützung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Albert-Leimer-Stiftung
Kontakt und weitere Informationen: Prof. Dr. Hanno Ehrlicher, hanno.ehrlicher@philhist.uni-augsburg.de
Erläuterungen: http://www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/romanistik/hispanistik/aktuelles/11_-HRN-Workshop-in-Augsburg-vom-25-27-Mai-2017.html und http://historicalnetworkresearch.org/?wysija-page=1&;controller=email&action=view&email_id=262&wysijap=subscriptions


x Donnerstag, 25. Mai 2017 bis zum Samstag, 27. Mai 2017

INTERNATIONALE THEOLOGISCH-PHILOSOPHISCHE TAGUNG
Thema: Trinitätstheologie als Revision des klassischen Theismus?
Programm: http://www.kthf.uni-augsburg.de/de/prof_doz/sys_theol/marschler/medien/2017_flyer_tagung_trinitaetstheologie.pdf
Ort: Katholisch-Theologische Fakultät, Universitätsstraße 10 (Gebäude D), Raum 2107
Veranstalter: Lehrstuhls für Dogmatik der Universität Augsburg (Prof. DDr. Thomas Marschler) und Lehrstuhls für Philosophische Grundfragen der Theologie der Universität Augsburg (Prof. Dr. Dr. Thomas Schärtl-Trendel) im Rahmen des von der John Templeton Foundation und der Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung geförderten Projektes "Analytic Theology"
Kontakt und weitere Informationen: analytic.theology@kthf.uni-augsburg.de
Erläuterungen: In der gegenwärtigen philosophischen Theologie kreisen viele Debatten um die Frage, ob ein metaphysisch konturierter Gottesbegriff, wie er gerne unter das Schlagwort des "klassischen Theismus" gefasst wird, noch zu verteidigen ist. Häufig wird diese Frage negativ beantwortet, wobei die Vorbehalte aus sehr unterschiedlichen, nicht immer miteinander kompatiblen Richtungen vorgetragen werden. Dementsprechend zahlreich sind alternative Gotteskonzepte, die man stattdessen in die Diskussion bringt. Im Kontext einer Überwindung des "Gottes der Metaphysik" spielt für christliche Theologen/innen die Trinitätsthematik eine zentrale Rolle. Auf diese Weise soll während des Symposiums ein bislang nicht zur Verfügung stehendes differenziertes Bild davon entstehen, ob und inwieweit trinitarisches (als spezifisch christliches) Denken von Gott die Basisprämissen des "klassischen Theismus" zu stützen, zu schwächen oder zu modifizieren vermag. Professorinnen und Professoren, NachwuchswissenschaftlerInnen und Studierende wie auch sonstiges Fachpublikum sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Mehr: http://www.uni-augsburg.de/analytic-theology


x Sonntag, 28. Mai 2017

15.00 Uhr
FINISSAGE
Thema: "... zäh, genial, unbedenklich ..." - Die Schriftstellerin Paula Buber (1877-1958)
Programm:
o 15.00 Führung durch die Ausstellung mit Katharina Baur (in der ehemaligen Synagoge)
o 17.00 "Am Ender der Bubertät. Juden im Weltkrieg" - Vortrag von Prof. Mirjam Zadoff, Ph. D., Bloomington/USA (im gegenüberliegenden Pfarrheim Heiligste Dreifatigkeit)
Ort: Museumsdependance Ehemalige Synagoge Kriegshaber des Jüdischen Kulturmuseums Augsburg-Schwaben (JKMAS), Ulmer Straße 228, 86156 Augsburg bzw. Pfarrheim Heiligste Dreifaktigkeit, Ulmer Straße 195 a, 86156 Augsburg
Eintritt: 4,-/3,- Euro (für die Führung)
Veranstalter: Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben und Prof. Dr. Bettina Bannasch, Universität Augsburg, Neuere Deutsche Literaturwissenschaft.
Kontakt und weitere Informationen: Dr. Thorsten Lattki, JKMAS, T 0821/513626, Projektkoordination@jkmas.de
Erläuterungen: http://www.presse.uni-augsburg.de/de/unipressedienst/2017/apr-juni/2017_062/


x Montag, 29. Mai 2017

17.15 Uhr
PHYSIKALISCHES KOLLOQUIUM
Thema: Towards Quantum Computation with Majorana Fermions
Referent: Prof. Dr. Reinhold Egger (Universität Düsseldorf)
Ort: Physik-Hörsaalzentrum (Gebäude T), Universitätsstraße 1, HS 1004
Veranstalter: Institut für Physik
Erläuterungen: http://www.physik.uni-augsburg.de/events/pk/941


x Dienstag, 30. Mai 2017

14.00 Uhr
GESUNDHEITSWISSENSCHAFTLICHE VORTRÄGE AM UNIKA-T
Thema: Gesundheitlicher Nutzen von körperlicher Aktivität: Ergebnisse aus Ulmer epidemiologischen Studien
Referent: Prof. Dietrich Rothenbacher, Institut für Epidemiologie und Medizinische Biometrie, Universität Ulm
Ort: Klinikum Augsburg, Stenglinstraße 2, 86156 Augsburg, Seminarraum U1.040
Veranstalter: Das Universitäre Zentrum für Gesundheitswissenschaften am Klinikum Augsburg (UNIKA-T)
Kontakt und weitere Informationen: Dr. Clemens Heuson, T 0821/598-6418, clemens.heuson@unikat.uni-augsburg.de
Erläuterungen: Das UNIKA-T vereint die Lehrstühle für Health Care Operations/Health Information Management, für Umweltmedizin und für Epidemiologie. Diese forschen zur Planung und Analyse von Prozessen im Dienstleistungsbereich, zur Umwelt-Mensch-Interaktion mit dem Schwerpunkt auf allergische Erkrankungen sowie zur Prävention, Früherkennung und Patientenversorgung. Zu diesen Kernthemen geben renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt in der UNIKA-T-Vortragsreihe Einblicke in ihre aktuelle Forschung. - Weitere Vorträge am 7. und 28. Juli 2017

17.00 Uhr
AUGSBURGER MATHEMATISCHES KOLLOQUIUM
Thema: wird noch bekanntgegeben
Referent: PD Dr. Manuel Amann, KIT Karlsruhe
Ort: Institut für Mathematik, Universitätsstraß4 14 (Gebäude L1), Raum 2004
Veranstalter: Institut für Mathematik
Erläuterungen: http://www.Math.Uni-Augsburg.DE/htdocs/VK/docs/2017/05/30_Di_22_00.html

18.15 Uhr
INFORMATIONSABEND FÜR STUDIERENDE
Thema: Alles Doktor oder was? Informationen rund um das Thema Promotion von Promovierenden und Promovierten für fortgeschrittene Studierende
Ort: Phil.-Fakultäten, Universitätsstraße 10 (Gebäude D), Raum 2126
Veranstalter: Graduiertenschule für Geistes- und Sozialwissenschaften Augsburg (GGS) in Zusammenarbeit mit der Zentralen Studienberatung
Kontakt und weitere Informationen: Dr. Stefan Hartmann, T 0821/598-5711, stefan.hartmann@phil.uni-augsburg.de
Erläuterungen: Es gibt viele Gründe für eine Promotion. Welche weiterbringen können, wie man überhaupt eine Promotion beginnen und in welchem Rahmen diese stattfinden kann, sind die Fragen, auf die dieser Info-Abend Antworten gibt. Mit Informationen und Tipps zur Verfügung stehen Promovierende der GGS, deren Koordinator Dr. Stefan Hartmann sowie Dr. Thomas Bodenmüller von der Zentralen Studienberatung.

18.15 Uhr
ALTERTUMSWISSENSCHAFTLICHES KOLLOQUM
Thema: In den Fingern ein kleines Stäbchen - originale versus fiktive Skulpturen in der deutschen Literatur
Referentin: Dr. Kathrin Zimmer (München/Tübingen)
Ort: Großes Hörsaalzentrum, Universitätsstraße 10 (Gebäude C), HS III
Veranstalter: Prof. Dr. Natascha Sojc (Klassische Archäologie) und Prof. Dr. Gregor Weber (Alte Geschichte)
Erläuterungen: Im Unterschied zu den vorwiegend theoretischen Schriften des 18. Jhs. finden antike Skulpturen in der deutschen Literatur des 19. Jhs. zunehmend eine quasi unreflektierte Verwendung. Ohne ihre Geschichte zu kennen, das dargestellte Thema oder Handlungsmotiv detailliert zu beschreiben, werden Skulpturen als gelehrte Verweise zur Erzeugung einer bestimmten Stimmung oder zur Charakterisierung des Helden eingesetzt. ln auffälliger Weise treten dabei "originale" neben "fiktive" Antiken. Nur wenige Quellen offenbaren ebenso deutlich, was im 19. Jh. als .antik" galt, was in den Skulpturen gesehen wurde und warum Antiken - in Original und Abguss - eigentlich gesammelt und geschätzt wurden. - Weitere Vorträge in dieser Reihe am 13. und 27. 6. sowie am 11. und 25. 7. 2017

19.30 Uhr
BENEFIZKONZERT
Thema: Mozartiana
Programm: wird noch bekanntgegeben
Ort: Goldener Saal des Rathauses Augsburg, Rathausplatz1, 86150 Augsburg
Eintritt: frei, um eine Spende wird gebeten
Veranstalter: Die Gesellschaft der Freunde der Universität Augsburg e. V. und das Leopold Mozart-Zentrum der Universität Augsburg
Erläuterungen: Die Mozartiana sind eine Benefizkonzert-Reihe der Gesellschaft der Freunde und des Leopold Mozart-Zentrums (LMZ)der Universität Augsburg. Das Gemeinschaftsprojekt widmet sich großartiger Konzertmusik aus dem Umfeld der Familie Mozart, gespielt von international anerkannten Solistinnen und Solisten gemeinsam mit Studierenden und Dozierenden des LMZ. Die künstlerische Leitung hat Julius Berger, Professor für Kammermusik und Violoncello am LMZ. Im dritten Konzert dieser Reihe spielt Professor Christoph Hammer (LMZ) auf einem original Conrad Graf Flügel aus dem Jahr 1827.


x Mittwoch, 31. Mai 2017

12.00 Uhr
COLLEGIUM MUSICUM
Thema: Mittagsmusik mit Studierenden des Lehrstiuhls für Musikpädagogik unter Leitung von Johann Winter
Ort: Zentrum für Kunst und Musik (Gebäude G), Universitätsstraße 26, Concerto
Eintritt: frei
Veranstalter: Collegium Musicum

15.45 Uhr
AUGSBURGER GRUNDSCHULGESPRÄCHE - PROFESSIONELLER UMGANG MIT HETEROGENITÄT
Thema: Was kann ich damit eigentlich machen? Der Einsatz geographischer Bildungsmedien in der GS
Referent: Sebastian Streitberger (Institut für Geographie, Universität Augsburg)
Ort: Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät, Universitätsstraße 10 (Gebäude D), Raum 2105
Veranstalter: Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik
Kontakt und weitere Informationen: Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik, Tel. 0821/598-2609, irmtraud.fraidl@phil.uni-augsburg.de
Erläuterungen: Ziel der Augsburger Grundschulgespräche ist es, zu einer engeren Verzahnung (oder zumindest zu einer verbesserten Kommunikation) zwischen den Schulen der Region, der Universität und bedeutsamen Kooperationspartnern innerhalb wie außerhalb der Schule zu kommen. Eine der großen Herausforderungen unserer gegenwärtigen Schule ist die stetig anwachsende Verschiedenartigkeit der Schulkinder und der daraus resultierende Anspruch des professionellen Umgangs. Dabei erscheint Heterogenität weniger als Ausnahme, sondern eher als Regel. Dies gilt insbesondere für die Regelschule für alle, der Grundschule. Zentral für den schulischen Lerngewinn, aber auch für die Einstellung der Kinder zu schulischem Lernen ist, wie Lehrkräfte die Heterogenität der Schüler(innen) annehmen und damit umgehen. Kulturelle, sprachliche, ethnische und soziale Heterogenität bieten gleichermaßen Herausforderungen und produktive Chancen. In welcher Weise Lehrer(innen) auf die Vielfalt in ihrer Klasse vorbereitet werden, steht in engem Zusammenhang mit den vielfältigen Anregungen des Studiums und der Lehrerbildung. Die Augsburger Grundschulgespräche verstehen sich in diesem Semester u. a. als konstruktiver Baustein zur Professionalisierung von Lehrkräften im Umgang mit Heterogenität innerhalb des Projekts “LeHet”.Eingeladen sind im Sommersemester 2017 Expert(inn)en, die darüber berichten, wie sie Heterogenität konstruktiv nutzen und welche (Lern-) Ziele für sie entscheidend sind. Dabei sollen u. a. folgende Fragen besprochen werden: Wie unterrichtet man möglichst adaptiv in der Grundschule? Welche speziellen Angebote bieten die Fachdidaktiken? Gibt es besonders wirkungsvolle Bildungsmedien? - Weitere Veranstaltungen dieser Reihe am 21. 6. sowie am 5. und 19. 7. 2017

