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UPD 4/15 - 13.01.2015                                 Meldung als pdf

„Was ist eigentlich Transkulturalität?“

Öffentlicher Vortragsabend mit dem Philosophen Wolfgang Welsch am 15. Januar 2015 im Annahof


WelschAugsburg/TS/MH – Der Philosoph und Träger des Max-Planck-Forschungspreises Prof. em. Dr. Wolfgang Welsch stellt in seinem Vortrag am 15. Januar 2014 um 18:30 Uhr im Annahof (Hollbau, Im Annahof 4, 86150 Augsburg) die Frage: „Was ist eigentlich Transkulturalität?“. Organisiert wird der Vortragsabend vom Jakob-Fugger-Zentrum der Universität Augsburg, dem Studiengang Ethik der Textkulturen und dem Evangelischen Forum Annahof. Der Eintritt ist frei.

Die traditionelle Vorstellung von „Kulturen“ als einheitliche und an Nationen gebundene Einheiten gilt zunehmend als überholt. Vielmehr sind heutige Kulturen durch eine Vielfalt kultureller Formen gekennzeichnet. Jeder Einzelne trägt dabei Elemente verschiedener Kulturen in sich, ist also „transkulturell“. Wo die kulturelle Identität von Individuen durch mehrere kulturelle Elemente unterschiedlicher Herkunft bestimmt ist, bestehen immer auch gemeinsame Schnittmengen, die erste Schritte der Kommunikation und darauf aufbauend die Entwicklung weiterer Gemeinsamkeiten ermöglichen. Der Vortrag geht der Frage nach, wie wir uns die eigene innere Transkulturalität bewusst machen und, im Gegensatz zu kursierenden Stereotypen, die Transkulturalität anderer Personen erfahren und schätzen lernen können.

Wolfgang Welsch, Jg. 1946, ist emeritierter Professor der Philosophie und lebt in Berlin. Er lehrte an den Universitäten Bamberg, Magdeburg und Jena. Gastprofessuren hatte er inne in Erlangen-Nürnberg, an der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Stanford University und der Emory University. 1992 erhielt er den Max-Planck-Forschungspreis.

Seine Forschungsschwerpunkte sind Anthropologie und Epistemologie, Theorie der Evolution, Philosophische Ästhetik und Kunsttheorie, Kulturphilosophie und Philosophie der Gegenwart, seine philosophischen Leitfiguren Heraklit, Aristoteles und Hegel.

Der Vortragsabend mit Wolfgang Welsch ist Teil der Vorlesung „Kulturen in Bewegung: Theorien und Konzepte der Transkulturalität“, die Prof. Dr. Stephanie Waldow (Neuere Deutsche Literaturwissenschaft mit Schwerpunkt Ethik) im laufenden Wintersemester an der Universität Augsburg anbietet. Kooperationspartner sind das Evangelische Forum Annahof, der Studiengang Ethik der Textkulturen und das Jakob-Fugger-Zentrum der Universität Augsburg, das als zentrale Forschungseinrichtung in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften für internationale und fächerübergreifende Vernetzungen sorgt und mit öffentlichen Veranstaltungen den Dialog mit der Stadtgesellschaft sucht.

Zum Vortrag „Was ist eigentlich Transkulturalität“ von Prof. em. Dr. Wolfgang Welsch am 15. Januar 2015 um 18:30 Uhr im Annahof (Hollbau, Im Annahof 4, 86150 Augsburg) sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Im Anschluss lädt das Jakob-Fugger-Zentrum zu einem kleinen Umtrunk ein. Der Eintritt ist frei.

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AnsprechpartnerInnen:

Prof. Dr. Stephanie Waldow
Professur für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft mit Schwerpunkt Ethik
Universität Augsburg
Telefon +49 (0)821 598-5752
stephanie.waldow@phil.uni-augsburg.de

Dr. Tilman Schröder
Jakob-Fugger-Zentrum
Universität Augsburg
Telefon +49(0)821/598-5924
tilman.schroeder@praesidium.uni-augsburg.de