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UPD 20/13 - 31.01.2013                                 Meldung als pdf

Neue Methoden der historischen Vermittlung im Museum

Augsburger Kontaktstudium Geschichte 2013 am 7. und 8. Februar an der Universität, im Schaezlerpalais und im Maximilianmuseum


maximilianmuseum_updAugsburg/SP/KPP - "Neue Methoden der historischen Vermittlung im Museum“ lautet das Thema des diesjährigen Augsburger Kontaktstudiums Geschichte, einer Fortbildungsveranstaltung für Geschichtslehrkräfte, die im Jahre 2013 zum dritten Mal vom Lehrstuhl für Didaktik der Geschichte in Zusammenarbeit mit der Dienststelle des Ministerialbeauftragten der Gymnasien in Schwaben veranstaltet wird. Das Kontaktstudium findet am 7. und 8. Februar teils an der Universität Augsburg statt, teils im Schaezlerpalais und im Maximilianmuseum statt. Um den aktuellen Anforderungen an eine bessere Verknüpfung der drei Phasen der Lehrerbildung gerecht zu werden, nehmen an der Fortbildung auch fortgeschrittene Studierende sowie Referendarinnen und Referendare teil, die sich in gemischten Arbeitsgruppen austauschen und kooperieren. Dieses Modell hat sich bereits bei den beiden zurückliegenden Veranstaltungen des Augsburger Kontaktstudiums Geschichte in den Jahren 2011 und 2012 außerordentlich bewährt.

Bild: Veranstaltungsort des Kontakstudiums Geschichte ist diesmal u. a. auch das Maximilianmuseum. Foto: MuK-Amt der Stadt Augsburg.

 

Das Lernen in Museen ist traditionell von großer Bedeutung für den Geschichtsunterricht aller Schulformen und -stufen, da dieser außerschulische Lernort besser als jeder andere den Zugang zu gegenständlichen Quellen und zum materiellen kulturellen Erbe vor Ort und in der Region ermöglicht. Der Wandel der Gesellschaft und veränderte Sehgewohnheiten, insbesondere bei der jüngeren Generation, machen jedoch die Suche nach neuen Vermittlungsformen und -methoden für das historische Lernen im Museum erforderlich. Stichworte wie "interkulturelles Lernen“, "transnationale Perspektiven“, "Perspektivenwechsel“ und "spielerische Formen der Vermittlung“ bestimmen die nationale und internationale geschichtsdidaktische Diskussionen über das historische Lernen im Museum.

Das Programm des diesjährigen Kontaktstudiums Geschichte liefert den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einerseits Grundlagenvorträge zu den wichtigsten Forschungsfragen und stellt die neuesten Museumsentwicklungen unter geschichtsdidaktischer Perspektive zur Diskussion. Andererseits wird die praktische unterrichtliche Anwendung der neuen Vermittlungsmethoden beispielhaft vorgestellt. Diese werden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Arbeitsgruppen am Lernort Museum dann auch praktisch erprobt und mit eigenen Ideen weiterentwickelt. Für die Gruppenarbeiten stehen mit dem Schaezlerpalais und dem Maximilianmuseum zwei renommierte schwäbische Museen zur Verfügung, die sich auch als Ziele für spätere Unterrichtsexkursionen eignen.

Das Kontaktstudium 2013 führt die bewährte Zusammenarbeit von Studierenden, Referendaren und erfahrenen Lehrkräften fort und zielt auch dieses Jahr wieder auf eine gemeinsame Publikation der Inhalte und der Ergebnisse der Vorträge und Workshops.

Organisiert wird der Kontaktstudientag vom Ministerialbeauftragten der Gymnasien in Schwaben in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Didaktik der Geschichte (Prof. Dr. Susanne Popp). Freundliche Unterstützung erfährt das Projekt durch die Kunstsammlungen und Museen der Stadt Augsburg, das Museumspädagogische Zentrum München (MPZ) sowie das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus.

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Programm des Augsburger Kontaktstudiums Geschichte 2013:

www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/geschichte/didaktik/aktuelles/Termine/Kontaktstudium_WS_2012_13.html

Ansprechpartnerin:

Prof. Dr. Susanne Popp

Telefon 0821/598-5556
Kontaktstudium.2013@gmail.com