18.15 Uhr
RINGVORLESUNG "GROSSE WERKE DES FILMS II"
Thema: Dziga Vertov, "Der Mann mit der Kamera"
Referentin: Susanna Layh
Ort: Großes Hörsaalzentrum, Universitätsstraße 10 (Gebäude C), HS II
Veranstalter: Prof. Dr. Günter Butzer (Lehrstuhl für Vergleichende Literaturwissenschaft/Europäische Literaturen) und Prof. Dr. Hubert Zapf (Lehrstuhl für Amerikanistik)
Erläuterungen: Weitere Vorträge in dieser Ringvorlesung am 14. und 28. Juni und am 12. und 26. Juli 2017

19.00 Uhr
QUEERER UNI-STAMMTISCH
Thema: Stammtisch des Queerreferats der AStA
Ort: Kaffeehaus im Thalia, Obstmarkt 5, 86152 Augsburg
Veranstalter: AStA der Universität Augsburg
Kontakt und weitere Informationen: http://www.asta.uni-augsburg.de/aktuelles/17_02_15-programm_queerreferat.html oder http/www.queerreferat-augsburg.de
Erläuterungen: Weitere Queere Uni-Stammtische am 14. und 28. 6. sowie am 19. 7. 2017


x Donnerstag, 1. Juni 2017 bis zum Samstag, 3. Juni 2017

WISSENSCHAFTLICHE TAGUNG
Thema: Tragedy in American Drama and Theater: Genre, Mediality, Ethics
Veranstalter: Lehrstuhl für Amerikanistik
Kontakt und weitere Informationen: Julia Rössler, T o821/598-5767, julia.roessler@philhist.uni-augsburg.de
Erläuterungen: Näheres wird rechtzeitig bekanntgegeben.


x Donnerstag, 1. Juni 2017

17.30 Uhr
PSYCHOLOGISCHES FORSCHUNGSKOLLOQUIUM
Thema: Professionswissen von Lehrkräften zum Umgang mit digitalen Medien: Das selbsteingeschätzte Technological Pedagogical Content Knowledge (TPACK) von Lehrkräften in Deutschland
Referentin: Manuela Endberg, Institut für Schulentwicklungsforschung, TU Dortmund
Ort: Phil.-Soz. Fakultät (Gebäude D), Universitätsstraße 10, Raum 2102
Veranstalter: Prof. Dr. Markus Dresel, Prof. Dr. Ingo Kollar, Fach Psychologie
Erläuterungen: In Deutschland gibt es bisher kaum umfangreiche Untersuchungen zum Zusammenhang zwischen dem Professionswissen von Lehrkräften und dem Wissen über den Einsatz digitaler Medien im Unterricht. Die Anforderungen, denen Lehrkräfte beim Unterrichten mit digitalen Medien und bei der Vermittlung von Medienbildung in der Schule gegenüberstehen, werden hierzulande zumeist mittels des Ansatzes der medienpädagogischen Kompetenz (Blömeke, 2000) beschrieben. In bisherigen Modellen des Professionswissens von Lehrkräften in Deutschland wird die medienpädagogische Kompetenz von Lehrkräften allerdings nicht berücksichtigt. International hat sich mit dem Ansatz des Technological Pedagogical Content Knowledge (TPACK) ein Modell etabliert, mit dem Shulmans (1986) Ansatz des Pedagogical Content Knowledge (PCK) - als Kern des Lehrerprofessionswissens - um die Komponente des technischen Wissens erweitert wurde. Das TPACK-Modell setzt sich aus sieben Wissensbereichen zusammen, die in drei grundlegende Wissensbereiche (CK, PK, TK), drei kombinierte Wissensbereiche (PCK, TCK, PCK) und den Überschneidungsbereich aller Wissensbereiche (TPACK) gegliedert werden können. TPACK kann in diesem Sinne als das Wissen darüber, wie effektives, kompetentes Lehren und Unterrichten mit digitalen Medien gelingen kann, verstanden werden. Obwohl der Diskurs um TPACK international geführt wird und wissenschaftliche wie auch bildungspraktische Implikationen liefert, wird der TPACK-Ansatz in Deutschland bisher kaum rezipiert. Der Ansatz des im Vortrag vorgestellten Forschungsvorhabens liegt darin, erstmalig das selbsteingeschätzte TPACK-Wissen von Lehrkräften der Sekundarstufe I in Deutschland zu erfassen. Dazu wurde auf ein valides Fragebogeninstrument (Schmidt et al., 2009) zurückgegriffen, das übersetzt und für den Untersuchungskontext adaptiert wurde. Datengrundlage bildet die repräsentative Lehrerbefragung (N = 1210) des Projekts “Schule digital - der Länderindikator 2016” (Bos et al., 2016). Im Vordergrund des Forschungsinteresses steht die Generierung von Erkenntnissen darüber, (1) wie gut Lehrkräfte in Deutschland ihr Professionswissen im Bereich des Einsatzes digitaler Medien einschätzen, (2) ob sich unterschiedliche Lehrertypen hinsichtlich des eingeschätzten TPACK-Wissens unterscheiden lassen und (3) inwiefern das Wissen in diesem Bereich einen Effekt auf die Nutzungshäufigkeit digitaler Medien im Unterricht aufweist. Im Rahmen des Vortrags werden die theoretische Rahmung, das konzeptionelle und methodische Vorgehen sowie Ergebnisse zu allen drei Forschungsfragen vorgestellt.

18.15 Uhr
KOLLOQUIUM KUNST- UND KLUTURGESCHICHTE
Thema: Der distanzierte Blick. Zur Rolle von Landschaft in der venezianischen Malerei 1440/1450
Referentin: Prof. Dr. Rebecca Müller, Kunstgeschichte/Bildwissenschaft, Universität Augsburg
Ort: Phil.-Hist. Fakultät, Universitätsstraße 10 (Gebäude D), Raum 2006
Veranstalter: Graduiertenschule für Geistes- und Sozialwissenschaften (GGS)
Kontakt und weitere Informationen: Christoph Salzmann, T 0821/598-5484
Erläuterungen: Weitere Veranstaltungen in dieser Reihe am 29. Juni sowie am 13. und 27. Juli 2017

19.15 Uhr
VIAJO POÉTICO / LESUNG
Thema: Erika Martínez liest aus ihrem Werk (in spanischer und deutscher Sprache)
Ort: Buchhandlung Rieger + Kranzfelder, Maximilianstraße 36, 86150 Augsburg
Eintritt: frei
Veranstalter: Prof. Dr. Hanno Ehrlicher, Romanische Literaturwissenschaft/Iberoromania und Institut für Spanien-, Portugal- und Lateinamerikastudien (ISLA) in Verbindung mit dem Instituto Cervantes München (als Veranstalter der Reihe "Dichterreise - Viajo Poético)
Kontakt und weitere Informationen: Prof. Dr. Hanno Ehrlicher, T 0821/598-5655, hanno.ehrlicher@philhist.uni-augsburg.de
Erläuterungen: http://es.wikipedia.org/wiki/Erika_Martí;nez


x Mittwoch, 7. Juni 2017

17.30 Uhr
ILKA-VORTRAGSREIHE "SPRACHEN IN KONTAKT"
Thema: Unserdeutsch (Rabaul Creole German) und das sprachliche Erbe der deutschen Kolonialzeit in Papua-Neuguinea
Referent: Craig A. Volker (The Cairns Institute, James Cook University)
Ort: Philologisch-Historische Fakultät, Universitätsstraße 10 (Gebäude D), Raum 4056
Veranstalter: Prof. Dr. Péter Maitz (Deutsche Sprachwissenschaft), Prof. Dr. Claudia Claridge (Englische Sprachwissenschaft), Prof. Dr. Sabine Schwarze (Romanische Sprachwissenschaft) und Prof. Dr. Alfred Wildfeuer (Variationslinguistik/DaZ-DaF)
Erläuterungen: Zu den Vorträgen im Interdisziplinären Linguistischen Kolloquium Augsburg laden die Vertreterinnen und Vertreter der romanischen, englischen und deutschen Sprachwissenschaft an der Universität Augsburg alle an aktuellen Fragen der Sprache, Kommunikation und Sprachkultur Interessierten herzlich ein. - Weitere Vorträge der Reihe am 28.06. sowie am 05., 12. und 19.07.2017


x Donnerstag, 8. Juni 2017

17.30 Uhr
PSYCHOLOGISCHES FORSCHUNGSKOLLOQUIUM
Thema: Selbst- und fremdbezogene Wissens- und Motivationsregulation in Gruppenlernsituationen
Referentin: Nadine Melzner, Lehrstuhl Psychologie m.b.B.d. Pädagogischen Psychologie & Lehrstuhl Psychologie
Ort: Phil.-Soz. Fakultät (Gebäude D), Universitätsstraße 10, Raum 2102
Veranstalter: Prof. Dr. Markus Dresel, Prof. Dr. Ingo Kollar, Fach Psychologie
Erläuterungen: Kooperativem Lernen wird erhebliches Potenzial zur Förderung des Lernerfolgs zugeschrieben (Weinberger, Stegmann, & Fischer, 2010). Nichtsdestotrotz ergeben sich insbesondere in selbstorganisierten Lerngruppen häufig Probleme, etwa, wenn ungünstige Motivationslagen oder ein geringer inhaltlicher Wissensstand vorliegen (Järvelä & Hadwin, 2013). Bislang ist kaum bekannt, wie Lerner/Lerngruppen ihr Lernen unter derartigen Umständen regulieren. Mit dieser Studie wurde untersucht, in welchem Umfang Studierende in Gruppen mit welchen Regulationsstrategien a) Motivationsprobleme, b) Wissensprobleme, und c) deren Kombination kontrollieren. Studierende der Erziehungswissenschaft (N = 86) sollten sich beim Lesen vierer Fallvignetten vorstellen, sich als Teil einer Lerngruppe auf eine Prüfung vorzubereiten. In einem ausbalancierten 2x2-faktoriellen Within-Design wurde variiert, ob ein Motivationsproblem und/oder ein Wissensproblem vorliegt. Erfasst wurde, welche Regulationsstrategien situationsspezifisch zur Regulation des eigenen Lernens (“Self”-Ebene), des Lernens anderer Gruppenmitglieder (“Co”-Ebene) oder des Lernens der Gesamtgruppe (“Shared”-Ebene) angewendet würden. Deren Kategorisierung erfolgte hinreichend objektiv (6 Kategorien; Cohens kappa = .77). Bei Wissensproblemen wurden erwartungsgemäß mehr Strategien genannt als ohne. Dies traf auf Kognitionsstrategien, nicht aber auf Motivationsregulationsstrategien, zu. Bei Motivationsproblemen wurde nicht mehr Regulationsaktivität festgestellt als ohne. Allerdings stieg die Zahl der Motivationsregulationsstrategien stark an, während die der kognitiven Regulationsstrategien stark sank. Dementsprechend war der Interaktionseffekt signifikant. Die meisten Strategien wurden auf Self-Ebene, die wenigsten auf Co-Ebene genannt. Die Ergebnisse könnten anzeigen, dass Studierende Motivationsprobleme gegenüber Wissensproblemen als vorrangig erachten und gezielter angehen. Allerdings scheint das Primat aller Regulationsanstrengungen auf dem eigenen und weniger auf dem Lernprozess Mitlernender zu liegen.


x Montag, 12. Juni 2017

19.30 Uhr
COLLEGIUM MUSICUM
Thema: Argentinien trifft Augsburg - Chor trifft Chor. Chormusik aus zwei Kontinenten mit dem Coro Universitario de Mendoza UNCuyo und dem Kammerchor der Universität Augsburg unter Leitung von Silvana Vallesi & Andreas Becker
Ort: Zentrum für Kunst und Musik (Gebäude G), Universitätsstraße 26, Auditorium
Eintritt: Karten zu 10,-/ermäßigt 5,- Euro an der Abendkasse
Veranstalter: Collegium Musicum


x Dienstag, 13. Juni 2017

17.30 Uhr
PSYCHOLOGISCHES FORSCHUNGSKOLLOQUIUM
Thema: “Ich lass´ die Schüler machen, was sie wollen, dann haben sie mehr Spaß im Unterricht”: Operationalisierung schülerperzipierter Autonomiegewährung und Zusammenhänge mit Lern- und Leistungsemotionen
Referent: Stefan Markus, Universität Erlangen-Nürnberg
Ort: Phil.-Soz. Fakultät (Gebäude D), Universitätsstraße 10, Raum 2103
Veranstalter: Prof. Dr. Markus Dresel, Prof. Dr. Ingo Kollar, Fach Psychologie
Erläuterungen: Autonomie ist nach Deci & Ryan (1985) ein psychologisches Grundbedürfnis und meint das Bestreben, sich selbst als Verursacher eigener Handlungen zu erleben. Der positive Einfluss von Autonomiegewährung auf Lernprozesse wurde vielfach bestätigt (Reeve, 2002). Auch in Pekruns (2006) Kontroll-Wert-Theorie wird sie als Einflussfaktor auf Lern- und Leistungsemotionen angesehen. Doch zeigt sich in der Praxis (Hartinger, 2005), dass nicht von der einen Autonomiegewährung gesprochen werden kann, sondern im Unterricht verschiedene Selbstbestimmungsmöglichkeiten gewährt werden können. Zur Klassifikation der Autonomiegewährung im Unterricht sind in der Literatur bislang wenige empirische Belege zu finden. Ziel der vorliegenden Studie war die Operationalisierung von Autonomiegewährung auf Grundlage des Stufenmodells offenen Unterrichts (Peschel, 2002). Des Weiteren sollten die Zusammenhänge möglicher Subdimensionen mit Lern- und Leistungsemotionen sowie deren personaler Antezedenzien untersucht werden. N=858 Schüler der Sekundarstufe wurden zu wahrgenommener Selbstbestimmung, zu Appraisals, Kontrollempfinden und Valenz sowie zu Lern- und Leistungsemotionen im Mathematikunterricht befragt. Faktorenanalysen legen eine hierarchische 5+2-faktorielle Struktur von Autonomiegewährung nahe. Faktor 1 repräsentiert eine grundlegende Autonomiegewährung, die Lernenden Mitbestimmung im unterrichtlichen Handeln und bei der Gestaltung von Rahmenbedingungen gewährt. Faktor 2 stellte eine Selbstbestimmung im Sinne der Anerkennung von schülerseitigen Meinungen, Wünschen und Lösungsstrategien dar. Evident waren mittlere bis starke Zusammenhänge zwischen Autonomiegewährung und Appraisals. Während die mathematische Selbstwirksamkeit signifikante Korrelationen in angenommener Richtung aufweist, waren die Befunde für die Valenzen inkonsistent. Es zeigten sich positive Zusammenhänge zwischen Autonomiegewährung und positiven Emotionen auf einem schwachen bis mittleren Niveau, während die Werte für negative Emotionen sich meist auf niedrigem Level befanden. Auf Basis der Ergebnisse können Implikationen für die Praxis abgeleitet werden: Für eine emotionsgünstige Gestaltung des Unterrichts scheint es nicht auszureichen, die Schüler lediglich bei der Gestaltung von Rahmenbedingungen mitbestimmen zu lassen. Die Anerkennung persönlicher Meinungen und Werte sowie selbstbestimmter Problemlösungsprozesse sind für eine Förderung positiver Emotionen im Unterricht nötig.

18.15 Uhr
ALTERTUMSWISSENSCHAFTLICHES KOLLOQUM
Thema: Von der Transzendenz zur Immanenz? Christliche perspektiven auf die antike Stadt in Texten des 2.-5. Jh. n. Chr.
Referentin: Prof. Dr. Claudia Tiersch (Berlin)
Ort: Großes Hörsaalzentrum, Universitätsstraße 10 (Gebäude C), HS III
Veranstalter: Prof. Dr. Natascha Sojc (Klassische Archäologie) und Prof. Dr. Gregor Weber (Alte Geschichte)
Erläuterungen: Die frühen Christen wurden von nichtchristliehen Mitbewohnern für ihre angebliche Stadtdistanz geschmäht, lokale Feindschaften entzündeten sich oftmals genau an dieser Konfliktlinie. Andererseits stellt das Christentum vom Beginn seiner missionarischen Aktivitäten an ein essentiell städtisches Phänomen dar. Der Vortrag möchte deshalb anhand dieses offenkundigen Paradoxons den christlichen Semantisierungen der antiken Stadt nachgehen, d. h. der Frage, welche Bedeutungen christliche Texte antiken Städten und ihren Institutionen zuwiesen. Welche kulturellen Hintergründe, welche Motive und normativen Impulse können hierfür ausgemacht werden? Wie veränderten sich christliche Einstellungen gegenüber antiken Städten im Verlauf der frühen Kirchengeschichte? - Weitere Vorträge in dieser Reihe am 27. 6. sowie am 11. und 25.0 7. 2017


x Mittwoch, 14. Juni 2017

10.00 Uhr
INTERNATIONALER TAG
Thema: Informationen rund um das Auslandsstudium
Ort: Großes Hörsaalzentrum, Universitätsstraße 10 (Gebäude C)
Eintritt: frei
Veranstalter: Akademisches Auslandsamt
Kontakt und weitere Informationen: Susanne Graf, Akademisches Auslandsamt, susanne.graf@aaa.uni-augsburg.de, www.aaa.uni-augsburg.de/interkulturelles/it/
Erläuterungen: Der Internationale Tag soll zum einen als Informationsmesse zu Auslandsaufenthalten dienen und zum anderen den Austausch von ausländischen und deutschen Studierenden an der Universität Augsburg fördern. An Informationsständen werden die verschiedenen Austauschprogramme der Universität präsentiert, Experten von Austauschorganisationen und Bildungseinrichtungen stehen für Fragen zur Verfügung. Daneben präsentieren ausländische und deutsche Studierende gemeinsam an sogenannten Ländertischen ihre Heimat- bzw. Gastländer. Die Studierenden erhalten so kompakt alle Informationen, die man zur Planung eines Auslandsaufenthaltes braucht. Die Veranstaltung dauert bis 15.00 Uhr

18.15 Uhr
RINGVORLESUNG "GROSSE WERKE DES FILMS II"
Thema: Tod Browning, "Freaks"
Referentin: Heike Schwarz
Ort: Großes Hörsaalzentrum, Universitätsstraße 10 (Gebäude C), HS II
Veranstalter: Prof. Dr. Günter Butzer (Lehrstuhl für Vergleichende Literaturwissenschaft/Europäische Literaturen) und Prof. Dr. Hubert Zapf (Lehrstuhl für Amerikanistik)
Erläuterungen: Weitere Vorträge in dieser Ringvorlesung am 28. Juni und am 12. und 26. Juli 2017

19.00 Uhr
QUEERER UNI-STAMMTISCH
Thema: Stammtisch des Queerreferats der AStA
Ort: Kaffeehaus im Thalia, Obstmarkt 5, 86152 Augsburg
Veranstalter: AStA der Universität Augsburg
Kontakt und weitere Informationen: http://www.asta.uni-augsburg.de/aktuelles/17_02_15-programm_queerreferat.html oder http/www.queerreferat-augsburg.de
Erläuterungen: Weitere Queere Uni-Stammtische am 28. 6. sowie am 19. 7. 2017


x Dienstag, 20. Juni 2017

19.00 Uhr
LESUNG
Thema: Senthuran Varatharajah liest aus seinem Buch "Vor der Zunahme der Zeichen"
Ort: Großes Hörsaalzentrum, Universitätsstraße 10 (Geb. C), HS IV
Eintritt: frei
Veranstalter: Lehrstuhl für Vergleichende/Europäische Literaturen mit Unterstützung von bücher.de
Kontakt und weitere Informationen: Anna-Lena Eick, T 0821/598-2742, anna-lena.eick@philhist.uni-augsburg.de
Erläuterungen: Senthuran Varatharajah wurde 1984 in Jaffna, Sri Lanka, geboren. Mit vier Monaten Flucht mit seiner Familie vor dem Bürgerkrieg nach Deutschland. Studium der Philosophie, Theologie und Kulturwissenschaft in Marburg, Berlin und London. Senthuran Varatharajah ist Schriftsteller, Schreibender, Dialogpartner. Sein Debutroman "Vor der Zunahme der Zeichen" (2016) wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit renommierten Preisen wie dem Kranichsteiner Literaturförderpreis 2016, dem Bremer Literaturförderpreis 2017, dem Adelbert-von-Chamisso Förderpreis 2017 sowie dem Rauriser Literaturpreis 2017. - Sein Buch "Vor der Zunahme der Zeichen", das als zeitgenössisches Pendant zum klassischen Briefroman verstanden werden kann, besteht aus einem Gespräch, das zwei junge Erwachsene zufällig miteinander auf Facebook führen. Zusammengebracht durch einen Algorithmus - “Personen, die du vielleicht kennst” - sprechen Senthil Vasuthevan und Valmira Surroi im Möglichkeitshorizont digitaler Distanz über Herkunft und Ankunft. Über Erinnern und Vergessen. Über die Flucht der beiden Familien aus den Bürgerkriegsgebieten Sri Lanka und Kosovo. Über die Kindheit im - wie Senthil es nennt - “Asyllandheim.” Über die Schul- und Studienzeit. Der Roman erzählt nicht nur von Flucht und Asyl, sondern auch vom Hineinwachsen in die Zeichenwelt der deutschen Sprache. - Mehr unter http://www.fischerverlage.de/autor/senthuran_varatharajah/23241 und unter http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/72243.asp


x Mittwoch, 21. Juni 2017

12.00 Uhr
COLLEGIUM MUSICUM
Thema: Mittagsmusik mit Studierenden des Lehrstiuhls für Musikpädagogik unter Leitung von Johann Winter
Ort: Zentrum für Kunst und Musik (Gebäude G), Universitätsstraße 26, Concerto
Eintritt: frei
Veranstalter: Collegium Musicum

15.45 Uhr
AUGSBURGER GRUNDSCHULGESPRÄCHE - PROFESSIONELLER UMGANG MIT HETEROGENITÄT
Thema: Musikunterricht in der GS mit Blick auf die Unterschiedlichkeit der Kinder
Referent: Dr. G. Puffer, V. Rattenberger (Lehrstuhl für Musikpädagogik, Universität Augsburg)
Ort: Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät, Universitätsstraße 10 (Gebäude D), Raum 2105
Veranstalter: Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik
Kontakt und weitere Informationen: Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik, Tel. 0821/598-2609, irmtraud.fraidl@phil.uni-augsburg.de
Erläuterungen: Ziel der Augsburger Grundschulgespräche ist es, zu einer engeren Verzahnung (oder zumindest zu einer verbesserten Kommunikation) zwischen den Schulen der Region, der Universität und bedeutsamen Kooperationspartnern innerhalb wie außerhalb der Schule zu kommen. Eine der großen Herausforderungen unserer gegenwärtigen Schule ist die stetig anwachsende Verschiedenartigkeit der Schulkinder und der daraus resultierende Anspruch des professionellen Umgangs. Dabei erscheint Heterogenität weniger als Ausnahme, sondern eher als Regel. Dies gilt insbesondere für die Regelschule für alle, der Grundschule. Zentral für den schulischen Lerngewinn, aber auch für die Einstellung der Kinder zu schulischem Lernen ist, wie Lehrkräfte die Heterogenität der Schüler(innen) annehmen und damit umgehen. Kulturelle, sprachliche, ethnische und soziale Heterogenität bieten gleichermaßen Herausforderungen und produktive Chancen. In welcher Weise Lehrer(innen) auf die Vielfalt in ihrer Klasse vorbereitet werden, steht in engem Zusammenhang mit den vielfältigen Anregungen des Studiums und der Lehrerbildung. Die Augsburger Grundschulgespräche verstehen sich in diesem Semester u. a. als konstruktiver Baustein zur Professionalisierung von Lehrkräften im Umgang mit Heterogenität innerhalb des Projekts “LeHet”.Eingeladen sind im Sommersemester 2017 Expert(inn)en, die darüber berichten, wie sie Heterogenität konstruktiv nutzen und welche (Lern-) Ziele für sie entscheidend sind. Dabei sollen u. a. folgende Fragen besprochen werden: Wie unterrichtet man möglichst adaptiv in der Grundschule? Welche speziellen Angebote bieten die Fachdidaktiken? Gibt es besonders wirkungsvolle Bildungsmedien? - Weitere Veranstaltungen dieser Reihe am 5. und 19. 7. 2017

17.30 Uhr
VORTRAGSREIHE "SOUVERÄNITÄT, GEWALT UND DIE HERAUSFORDERUNG DER DEMOKRATIE DURCH DIE FLÜCHTLINGSFRAGE"
Thema: : Grenzfiguren - zur Politischen Theorie des Flüchtlings
Referentin: PD Dr. Julia Schulze Wessel (Politische Theorie und Ideengeschichte TU Dresden)
Ort: Großes Hörsaalzentrum, Universitätsstraße 10 (Gebäude C), HS III
Veranstalter: Lehrstuhl für Politische Wissenschaft/Politische Theorie
Kontakt und weitere Informationen: Martin Oppelt, T 0821/598-4192, martin.oppelt@phil.uni-augsburg.de
Erläuterung: Die Uhrzeit kann sich noch ändern. - Weitere Veranstaltung in dieser Reihe am 19. Juli 2017

18.15 Uhr
VORTRAGSREIHE "500 JAHRE REFORMATION - HISTORISCHE ZUGÄNGE"
Thema: Die Reformation im Bistum Augsburg
Referent: Dr. Thomas Groll, KHG Augsburg
Ort: Katholisch-Theologische Fakultät, Universitätsstraße 10 (Gebäude D), Raum 2126
Veranstalter: Lehrstuhl für Kirchengeschichte unter besonderer Berücksichtigung der Alten Kirchengeschichte und der Patrologie und die Katholische Hochschulgemeinde (KHG)
Erläuterungen: 500 Jahre ist es her, dass der Augustinermönch Dr. Martin Luther gegen die zu seiner Zeit geübte Praxis des Ablasshandels Protest erhob. Obwohl er seine 95 Thesen wohl nie an der Wittenberger Kirche "angeschlagen" hat und auch keine Spaltung der Kirche herbeiführen wollte, steht dieses Datum für einen entscheidenden Einschnitt in der Geschichte des Christentums. Die Katholisch-Theologische Fakultät widmet dem Lutherjahr eine dreiteilige Vortragsreihe, die schlaglichtartig die Auswirkungen der Reformation auf theologischem, lokalhistorischem und literarischem Gebiet beleuchtet. - Weitere Veranstaltung dieser Reihe am 13.07.2017

18.15 Uhr
VORTRÄGE AM LEHRSTUHL FÜR KUNSTGESCHICHTE/BILDWISSENSCHAFT
Thema: Elfenbeinkämme. Vom Mittelmeer in die lateinischen Kirchen, 5.-12. Jahrhundert
Referent: Dr. Philippe Cordez, Ludwig-Maximilians-Universität München
Ort: Phil.-Hist. Fakultät, Universitätsstraße 10 (Gebäude D), Raum 2106
Veranstalter: Lehrstuhl für Kunstgeschichte/Bildwissenschaft
Kontakt und weitere Informationen: Prof. Dr. Rebecca Müller, T 0821/598-5661, rebecca.mueller@philhist.uni-augsburg.de
Erläuterungen: Weiterer Vortrag in dieser Reihe am 5. Juli 2017


x Donnerstag, 22. Juni 2017

13.00 Uhr
GASTVORTRAG
Thema: The Role of ignorance in climate change decision-making
Referent: Prof. Dr. Michel Gueldry, Middlebury Institute of International Studies at Monterey
Ort: innocube (Gebäude U), Universitätsstraße 1a
Veranstalter: Wissenschaftszentrum Umwelt (WZU) & Jakob-Fugger-Zentrum der Universität Augsburg
Kontakt und weitere Informationen: Dr. Tilman Schröder, T 0821/598-5924, tilman.schroeder@praesidium.uni-augsburg.de

17.30 Uhr
PSYCHOLOGISCHES FORSCHUNGSKOLLOQUIUM
Thema: Selbstregulation in der Prüfungsphase: Wie lernen Studierende tatsächlich? - Eine Experience Sampling Studie
Referentin: Lisa Respondek, Universität Ulm
Ort: Phil.-Soz. Fakultät (Gebäude D), Universitätsstraße 10, Raum 2102
Veranstalter: Prof. Dr. Markus Dresel, Prof. Dr. Ingo Kollar, Fach Psychologie
Erläuterungen: Effektive Selbstregulationsstrategien sind wichtig für ein erfolgreiches Studium. Insbesondere die Nutzung metakognitiver Strategien (Planung, Monitoring, Regulation) fördern einerseits die Kontrollüberzeugung, d.h. die subjektiv wahrgenommene Beeinflussbarkeit der Prüfungsleistung (Shell & Husman, 2008), sowie andererseits die tatsächliche Prüfungsleistung (Richardson et al., 2012). Als eine wichtige Komponente der Selbstregulation verstärkt Kontrollüberzeugung zudem die tatsächliche Prüfungsleistung (Perry et al., 2005). Ebenso wirken Lernemotionen auf den Lernprozess und wirken wiederum auf Selbstregulation und Kontrollüberzeugung (Pekrun et al. 2011). Dabei gibt die Kontroll-Wert-Theorie (Pekrun, 2006) Anregungen für konkrete Wirkmechanismen. Bisherige Annahmen stützen sich jedoch kaum auf Studien, die den Alltag von Studierenden erfassen. Die aktuelle Studie (durchgeführt im Rahmen der Begleitforschung zum BMBF-Projekt “UULM PRO MINT & MED”) geht daher der Frage nach, wie Selbstregulationsstrategien (vor allem metakognitive Strategien) während einer realen Prüfungsvorbereitung genutzt werden, wie Lernemotionen vermittelnd wirken und wie sie sich auf die studienerfolgsrelevante Faktoren Kontrollüberzeugung und Prüfungsleistung auswirken. Insgesamt 92 Studierende verschiedenster Fachrichtungen (2. Fachsemester; 62% weiblich;
MAlter = 21,07; SDAlter = 2,21) wurden via Experience Sampling zu ihrem Ausmaß ihrer metakognitiven Strategienutzung sowie Lernemotionen beim Lernen auf die Prüfung befragt (Compliance: 88%). Sie beantworteten im Selbstbericht über die Dauer von 5 Tagen bis zu einer wichtigen Semesterabschlussprüfung hin täglich 5 elektronische Kurzfragebögen. Im Vortrag werden Ergebnisse dieser Studie präsentiert und hinsichtlich möglicher Konsequenzen diskutiert, die sich für die explizite Unterstützung Selbstregulationsstrategien im Bachelorstudium ergeben.


x Montag, 26. Juni 2017

18.00 Uhr
INTERNATIONALE GASTDOZENTUR AM JAKOB-FUGGER-ZENTRUM
Thema: wird noch bekanntgegeben
Referentin: Prof. Haideh Moghissi, PhD, Professor emerita and senior scholar, York University, Toronto, Canada
Ort: wird noch bekanntgegeben
Veranstalter: Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät und Jakob-Fugger-Zentrum
Kontakt und weitere Informationen: Dr. Tilman Schröder, JFZ, T 0821/598-5924, tilman.schroeder@praesidium.uni-augsburg.de
Erläuterungen: Weitere Veranstaltungen im Rahmen dieser Gastprofessur am 29. Juni und am 3. Juli 2017


x Dienstag, 27. Juni 2017

18.15 Uhr
ALTERTUMSWISSENSCHAFTLICHES KOLLOQUM
Thema: Rethinking Greek and Roman urbanism
Referent: Prof. Dr. John Bintliff (Edinburgh)
Ort: Großes Hörsaalzentrum, Universitätsstraße 10 (Gebäude C), HS III
Veranstalter: Prof. Dr. Natascha Sojc (Klassische Archäologie) und Prof. Dr. Gregor Weber (Alte Geschichte)
Erläuterungen: Our ideas regarding the Greek city are largely conditioned by the predominance of Athens in Classical scholarship, and then of the gridplan Hippodamian town elsewhere. Likewise Roman cities are assumed to be homogeneaus and well-understood elaborations of Hellenistic towns. This talk will deconstruct these notions and take us into other aspects of ancient urbanism where sociology and economics are central rather than architectural appearance. - Weitere Vorträge in dieser Reihe am 11. und 25. 7. 2017


x Mittwoch, 28. Juni 2017

17.30 Uhr
ILKA-VORTRAGSREIHE "SPRACHEN IN KONTAKT"
Thema: "Be spettu": Italienische Dialekte im 21. Jahrhundert zwischen Code-Switching und Polylanguaging
Referentin: Daniela Pietrini Universität Heidelberg / Universität Halle-Wittenberg))
Ort: Philologisch-Historische Fakultät, Universitätsstraße 10 (Gebäude D), Raum 4056
Veranstalter: Prof. Dr. Péter Maitz (Deutsche Sprachwissenschaft), Prof. Dr. Claudia Claridge (Englische Sprachwissenschaft), Prof. Dr. Sabine Schwarze (Romanische Sprachwissenschaft) und Prof. Dr. Alfred Wildfeuer (Variationslinguistik/DaZ-DaF)
Erläuterungen: Zu den Vorträgen im Interdisziplinären Linguistischen Kolloquium Augsburg laden die Vertreterinnen und Vertreter der romanischen, englischen und deutschen Sprachwissenschaft an der Universität Augsburg alle an aktuellen Fragen der Sprache, Kommunikation und Sprachkultur Interessierten herzlich ein. - Weitere Vorträge der Reihe am 05., 12. und 19.07.2017

18.15 Uhr
RINGVORLESUNG "GROSSE WERKE DES FILMS II"
Thema: Sam Mendes, "American Beauty"
Referentin: Julia Rössler
Ort: Großes Hörsaalzentrum, Universitätsstraße 10 (Gebäude C), HS II
Veranstalter: Prof. Dr. Günter Butzer (Lehrstuhl für Vergleichende Literaturwissenschaft/Europäische Literaturen) und Prof. Dr. Hubert Zapf (Lehrstuhl für Amerikanistik)
Erläuterungen: Weitere Vorträge in dieser Ringvorlesung am 12. und 26. Juli 2017

19.00 Uhr
QUEERER UNI STAMMTISCH
Ort: Kaffeehaus im Thalia, Obstmarkt 5 (oberer Bereich)
Veranstalter: AStA der Universität Augsburg
Kontakt und weitere Informationen: www.asta.uni-augsburg.de oder ww.queerreferat-augsburg.de
Erläuterungen: Weiterer Queerer Uni Stammtisch am 19.07.2017

19.30 Uhr
CAMPUSKUNST
Thema: Studentinnen und Studenten der Universität und der Hochschule Augsburg präsentieren ihre künstlerischen Talente auf der offenen Kult-Bühne des Studentenwerks Augsburg
Ort: Mensa der Hochschule Augsburg, Campus am Roten Tor
Veranstalter: Studentenwerk Augsburg
Kontakt und weitere Informationen: Michael Noghero, T 0821/650424-10, michael.noghero@studentenwerk-augsburg.de
Erläuterungen: Näheres wird noch bekanntgegeben.


x Donnerstag, 29. Juni 2017

17.30 Uhr
PSYCHOLOGISCHES FORSCHUNGSKOLLOQUIUM
Thema: Self-Regulation and Cognitive Load in Multimedia Learning
Referentin: Tina Seufert, Abt. Lehr-Lernforschung, Institut für Psychologie und Pädagogik der Universität Ulm
Ort: Phil.-Soz. Fakultät (Gebäude D), Universitätsstraße 10, Raum 2102
Veranstalter: Prof. Dr. Markus Dresel, Prof. Dr. Ingo Kollar, Fach Psychologie
Erläuterungen: Computer based learning environments require learners to self-regulate their learning process. Learners set their goals based on individual conditions, they choose their strategies, they reflect on their progress and they may also try to optimize their affective state. In multimedia learning settings learners moreover can decide on which representation to focus first or at all. The nature of this regulation process is highly dynamic as learners adapt their goals and strategies during the learning process. Until now, Cognitive Load Theory has particularly focused on how to design learning environments in order to optimize cognitive affordances of a task. The view of an optimal learning situation derives from a static perspective on learning and does not take into account that learners themselves might re-arrange the task and the goals. Hence, the cognitive requirements of a task will vary during learning and depends on learner´s decision. Cognitive load might even be the reason to regulate and to change strategies in order to optimize the individual load level. Moreover the regulation process itself can impose cognitive load. Metacognitive monitoring, choosing and conducting the adequate strategy, coping with negative affect, trying to suppress distraction or any other regulatory activities require cognitive resources. They must not be directly related to the task, but they are not necessarily extraneous. In my talk I will analyze the role of self-regulation for learning and its relation to cognitive load as a cause as well as an effect.

18.00 Uhr
INTERNATIONALE GASTDOZENTUR AM JAKOB-FUGGER-ZENTRUM
Thema: wird noch bekanntgegeben
Referentin: Prof. Haideh Moghissi, PhD, Professor emerita and senior scholar, York University, Toronto, Canada
Ort: wird noch bekanntgegeben
Veranstalter: Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät und Jakob-Fugger-Zentrum
Kontakt und weitere Informationen: Dr. Tilman Schröder, JFZ, T 0821/598-5924, tilman.schroeder@praesidium.uni-augsburg.de
Erläuterungen: Weitere Veranstaltung im Rahmen dieser Gastprofessur am 3. Juli 2017

18.15 Uhr
KOLLOQUIUM KUNST- UND KLUTURGESCHICHTE
Thema: Sauberkeit und Eigensinn. Hygieneerziehung und kultureller Wandel alltäglicher Praktiken (1960-1990)
Referentin: Dr. Diana Egermann-Krebs, Europäische Ethnologie/Volkskunde, Universität Augsburg
Ort: Phil.-Hist. Fakultät, Universitätsstraße 10 (Gebäude D), Raum 2006
Veranstalter: Graduiertenschule für Geistes- und Sozialwissenschaften (GGS)
Kontakt und weitere Informationen: Christoph Salzmann, T 0821/598-5484
Erläuterungen: Weitere Veranstaltungen in dieser Reihe am 13. und 27. Juli 2017


x Freitag, 30. Juni 2017

11.00 Uhr
AKADEMISCHE JAHRESFEIER
Thema: Die Universität Augsburg feiert das Akademische Jahr 2016/17
Ort: Juristische Fakultät, Universitätsstraße 24 (Gebäude H), Sonntag und Partner Hörsaal (HS 1001)
Veranstalter: Die Präsidentin der Universität Augsburg
Erläuterungen: Neben der Ansprache der Präsidentin zum Akademischen Jahr 2016/2017 werden u. a. der Förderpreis des Bezirks Schwaben sowie die Universitätspreise der Gesellschaft der Freunde der Universität Augsburg verliehen. - Näheres wird noch bekanntgegeben


x Montag, 3. Juli 2017

18.00 Uhr
INTERNATIONALE GASTDOZENTUR AM JAKOB-FUGGER-ZENTRUM
Thema: wird noch bekanntgegeben
Referentin: Prof. Haideh Moghissi, PhD, Professor emerita and senior scholar, York University, Toronto, Canada, im Podiumsgespräch (weitere Podiumsteilnehmerinnen und Teilnehmer werden noch bekanntgegeben)
Ort: Rokokosaal der Regierung von Schwaben, Fronhof 10, 81652 Augsburg
Veranstalter: Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät und Jakob-Fugger-Zentrum
Kontakt und weitere Informationen: Dr. Tilman Schröder, JFZ, T 0821/598-5924, tilman.schroeder@praesidium.uni-augsburg.de


x Dienstag, 4. Juli 2017

19.00 Uhr
PREISVERLEIHUNG
Thema: Verleihung des Augsburger Wissenschaftspreises für interkulturelle Studien 2017
Ort: Goldener Saal des Rathauses Augsburg, Rathausplatz 1, 86150 Augsburg
Veranstalter: Forum Interkulturelles Leben und Lernen e. V. (FiLL), Universität Augsburg und Stadt Augsburg
Erläuterungen: Näheres wird noch bekannt gegeben


x Mittwoch, 5. Juli 2017

12.00 Uhr
COLLEGIUM MUSICUM
Thema: Mittagsmusik mit Studierenden des Lehrstiuhls für Musikpädagogik unter Leitung von Johann Winter
Ort: Zentrum für Kunst und Musik (Gebäude G), Universitätsstraße 26, Concerto
Eintritt: frei
Veranstalter: Collegium Musicum

15.45 Uhr
AUGSBURGER GRUNDSCHULGESPRÄCHE - PROFESSIONELLER UMGANG MIT HETEROGENITÄT
Thema: Alternative Leistungserhebungen
Referentin: Birgit Naneder (Seminarrektorin MS, MS Kaufering)
Ort: Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät, Universitätsstraße 10 (Gebäude D), Raum 2105
Veranstalter: Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik
Kontakt und weitere Informationen: Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik, Tel. 0821/598-2609, irmtraud.fraidl@phil.uni-augsburg.de
Erläuterungen: Ziel der Augsburger Grundschulgespräche ist es, zu einer engeren Verzahnung (oder zumindest zu einer verbesserten Kommunikation) zwischen den Schulen der Region, der Universität und bedeutsamen Kooperationspartnern innerhalb wie außerhalb der Schule zu kommen. Eine der großen Herausforderungen unserer gegenwärtigen Schule ist die stetig anwachsende Verschiedenartigkeit der Schulkinder und der daraus resultierende Anspruch des professionellen Umgangs. Dabei erscheint Heterogenität weniger als Ausnahme, sondern eher als Regel. Dies gilt insbesondere für die Regelschule für alle, der Grundschule. Zentral für den schulischen Lerngewinn, aber auch für die Einstellung der Kinder zu schulischem Lernen ist, wie Lehrkräfte die Heterogenität der Schüler(innen) annehmen und damit umgehen. Kulturelle, sprachliche, ethnische und soziale Heterogenität bieten gleichermaßen Herausforderungen und produktive Chancen. In welcher Weise Lehrer(innen) auf die Vielfalt in ihrer Klasse vorbereitet werden, steht in engem Zusammenhang mit den vielfältigen Anregungen des Studiums und der Lehrerbildung. Die Augsburger Grundschulgespräche verstehen sich in diesem Semester u. a. als konstruktiver Baustein zur Professionalisierung von Lehrkräften im Umgang mit Heterogenität innerhalb des Projekts “LeHet”.Eingeladen sind im Sommersemester 2017 Expert(inn)en, die darüber berichten, wie sie Heterogenität konstruktiv nutzen und welche (Lern-) Ziele für sie entscheidend sind. Dabei sollen u. a. folgende Fragen besprochen werden: Wie unterrichtet man möglichst adaptiv in der Grundschule? Welche speziellen Angebote bieten die Fachdidaktiken? Gibt es besonders wirkungsvolle Bildungsmedien? - Weitere Veranstaltung dieser Reihe am 19. 7. 2017

17.30 Uhr
ILKA-VORTRAGSREIHE "SPRACHEN IN KONTAKT"
Thema: Kontaktphänomene im Texasdeutschen
Referent: Hans Boas (University of Texas, Austin)
Ort: Philologisch-Historische Fakultät, Universitätsstraße 10 (Gebäude D), Raum 4056
Veranstalter: Prof. Dr. Péter Maitz (Deutsche Sprachwissenschaft), Prof. Dr. Claudia Claridge (Englische Sprachwissenschaft), Prof. Dr. Sabine Schwarze (Romanische Sprachwissenschaft) und Prof. Dr. Alfred Wildfeuer (Variationslinguistik/DaZ-DaF)
Erläuterungen: Zu den Vorträgen im Interdisziplinären Linguistischen Kolloquium Augsburg laden die Vertreterinnen und Vertreter der romanischen, englischen und deutschen Sprachwissenschaft an der Universität Augsburg alle an aktuellen Fragen der Sprache, Kommunikation und Sprachkultur Interessierten herzlich ein. - Weitere Vorträge der Reihe am 12. und 19.07.2017

18.15 Uhr
VORTRÄGE AM LEHRSTUHL FÜR KUNSTGESCHICHTE/BILDWISSENSCHAFT
Thema: Hannah Arendt, Sigfried Giedion, Aldo Rossi oder: Antike Stadträume als "exempla" der (Nachkriegs-)Moderne
Referentin: Dr. Brigitte Sölch, Ruhr-Universität Bochum/Kunsthistorisches Institut Florenz - Max-Planck-Institut
Ort: Phil.-Hist. Fakultät, Universitätsstraße 10 (Gebäude D), Raum 2106
Veranstalter: Lehrstuhl für Kunstgeschichte/Bildwissenschaft
Kontakt und weitere Informationen: Prof. Dr. Rebecca Müller, T 0821/598-5661, rebecca.mueller@philhist.uni-augsburg.de


x Donnerstag, 6. Juli 2017

17.30 Uhr
PSYCHOLOGISCHES FORSCHUNGSKOLLOQUIUM
Thema: PakMan - Peers und akademische Motivation
Referentin: Marion Reindl, Lehrstuhl für Psychologie
Ort: Phil.-Soz. Fakultät (Gebäude D), Universitätsstraße 10, Raum 2102
Veranstalter: Prof. Dr. Markus Dresel, Prof. Dr. Ingo Kollar, Fach Psychologie
Erläuterungen: Ziel des DFG-geförderten Projektes ist es, die Bedeutung des Peerkontextes für die akademische Motivation zu analysieren. Trotz der zunehmenden Bedeutung der Peers im Jugendalter ist der Bezug zur Entwicklung akademischer Motivation vergleichsweise wenig betrachtet worden. Dabei zeigt bisherige Forschung, dass Peers in anderen Entwicklungsbereichen (wie etwa der psychosozialen Anpassung) eine bedeutende Rolle spielen. Um Einflüsse innerhalb des Peerkontextes nochmal differenzieren zu können, werden sowohl Dyaden- als auch Gruppenbeziehungen in Form des besten Freundes und der Clique betrachtet. Basierend auf theoretischen Konzepten, wie der sozial-kognitiven Lerntheorie, Konzepten der soziale Unterstützung und der sozialen Identität wird angenommen, dass sich Jugendliche in ihrer akademischen Motivation der akademischen Motivation der Peers annähern. Zur Prüfung dieser Hypothese wird eine quantitative Längsschnittstudie mit fünf Messzeitpunkten durchgeführt. Die Operationalisierung der Peernetzwerke erfolgt über soziometrische Verfahren. Die akademische Motivation wird multipel i.S. der Zielorientierungen und akademischen Wertzuschreibungen für die Fächer (Deutsch, Mathematik, Englisch, Naturwissenschaften) operationalisiert. Im Vortrag werden erste Ergebnisse berichtet und theoretisch und methodisch diskutiert.

19.00 Uhr
VORTRAGSREIHE "FASZINATION MATHEMATIK UND PHYSIK"
Thema: Platonische Körper und deren Symmetrien
Referent: Prof. Dr. Maxim Smirnov (Mathematik)
Ort: Zeughaus Augsburg, Zeugplatz, 86150 Augsburg, Reichlesaal (Raum 116)
Veranstalter: Die Institute für Mathematik und für Physik der Universität Augsburg
Kontakt und weitere Informationen: Prof. Dr. Kai Cieliebak, T 0821/598-2138, kai.cieliebak@math.uni-augsburg.de
Erläuterungen: Polyeder sind der Menschheit seit Tausenden von Jahren bekannt. Seit der Antike untersucht man deren Geometrie und versucht die Welt mit ihrer Hilfe zu erklären. Fünf ganz spezielle Polyeder, nämlich das Tetraeder, der Würfel, das Oktaeder, das Dodekaeder und das Ikosaeder, spielten in der Philosophie Platons (ca. 360 v. Chr.) eine tragende Rolle. Heutzutage sind diese als platonische Körper bekannt. Etwa 2000 Jahre später beschrieb Kepler ein Modell unseres Sonnensystems, das auf den platonischen Körpern basiert. In diesem Vortrag tauchen wir in die wunderschöne Welt der Geometrie von Polyedern ein. Wir werden uns überlegen, wieso es genau fünf platonische Körper gibt und uns mit deren Symmetrien beschäftigen. Dies führt zu dem Konzept einer Gruppe, das in der modernen Mathematik fundamental ist. - Weitere Veranstaltungen in dieser Reihe am 19. Oktober und 23. November 2017.

20.00 Uhr
ANGLISTENTHEATER/PREMIERE
Thema: "Speking in Tongues" von Andrew Bovell
Ort: Großes Hörsaalzentrum, Universitätsstraße 10 (Gebäude C), HS II
Veranstalter: Das AnglistenTheater der Universität Augsburg
Kontakt und weitere Informationen: anglistentheater@philhist.uni-augsburg.de
Erläuterungen: Weitere Vorstellungen am 7., 8. und 13. Juli 2017. Näheres wird rechtzeitig bekanntgegeben.


x Freitag, 7. Juli 2017

14.00 Uhr
GESUNDHEITSWISSENSCHAFTLICHE VORTRÄGE AM UNIKA-T
Thema: Der Umgang mit Knappheit im deutschen Gesundheitswesen
Referent: Prof. Dr. Axel Focke, Fakultät für Gesundheitsmanagement,Hochschule Neu-Ulm
Ort: Klinikum Augsburg, Stenglinstraße 2, 86156 Augsburg, Seminarraum U1.040
Veranstalter: Das Universitäre Zentrum für Gesundheitswissenschaften am Klinikum Augsburg (UNIKA-T)
Kontakt und weitere Informationen: Dr. Clemens Heuson, T 0821/598-6418, clemens.heuson@unikat.uni-augsburg.de
Erläuterungen: Das UNIKA-T vereint die Lehrstühle für Health Care Operations/Health Information Management, für Umweltmedizin und für Epidemiologie. Diese forschen zur Planung und Analyse von Prozessen im Dienstleistungsbereich, zur Umwelt-Mensch-Interaktion mit dem Schwerpunkt auf allergische Erkrankungen sowie zur Prävention, Früherkennung und Patientenversorgung. Zu diesen Kernthemen geben renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt in der UNIKA-T-Vortragsreihe Einblicke in ihre aktuelle Forschung. - Weiterer Vortrag am 28. Juli 2017

20.00 Uhr
ANGLISTENTHEATER
Thema: "Speking in Tongues" von Andrew Bovell
Ort: Großes Hörsaalzentrum, Universitätsstraße 10 (Gebäude C), HS II
Veranstalter: Das AnglistenTheater der Universität Augsburg
Kontakt und weitere Informationen: anglistentheater@philhist.uni-augsburg.de
Erläuterungen: Weitere Vorstellungen am 8. und 13. Juli 2017. Näheres wird rechtzeitig bekanntgegeben.


x Samstag, 8. Juli 2017

10.00 Uhr
KINDERUNI AUGSBURG
Thema: Ist dünn besser als dick?
Referentin: Prof. Dr. Alexandra Manzei, Gesundheitssoziologie
Ort: Großes Hörsaalzentrum, Universitätsstraße 10 (Gebäude C), HS I (mit Live-Übertragung für erwachsene Begleitpersonen im HS II)
Eintritt: Die Vorlage von Einlasskarten (seit dem 6. Mai und solange Vorrat reicht erhältlich bei Bücher Pustet, Karolinenstraße 12, 86150 Augsburg) sind erforderlich.
Veranstalter: Die Universität Augsburg mit den Partnern/Unterstützern Augsburger Allgemeine, Augsburger Puppenkiste, Bücher Pustet, GEOlinio, Stadt und Stadtwerke Augsburg, Stadtsparkasse Augsburg/Stiftung Aufwind, Zoo Augsburg
Kontakt und weitere Informationen: Pressestelle der Universität Augsburg, Lena Grießhammer, T 0821/598-2098, lena.griesshammer@presse.uni-augsburg.de (zu allgemeinen Fragen) oder Petra Müller, T 0821/598-2094, petra.mueller@presse.uni-augsburg.de (zu Fragen der Vergabe bzw. zur Verfügbarkeit von etwaigen Rest-Einlasstickets) - http://www.kinderuni-augsburg.de
Erläuterungen: In den Vorlesungen der Kinderuniversität Augsburg werden spannende Fragen aus Wissenschaft und Alltag in der Regel von "echten" Professorinnen und Professoren, in Ausnahmefällen auch von eingeladenen Expertinnen und Experten kindgerecht beantwortet. Unterstützt werden die Referentinnen und Referenten dabei von ihrem Assistenten, dem Kasperl aus der Augsburger Puppenkiste, der jeweils in die Thematik einführt. Die Kinderuni ist der ideale Ort, wo Kinder den Spaß am Forschen entdecken und einen Hauch von Studentenleben erfahren können. Für die Kinderstudentinnen und -studenten, die typischerweise zwischen 8 und 12 Jahren alt sind, sind außer Neugier und Spaß am Entdecken keine speziellen Voraussetzungen erforderlich. Dies gilt auch für Eltern oder sonstige erwachsene Begleitpersonen, die die Live-Übertragung der jeweiligen Vorlesung in einen benachbarten Hörsaal verfolgen können (ohne dafür Einlasstickets zu brauchen). - Die nächsten Kinderuni-Vorlesung folgen im Wintersemester 2017/18. Der Kartenausgabetermin und die Vorlesungstermin werden auf http://www.uni-augsburg.de frühzeitig bekanntgegeben.

20.00 Uhr
ANGLISTENTHEATER
Thema: "Speking in Tongues" von Andrew Bovell
Ort: Großes Hörsaalzentrum, Universitätsstraße 10 (Gebäude C), HS II
Veranstalter: Das AnglistenTheater der Universität Augsburg
Kontakt und weitere Informationen: anglistentheater@philhist.uni-augsburg.de
Erläuterungen: Weitere Vorstellung am 13. Juli 2017. Näheres wird rechtzeitig bekanntgegeben.


x Montag, 10. Juli 2017

17.15 Uhr
PHYSIKALISCHES KOLLOQUIUM
Thema: Interaction of Ferromagnetic and Superconducting Permanent Magnets: Quantum Levitation or: The Physics Behind the ”Back to the Future II” Hoverboard
Referent: Prof. Dr. Ludwig Schultz (Institute of Metallic Materials, IFW Dresden)
Ort: Physik-Hörsaalzentrum (Gebäude T), Universitätsstraße 1, HS 1004
Veranstalter: Institut für Physik


x Dienstag, 11. Juli 2017

18.15 Uhr
ALTERTUMSWISSENSCHAFTLICHES KOLLOQUM
Thema: Makedonische Paläste als Stätten von Tryphe und Luxuskultur
Referentin: Prof. Dr. Barbara Schmidt-Donaus (Thessaloniki)
Ort: Großes Hörsaalzentrum, Universitätsstraße 10 (Gebäude C), HS III
Veranstalter: Prof. Dr. Natascha Sojc (Klassische Archäologie) und Prof. Dr. Gregor Weber (Alte Geschichte)
Erläuterungen: Thema des Vortrages sind der Luxus und die Prachtentfaltung in den makedonischen Palästen. Dies betrifft einerseits den Bereich der Architektur und zwar speziell die Annehmlichkeiten, die die Paläste boten, die gewählten Baumaterialien, die Ausstattung mit Fußböden, Wanddekorationen und Bauornamentik, insbesondere im Vergleich zu gleichzeitigen Privathäusern. Andererseits wird jedoch auch die bewegliche Ausstattung dieser Bauten in die Betrachtung einbezogen. Da die Funde aus den beiden bedeutenden Palästen in Vergina und Pella so gut wie unbekannt sind, kann man sich nur mit Hilfe von Funden aus anderen Kontexten und anhand der schriftlichen Überlieferung ein Bild von der verlorenen Pracht machen. - Weiterer Vortrag in dieser Reihe am 25. 7. 2017


x Mittwoch, 12. Juli 2017

14.00 Uhr
SYMPOSIUM
Thema: Die Schriftrollen von Qumran und die Bibel - 70 Jahre nach der Entdeckung
Programm:
o 14:00: 70 Jahre Schriftrollen von Qumran: Begrüßung und Einführung durch Franz Sedlmeier, Augsburg
o 14:15: “Biblische” Texte in Qumran - Vortrag von Dominik Helms, Augsburg
o 15:15: Qumran und die Frage nach dem Kanon der hebräischen Bibel - Vortrag von Luzia Mayer, Augsburg
o 15:45: Die Schriftrollen aus Qumran und die Frage nach dem Messias - Perspektiven für das Neue Testament - Vortrag von Stefan Schreiber, Augsburg
o 17:00: Aufbruch zu neuen Ufern in der Qumranforschung - Das “Theologische Wörterbuch zu den Qumrantexten” - Vortrag von Ulrich Dahmen, Freiburg im Breisgau
o 18:30: Zwischen Wüste, Salzmeer und Oasen. Qumran und die Region am Toten Meer aus archäologischer Sicht - Vortrag von Jürgen Zangenberg, Leiden
Ort: Katholisch-Theologische Fakultät, Universitätsstraße 10 (Gebäude D), Raum 2126
Veranstalter: Die Lehrstühle für Alt- und Neutestamentliche Wissenschaft der Katholisch-Theologischen Fakultät
Kontakt und weitere Informationen: Ulrike Willmann T 0821/598-2729, ulrike.willmann@kthf.uni-augsburg.de
Erläuterungen: Die im Jahr 1947 im Umfeld von Chirbet Qumran gefundenen Schriftrollen haben nicht nur in der Fachwelt, sondern auch in einer breiten Öffentlichkeit für Aufsehen gesorgt. Zahlreiche neue Texte ließen alt- und neutestamentliche Schriften in einem neuen Licht erscheinen. Sie eröffneten neue Zugänge zu den religiösen Vorstellungen und der Lebenswelt der Menschen in der Zeit des Zweiten Tempels. Zwar ist die öffentliche Diskussion um Qumran in den letzten Jahren ruhiger geworden. Doch darf dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass noch immer eine Vielzahl von Fragen rund um die Schriftrollen und die Siedlung von Qumran offen ist. Das Symposion will 70 Jahre nach Entdeckung der Schriftrollen einerseits an ausgewählten Beispielen der Frage nach ihrer Bedeutung für das Alte und Neue Testament nachgehen. Andererseits werden neue Perspektiven aufgezeigt, um die in den Schriftrollen formulierten theologischen Überzeugungen und die Rolle der Siedlung von Chirbet Qumran in ihrem geographischen Kontext besser zu verstehen.

17.30 Uhr
ILKA-VORTRAGSREIHE "SPRACHEN IN KONTAKT"
Thema: "Und gleich komme ich zu meinen Ergebnissen...": Adverbien der unmittelbaren Nachzeitigkeit in Sprachvergleich und Übersetzung
Referent: Vahram Atayan (Universität Heidelberg)
Ort: Philologisch-Historische Fakultät, Universitätsstraße 10 (Gebäude D), Raum 4056
Veranstalter: Prof. Dr. Péter Maitz (Deutsche Sprachwissenschaft), Prof. Dr. Claudia Claridge (Englische Sprachwissenschaft), Prof. Dr. Sabine Schwarze (Romanische Sprachwissenschaft) und Prof. Dr. Alfred Wildfeuer (Variationslinguistik/DaZ-DaF)
Erläuterungen: Zu den Vorträgen im Interdisziplinären Linguistischen Kolloquium Augsburg laden die Vertreterinnen und Vertreter der romanischen, englischen und deutschen Sprachwissenschaft an der Universität Augsburg alle an aktuellen Fragen der Sprache, Kommunikation und Sprachkultur Interessierten herzlich ein. - Weiterer Vortrag der Reihe am 19.07.2017

18.15 Uhr
RINGVORLESUNG "GROSSE WERKE DES FILMS II"
Thema: David Fincher, "Fight Club"
Referent: Matthias Krumpholz
Ort: Großes Hörsaalzentrum, Universitätsstraße 10 (Gebäude C), HS II
Veranstalter: Prof. Dr. Günter Butzer (Lehrstuhl für Vergleichende Literaturwissenschaft/Europäische Literaturen) und Prof. Dr. Hubert Zapf (Lehrstuhl für Amerikanistik)
Erläuterungen: Weiterer Vortrag in dieser Ringvorlesung am 26. Juli 2017

20.00 Uhr
ANGLISTENTHEATER
Thema: "Speking in Tongues" von Andrew Bovell
Ort: Großes Hörsaalzentrum, Universitätsstraße 10 (Gebäude C), HS II
Veranstalter: Das AnglistenTheater der Universität Augsburg
Kontakt und weitere Informationen: anglistentheater@philhist.uni-augsburg.de
Erläuterungen: Näheres wird rechtzeitig bekanntgegeben.


x Donnerstag, 13. Juli 2017

14.00 Uhr
INFORMATIONSVERANSTALTUNG
Thema: "Work Programme 2018-2020: Societal Challenges" in Horizon 2020 - eine Informationsveranstaltung für Geistes-, Kultur- und
Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler mit Dr. Philip Pfaller (Bayerische Forschungsallianz)
Ort: Präsidium (Gebäude A), Universitätsstraße 2, Senatssaal
Veranstalter: Jakob-Fugger-Zentrum der Universität Augsburg
Kontakt und weitere Informationen: Dr. Tilman Schröder, T 0821/598-5924,
tilman.schroeder@praesidium.uni-augsburg.de

17.30 Uhr
PSYCHOLOGISCHES FORSCHUNGSKOLLOQUIUM
Thema: Förderung wissenschaftlichen Denkens durch videobasierte Lösungsbeispiele und Experimentieraufgaben
Referentin: Juliane Kant, Universität Tübingen
Ort: Phil.-Soz. Fakultät (Gebäude D), Universitätsstraße 10, Raum 2102
Veranstalter: Prof. Dr. Markus Dresel, Prof. Dr. Ingo Kollar, Fach Psychologie
Erläuterungen: Mündige Bürgerinnen und Bürger unserer Wissensgesellschaft benötigen die Fähigkeit, wissenschaftliche Erkenntnisse zu verstehen und zu nutzen. Wissenschaftliches Denken umfasst, den wissenschaftlichen Prozess in verschiedenen Disziplinen zu verstehen und zu wissen, wie wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen und interpretiert werden können. Die Förderung wissenschaftlichen Denkens ist deshalb ein zentrales Ziel der naturwissenschaftlichen Schulbildung. Es gibt zwei vielversprechende Ansätze, um wissenschaftliches Denken in der Schule zu fördern: (1) Beim forschenden Lernen denken und handeln Schülerinnen und Schüler wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, indem sie beispielsweise selbst naturwissenschaftliche Experimente durchführen. (2) Im Gegensatz dazu studieren Schülerinnen und Schüler beim beispielbasierten Lernen Beispiele, in denen gezeigt wird, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler denken und handeln. Da beide Ansätze Vor- und Nachteile haben, wurde untersucht, wie das wissenschaftliche Denken mit deren Kombination gefördert werden kann. Dazu wurde ein digitales Lernprogramm entwickelt, das sowohl Experimentieraufgaben zu virtuellen Experimenten (forschendes Lernen) als auch videobasierte Lösungsbeispiele zum Experimentieren (beispielbasiertes Lernen) enthielt. In einer ersten Studie wurde die Darbietung von Lösungsbeispielen fokussiert. Es zeigte sich, dass es vorteilhaft war, Beispiele vor oder statt einer Experimentieraufgabe darzubieten. Ein Beispiel nach einer Experimentieraufgabe brachte dagegen keinen Vorteil. Eine zweite Studie beschäftigte sich mit der Gestaltung von videobasierten Lösungsbeispielen. Es zeigte sich, dass wissenschaftliches Denken besonders gut mit Beispielen aus unterschiedlichen Fächern (fächerübergreifend) vermittelt werden konnte. Zudem förderte ein deduktives Vorgehen (abstrakte Einführung einer Strategie wissenschaftlichen Denkens gefolgt von illustrierenden Beispielen) zusätzlich den Erwerb von Fachwissen. Zusammenfassend zeigte sich, dass videobasierte Lösungsbeispiele effektiv sind, um das wissenschaftliche Denken bei Schülerinnen und Schülern zu fördern, wenn die Beispiele vor oder statt einer Experimentieraufgabe dargeboten werden. Wenn Lehrkräfte multiple Ziele im Unterricht verfolgen wie die gleichzeitige Förderung von wissenschaftlichem Denken und Fachwissen, sollten sie zunächst eine Strategie wissenschaftlichen Denkens abstrakt einführen und diese anschließend mit Beispielen aus unterschiedlichen Fächern illustrieren.

18.15 Uhr
VORTRAGSREIHE "500 JAHRE REFORMATION - HISTORISCHE ZUGÄNGE"
Thema: Goethes Luther
Referent: Prof. Dr. Peter Hofmann, Lehrstuhl für Fundamentaltheologie
Ort: Katholisch-Theologische Fakultät, Universitätsstraße 10 (Gebäude D), Raum 2126
Veranstalter: Der Lehrstuhl für Kirchengeschichte unter besonderer Berücksichtigung der Alten Kirchengeschichte und der Patrologie in Zusammenarbeit mit der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG)
Erläuterungen: 500 Jahre ist es her, dass der Augustinermönch Dr. Martin Luther gegen die zu seiner Zeit geübte Praxis des Ablasshandels Protest erhob. Obwohl er seine 95 Thesen wohl nie an der Wittenberger Kirche "angeschlagen" hat und auch keine Spaltung der Kirche herbeiführen wollte, steht dieses Datum für einen entscheidenden Einschnitt in der Geschichte des Christentums. Die Katholisch-Theologische Fakultät widmet dem Lutherjahr eine dreiteilige Vortragsreihe, die schlaglichtartig die Auswirkungen der Reformation auf theologischem, lokalhistorischem und literarischem Gebiet beleuchtet..

18.15 Uhr
KOLLOQUIUM KUNST- UND KLUTURGESCHICHTE
Thema: Reconstructing ancient Greek cities: from 2D drawings to 3D urban models
Referentin: Chiara Piccoli M.A., Archäologie, Universiteit Leiden
Ort: Phil.-Hist. Fakultät, Universitätsstraße 10 (Gebäude D), Raum 2006
Veranstalter: Graduiertenschule für Geistes- und Sozialwissenschaften (GGS)
Kontakt und weitere Informationen: Christoph Salzmann, T 0821/598-5484
Erläuterungen: Weitere Veranstaltung in dieser Reihe am 27. Juli 2017


x Montag, 17. Juli 2017

TAG DER EUROPÄISCHEN KULTURGESCHICHTE
Thema: Antikenrezeption
Veranstalter: Das Institut für Europäische Kulturgeschichte der Universität Augsburg
Kontakt und weitere Informationen: Susanne Empl, susanne.empl@iek.uni-augsburg.de, T 0821/598-5840, http://www.uni-augsburg.de/institute/iek/index.htm


x Mittwoch, 19. Juli 2017

15.45 Uhr
AUGSBURGER GRUNDSCHULGESPRÄCHE - PROFESSIONELLER UMGANG MIT HETEROGENITÄT
Thema: Sprachsensibler Unterricht in Übergangsklassen der GS
Referentin: Heike Gutmann (Seminarrektorin GS, GS Augsburg vor dem Roten Tor)
Ort: Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät, Universitätsstraße 10 (Gebäude D), Raum 2105
Veranstalter: Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik
Kontakt und weitere Informationen: Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik, Tel. 0821/598-2609, irmtraud.fraidl@phil.uni-augsburg.de
Erläuterungen: Ziel der Augsburger Grundschulgespräche ist es, zu einer engeren Verzahnung (oder zumindest zu einer verbesserten Kommunikation) zwischen den Schulen der Region, der Universität und bedeutsamen Kooperationspartnern innerhalb wie außerhalb der Schule zu kommen. Eine der großen Herausforderungen unserer gegenwärtigen Schule ist die stetig anwachsende Verschiedenartigkeit der Schulkinder und der daraus resultierende Anspruch des professionellen Umgangs. Dabei erscheint Heterogenität weniger als Ausnahme, sondern eher als Regel. Dies gilt insbesondere für die Regelschule für alle, der Grundschule. Zentral für den schulischen Lerngewinn, aber auch für die Einstellung der Kinder zu schulischem Lernen ist, wie Lehrkräfte die Heterogenität der Schüler(innen) annehmen und damit umgehen. Kulturelle, sprachliche, ethnische und soziale Heterogenität bieten gleichermaßen Herausforderungen und produktive Chancen. In welcher Weise Lehrer(innen) auf die Vielfalt in ihrer Klasse vorbereitet werden, steht in engem Zusammenhang mit den vielfältigen Anregungen des Studiums und der Lehrerbildung. Die Augsburger Grundschulgespräche verstehen sich in diesem Semester u. a. als konstruktiver Baustein zur Professionalisierung von Lehrkräften im Umgang mit Heterogenität innerhalb des Projekts “LeHet”.Eingeladen sind im Sommersemester 2017 Expert(inn)en, die darüber berichten, wie sie Heterogenität konstruktiv nutzen und welche (Lern-) Ziele für sie entscheidend sind. Dabei sollen u. a. folgende Fragen besprochen werden: Wie unterrichtet man möglichst adaptiv in der Grundschule? Welche speziellen Angebote bieten die Fachdidaktiken? Gibt es besonders wirkungsvolle Bildungsmedien?

17.30 Uhr
VORTRAGSREIHE "SOUVERÄNITÄT, GEWALT UND DIE HERAUSFORDERUNG DER DEMOKRATIE DURCH DIE FLÜCHTLINGSFRAGE"
Thema: Grenzen und Grenzüberschreitung. Herausforderungen in postkolonialen Zeiten
Referentin: Prof. Dr. Ina Kerner (Käte Hamburger Kolleg Duisburg-Essen, Centre for Global Cooperation Research
Ort: Großes Hörsaalzentrum, Universitätsstraße 10 (Gebäude C), HS III
Veranstalter: Lehrstuhl für Politische Wissenschaft/Politische Theorie
Kontakt und weitere Informationen: Martin Oppelt, T 0821/598-4192, martin.oppelt@phil.uni-augsburg.de

17.30 Uhr
ILKA-VORTRAGSREIHE "SPRACHEN IN KONTAKT"
Thema: German loanwords in English
Referent: Philip Durkin (Oxford English Dictionary)
Ort: Philologisch-Historische Fakultät, Universitätsstraße 10 (Gebäude D), Raum 2105
Veranstalter: Prof. Dr. Péter Maitz (Deutsche Sprachwissenschaft), Prof. Dr. Claudia Claridge (Englische Sprachwissenschaft), Prof. Dr. Sabine Schwarze (Romanische Sprachwissenschaft) und Prof. Dr. Alfred Wildfeuer (Variationslinguistik/DaZ-DaF)
Erläuterungen: Zu den Vorträgen im Interdisziplinären Linguistischen Kolloquium Augsburg laden die Vertreterinnen und Vertreter der romanischen, englischen und deutschen Sprachwissenschaft an der Universität Augsburg alle an aktuellen Fragen der Sprache, Kommunikation und Sprachkultur Interessierten herzlich ein.

19.00 Uhr
QUEERER UNI-STAMMTISCH
Thema: Stammtisch des Queerreferats der AStA
Ort: Kaffeehaus im Thalia, Obstmarkt 5, 86152 Augsburg
Veranstalter: AStA der Universität Augsburg
Kontakt und weitere Informationen: http://www.asta.uni-augsburg.de/aktuelles/17_02_15-programm_queerreferat.html oder http/www.queerreferat-augsburg.de
Erläuterungen: Weiterer Queerer Uni-Stammtisch am 19. 7. 2017


x Donnerstag, 20. Juli 2017

17.30 Uhr
PSYCHOLOGISCHES FORSCHUNGSKOLLOQUIUM
Thema: Geschlechts- und migrationsbezogene Einstellungen von angehenden Lehrkräften
Referentin: Anna Schmitz & Anita Tobisch, Lehrstuhl für Psychologie
Ort: Phil.-Soz. Fakultät (Gebäude D), Universitätsstraße 10, Raum 2102
Veranstalter: Prof. Dr. Markus Dresel, Prof. Dr. Ingo Kollar, Fach Psychologie
Erläuterungen: Basierend auf weiterhin bestehenden Disparitäten im Bildungsverlauf und -erfolg von Schüler(inne)n unterschiedlicher ethnischer Herkunft (z.B. Mehringer, 2013; Schwippert, Wendt & Tarelli, 2012; Wendt, Schwippert & Stubbe, 2016) wird häufig auch der Einfluss herkunftsassoziierter Lehrkrafturteile und
-erwartungen diskutiert (z.B. Dee, 2005; Schofield & Alexander, 2012). Glock und Karbach (2015) konnten dabei negativere implizite Einstellungen gegenüber männlichen Schülern mit Migrationshintergrund im Vergleich zu Schülern ohne Migrationshintergrund aufzeigen. Jedoch verweisen einige Befunde auch auf geschlechtsspezifische Urteile innerhalb der Kategorie des Migrationshintergrunds (z.B. American Psychological Association, 2012; Weber, 2005). Unter Berücksichtigung des Geschlechts der Lehrkraft konnten dabei erste empirische Hinweise für geschlechts- und migrationsbezogene implizite Einstellungen von Lehrkräften ermittelt werden (Glock & Kleen, 2016). Weiterhin unklar bleibt jedoch, inwieweit unterschiedliche herkunftsassoziierte Einstellungen von Lehrkräften für Mädchen und Jungen vorliegen und inwieweit dieser Einfluss auf die Urteils- und Erwartungsbildung haben. Die vorgestellte Studie geht dabei der Frage nach, ob sich Einstellungen angehender Lehrkräfte in Bezug auf die ethnische Herkunft und das Geschlecht von Grundschüler(inne)n unterscheiden. Dieser Frage wird in einer experimentellen Studie im Within-Subject-Design, u.a. unter Einsatz des impliziten Assoziationstests (Greenwald, McGhee & Schwarz, 1998) und von Eye-Tracking nachgegangen.


x Dienstag, 25. Juli 2017

18.15 Uhr
ALTERTUMSWISSENSCHAFTLICHES KOLLOQUM
Thema: Jenseits von Demeter. Rituelle Handlungen, archäologisches Material und preformativer Kontext
Referentin: Daniela Deplano M.A. (Augsburg)
Ort: Großes Hörsaalzentrum, Universitätsstraße 10 (Gebäude C), HS III
Veranstalter: Prof. Dr. Natascha Sojc (Klassische Archäologie) und Prof. Dr. Gregor Weber (Alte Geschichte)
Erläuterungen: Die archäologische Forschung zu griechischen Heiligtümern auf Sizilien war bisher von der engen Verbindung zwischen Demeter und Sizilien geprägt. Dieser von der antiken Literatur geschaffene Topos hatte zur Folge, dass vor allem kleine Heiligtümer abseits der Städte schnell und oft ohne nachvollziehbare Anhaltspunkte als Demeterheiligtümer bezeichnet und der archäologische Befund dahingehend interpretiert wurde. Um eine neue Herangehensweise vorzustellen, werden anhand verschiedener Votivdepots aus dem aktuellen Grabungsprojekt der Universität Augsburg in S. Anna bei Agrigent Kriterien entwickelt, die eine differenziertere Auseinandersetzung mit den Deponierungssitten erlauben. Eine eigenständige Untersuchung zu Votiven kann nicht nur einen neuen Blick auf die Heiligtümer öffnen, sondern ermöglicht auch im Sinne von archaeology of cult Rückschlüsse auf sakrale Riten basierend auf dem archäologischen Material.


x Mittwoch, 26. Juli 2017

18.15 Uhr
RINGVORLESUNG "GROSSE WERKE DES FILMS II"
Thema: Howard Hawks, "Rio Bravo"
Referent: Prof. Dr. Günter Butzer
Ort: Großes Hörsaalzentrum, Universitätsstraße 10 (Gebäude C), HS II
Veranstalter: Prof. Dr. Günter Butzer (Lehrstuhl für Vergleichende Literaturwissenschaft/Europäische Literaturen) und Prof. Dr. Hubert Zapf (Lehrstuhl für Amerikanistik)


x Donnerstag, 27. Juli 2017

17.30 Uhr
PSYCHOLOGISCHES FORSCHUNGSKOLLOQUIUM
Thema: Wie bewältigen Studierende Emotionen vor Prüfungen?
Referentin: Anna-Lena Rottweiler, Juniorprofessur für Empirische Bildungsforschung
Ort: Phil.-Soz. Fakultät (Gebäude D), Universitätsstraße 10, Raum 2102
Veranstalter: Prof. Dr. Markus Dresel, Prof. Dr. Ingo Kollar, Fach Psychologie
Erläuterungen: Erfolgreiche Emotionsregulation ist für ein zielgerichtetes Lernverhalten unabdingbar. In dem BMBF-Projekt "SriAS" werden Emotionen und deren Strategien zu ihrer Regulation speziell in Leistungssituationen untersucht. Es wird der Frage nachgegangen, welche Strategien Studierende anwenden und welchen Einfluss dieses Regulationsverhalten auf die aktuelle Stimmung hat. Wie sich die Wahl spezifischer Emotionsregulationsstrategien verhält ist noch weitgehend unklar, es gibt jedoch Hinweise, dass die Intensität der zu regulierende Emotion dabei eine Rolle spielt. Es wird eine Experience Sampling Studie vorgestellt, an welcher insgesamt 217 Studierende im ersten Semester teilnahmen (6 Messzeitpunkte à 7 Tage, sowohl fünf als auch eine Woche vor einer wichtigen Klausur). Im Selbstbericht gaben Studierende ihre Leistungsemotionen (Angst, Ärger, Langeweile, Freude, Hoffnung, Stolz) und ihr Emotionsregulationsverhalten (Unterdrücken, sich neu Konzentrieren, Umbewerten, Grübeln, Ablenken, Ausdrücken, Handeln, soziale Unterstützung) ebenso wir ihre aktuelle Stimmung an. Erste Ergebnisse zeigen, dass intensiver erlebte Emotionen meist auch intensiver reguliert werden. Die Strategie Umbewertung (reappraisal) scheint dabei eine Ausnahme zu spielen. Im Vortrag werden die aktuellen Ergebnisse vorgestellt und die Nützlichkeit der Strategien diskutiert.

18.00 Uhr
GASTVORTRAG
Thema: Zurück nach Berlin: Gershom Scholem in der Bundesrepublik Deutschland
Referent: Prof. Dr. Noam Zadoff, Indiana University at Bloomington
Ort: wird noch bekanntgegeben
Veranstalter: Professur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft (Prof. Bettina Bannasch) & Jakob-Fugger-Zentrum der Universität Augsburg
Kontakt und weitere Informationen: Dr. Tilman Schröder, T 0821/598-5924, tilman.schroeder@praesidium.uni-augsburg.de

18.15 Uhr
KOLLOQUIUM KUNST- UND KLUTURGESCHICHTE
Thema: Wege der Bilder im 17. Jahrhundert: Zur politischen Ikonographie Portugals auf drei Kontinenten
Referentin: Dr. Urte Krass, Kunstgeschichte, Ludwig-Maximilians-Universität München
Ort: Phil.-Hist. Fakultät, Universitätsstraße 10 (Gebäude D), Raum 2006
Veranstalter: Graduiertenschule für Geistes- und Sozialwissenschaften (GGS)
Kontakt und weitere Informationen: Christoph Salzmann, T 0821/598-5484


x Freitag, 28. Juli 2017

14.00 Uhr
GESUNDHEITSWISSENSCHAFTLICHE VORTRÄGE AM UNIKA-T
Thema: Von Knock-out zu CRSIPR CAS - was können wir von der Gentherapie erwarten?
Referent: Prof. Dr. Klaus Rajewsky, Immune Regulation and Cancer, Max Delbrück Center for Molecular Medicine Berlin
Ort: Klinikum Augsburg, Stenglinstraße 2, 86156 Augsburg, Seminarraum U1.040
Veranstalter: Das Universitäre Zentrum für Gesundheitswissenschaften am Klinikum Augsburg (UNIKA-T)
Kontakt und weitere Informationen: Dr. Clemens Heuson, T 0821/598-6418, clemens.heuson@unikat.uni-augsburg.de
Erläuterungen: Das UNIKA-T vereint die Lehrstühle für Health Care Operations/Health Information Management, für Umweltmedizin und für Epidemiologie. Diese forschen zur Planung und Analyse von Prozessen im Dienstleistungsbereich, zur Umwelt-Mensch-Interaktion mit dem Schwerpunkt auf allergische Erkrankungen sowie zur Prävention, Früherkennung und Patientenversorgung. Zu diesen Kernthemen geben renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt in der UNIKA-T-Vortragsreihe Einblicke in ihre aktuelle Forschung.


x Mittwoch, 11. Oktober 2017

19.00 Uhr
KÖNIGSBRUNNER CAMPUS
Thema: Das Verhältnis von Literatur und (Natur-)Wissenschaft
Referent: Christian Weiblen (Komparatistik/Neuere Deutsche Literaturwissenschaft mit dem Schwerpunkt Ethik)
Ort: Generationenpark, Dietrich Bonhoeffer-Straße 38, 86343 Königsbrunn
Eintritt: frei
Veranstalter: Kulturbüro Königsbrunn in Zusammenarbeit mit der Universität Augsburg
Kontakt und weitere Informationen: Kulturbüro Königsbrunn, Telefon 08231/606-260, kulturbuero@koenigsbrunn.de
Erläuterungen: Auf den ersten Blick scheinen Kunst bzw. Literatur und Wissenschaft nicht viel gemeinsam zu haben. Mehr noch: Literatur und Wissenschaft werden häufig als Gegensätze begriffen, deren jeweils charakteristische Merkmale in Abgrenzung voneinander am deutlichsten zutage treten. Ob Fakt und Fiktion, Vernunft und Emotion, Objekt und Subjekt, Formel und Metapher, Abstraktion und Anschauung oder Logos und Mythos - gängige Unterscheidungskriterien für Wissenschaft auf der einen und Literatur auf der anderen Seite gibt es viele. Das Verhältnis zwischen Literatur und Wissenschaft ist jedoch komplexer als es dieses binäre Raster vorschlägt. Dies wird bereits daran deutlich, dass diese Gegenüberstellung geschichtlich gesehen vergleichsweise jung ist und sich erst mit der Ausdifferenzierung unserer spezialisierten Gesellschaft verfestigte. Dieser Trennung stellen sich jedoch verstärkt Tendenzen entgegen, die das Bewusstsein dafür schärfen, dass die vermeintlich unvereinbaren Welten sehr wohl in einem Miteinander zu denken sind. Insbesondere anhand der wissenschaftlichen Disziplin der Astronomie kann dabei die Verwobenheit der beiden Welterklärungsmodelle aufgezeigt werden. So sprechen die Bezeichnungen der Sternbilder, Metaphern wie "Urknall", oder "Schwarzes Loch", sowie Erkenntnisse der modernen Astrophysik eine deutliche Sprache: Literatur und (Natur)Wissenschaft haben auch in ihren modernen Ausprägungen zahlreiche Berührungspunkte. Weitere Veranstaltung dieser Reihe am 15.11.2017


x Donnerstag, 19. Oktober 2017

19.00 Uhr
VORTRAGSREIHE "FASZINATION MATHEMATIK UND PHYSIK"
Thema: Kindergeburtstag oder Weltkonzern - subjektiv faires und objektiv optimales Teilen
Referent: Prof. Dr. Ralf Werner (Mathematik)
Ort: Zeughaus Augsburg, Zeugplatz, 86150 Augsburg, Reichlesaal (Raum 116)
Veranstalter: Die Institute für Mathematik und für Physik der Universität Augsburg
Kontakt und weitere Informationen: Prof. Dr. Kai Cieliebak, T 0821/598-2138, kai.cieliebak@math.uni-augsburg.de
Erläuterungen: Lieber Gummibärchen oder Schokolade, lieber Sahne oder die Kirsche? Viele Eltern dürften anlässlich eines Kindergeburtstags bereits vor dieser Frage gestanden haben: Wie kann man einen Berg Süßigkeiten oder einen Kuchen so auf alle Kinder aufteilen, dass kein Kind auf ein anderes neidisch ist? Ausgehend von dieser Fragestellung werden einige bekannte Verfahren zum gerechten und/oder neidfreien Teilen vorgestellt. Neben der geschichtlichen Entwicklung dieser Verfahren werden insbesondere die Schwierigkeiten, die durch subjektive Vorlieben entstehen, ausführlich diskutiert. Anschließend wird eine damit verwandte Fragestellung der aktuellen finanzmathematischen Forschung behandelt. Diese stellt sich unter anderem in großen Finanz- und Versicherungskonzernen: Wie lässt sich das vorhandene Konzernkapital am besten auf die verschiedenen Tochterunternehmen aufteilen, so dass sich aus kombinierten Risiko- und Ertragsgesichtspunkten eine objektiv faire und optimale Aufteilung ergibt? - Weitere Veranstaltung in dieser Reihe am 23. November 2017.


x Mittwoch, 15. November 2017

19.00 Uhr
KÖNIGSBRUNNER CAMPUS
Thema: Couchsurfing: Neue Freunde oder New Economy?
Referent: Dr. Christian Schwarzenegger (Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt Öffentliche Kommunikation, Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät)
Ort: Generationenpark, Dietrich Bonhoeffer-Straße 38, 86343 Königsbrunn
Eintritt: frei
Veranstalter: Kulturbüro Königsbrunn in Zusammenarbeit mit der Universität Augsburg
Kontakt und weitere Informationen: Kulturbüro Königsbrunn, Telefon 08231/606-260, kulturbuero@koenigsbrunn.de
Erläuterungen: "Freunde, die man noch nicht getroffen hat" sollen die Mitglieder des Gastfreundschaftsnetzwerks Couchsurfing füreinander sein: Sie bieten sich wechselseitig einen Schlafplatz - ein Zimmer oder die namensgebende Couch - an und fungieren als eine Art persönlicher Fremdenführer mit lokaler Expertise. Es lässt sich so das Versprechen einer authentischen Erfahrung vor Ort machen, eine fremde Stadt, ein fremdes Land aus der Perspektive eines Einheimischen kennenzulernen; oder als Gastgeber die eigene Stadt durch die Augen eines Fremden neu zu entdecken. Soweit die Selbstdarstellung von Couchsurfing, einem global operierenden sozialen Netzwerk, das durch eine zentrale Internetplattform koordiniert wird. Der Vortrag beschäftigt sich mit möglichen Vorzügen, aber auch Lockungen und Gefahren, der Teilhabe an dieser und vergleichbaren Communities. Er geht der Frage nach, was sie zur Etablierung von persönlichen Freundschaftsnetzwerken über Grenzen hinweg beitragen kann und ob Couchsurfing hilft, die Welt durch kulturelle Begegnung und kosmopolitische Annäherung ein wenig kleiner und vertrauter zu machen. Geht es bei Couchsurfing und verwandten Diensten wirklich um soziale Erfahrungen oder sind sie als Vertreter der Sharing Economy eine Form von Plattformkapitalismus, der Grenzen zwischen privat und öffentlich, Profi und Amateur, Dienstleistung und Freundschaft infrage stellt und auflöst?


x Donnerstag, 23. November 2017

19.00 Uhr
VORTRAGSREIHE "FASZINATION MATHEMATIK UND PHYSIK"
Thema: Glas: Vom Alltagsgegenstand zum High-Tech-Material
Referent: Prof. Dr. Leo van Wuellen (Physik)
Ort: Zeughaus Augsburg, Zeugplatz, 86150 Augsburg, Reichlesaal (Raum 116)
Veranstalter: Die Institute für Mathematik und für Physik der Universität Augsburg
Kontakt und weitere Informationen: Prof. Dr. Kai Cieliebak, T 0821/598-2138, kai.cieliebak@math.uni-augsburg.de
Erläuterungen: Der Werkstoff Glas ist bereits seit mehr als 4000 Jahren bekannt und hat sich im Laufe der Zeit eine enorme technologische Bedeutung erarbeitet. Das Anwendungsspektrum dieses Werkstoffes weitet sich durch die Erschließung neuer Zusammensetzungsbereiche und Prozessierungsverfahren immer mehr aus. Die mit den Arbeiten von Schott und Abbe gegen Ende des 19. Jahrhunderts eingeleitete systematische Untersuchung von Gläsern lieferte grundlegende Erkenntnisse über die Abhängigkeit makroskopischer Eigenschaften wie Viskosität, Brechungsindex und Härte von der Zusammensetzung. Die Anwendung moderner spektroskopischer Verfahren in den letzten 50 Jahren führte schließlich zu einem grundlegenden Verständnis des strukturellen Aufbaus dieser Materialien und eröffnete damit die Möglichkeit, zielgerichtet Gläser mit optimiertem Eigenschaftsprofil herzustellen. Der Vortrag spannt einen Bogen von den Anfängen der Glasforschung bis hin zu aktuellen Anwendungsfeldern moderner Gläser als Lasermaterialien, optische Fasern oder Biomaterialien.


x Freitag, 26. Januar 2018

17.00 Uhr
ABSCHIEDSVORLESUNG
Thema: Mit einer "Last Lecture" verabschiedet sich Prof. Dr. Dieter Vollhardt, seit 1996 Inhaber des Lehrstuhls für Theoretische Physik III/Elektronische Korrelationen und Magnetismus am Institut für Physik der Universität Augsburg, in den Ruhestand
Ort: Hörsaalzentrum Physik, Universitätsstraße 1 (Gebäude T)
Veranstalter: Die Mathematisch-Naturwissenschaftlich-Technische Fakultät
Erläuterungen: Einzelheiten werden rechtzeitig bekanntgegeben.