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UPD 60/08 - 29.04.2008

Weltraumrecht-Wettbewerb der ESA:

Jurastudenten aus Augsburg sind die Nummer Eins in Europa

Mit dem Sieg auf Europaebene hat sich das Team der Universität Augsburg für die Weltausscheidung im kommenden September in Glasgow qualifiziert.


Das Team der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg, bestehend aus Christian Odehnal, Melanie Ortlieb, Maximilian Widmann und Sarah Schumann (Coach), hat bei der europäischen Ausscheidung des internationalen juristischen Wettbewerbs "Manfred Lachs Space Law Moot Court" den ersten Platz belegt. Der englischsprachige Wettbewerb, der vom 16. bis zum 18. April 2008 in der lettischen Hauptstadt Riga stattfand, wird von der europäischen Raumfahrtagentur (ESA) ausgerichtet und genießt international hohes Ansehen.

Aufgabe der Teilnehmer dieses Wettbewerbs ist es, einen fiktiven Sachverhalt des Weltraumrechts für eine Verhandlung vor dem Internationalen Gerichtshof vorzubereiten. Es gilt, einen Schriftsatz für beide Streitparteien zu erstellen und bei der Ausscheidung dann gegen andere Teams in mündlichen Verhandlungen anzutreten, um die eigenen Argumente vor anerkannten Größen des Weltraumrechts vorzubringen und zu verteidigen.

Die Augsburger setzten sich zunächst gegen die Teams aus Lettland, England und Frankreich durch. Im Finale gegen die Universität Leuven (Belgien) sicherten sich Odehnal, Ortlieb, Widmann und Schumann schließlich den Sieg.

Für engagierte Unterstützung dankt das Augsburger Sieger-Quartett den Mitarbeitern des Jean-Monnet-Lehrstuhls für Europäisches Recht (Prof. Dr. Christoph Vedder), insbesondere Dr. Stefan Lorenzmeier, sowie Elizabeth O'Leary und Philip Friedmann vom Sprachenzentrum der Universität Augsburg. Die Teilnahme- und Reisekosten wurden von der ESA sowie aus Studienbeitragseinnahmen und mit großzügiger Unterstützung der Kanzlei Hengeler Mueller finanziert.

Aufgrund des Siegs in Riga wird das Augsburger Team als Vertreter Europas im kommenden Herbst bei den 17th World Finals of the Manfred Lachs Space Law Moot Court Competition in Glasgow gegen die Gewinner der Amerika- und Asien-Vorrunden antreten.

Bereits Ende Februar 2008 hatten Studenten der Augsburger Jura-Fakultät bei der deutschen Ausscheidung des Philip C. Jessup International Law Moot Court in Göttingen als bestes bayerisches Team einen dritten Platz belegt. In der Vorrunde waren die Vertreter der Universitäten Kiel, Göttingen, Heidelberg und der LMU München besiegt worden, im Halbfinale unterlag man allerdings dem Team der Universität Münster.
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Foto zu dieser Pressemitteilung in der idw-Ausgabe: http://idw-online.de/pages/de/news257850
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Kontakt:

Christian Odehnal
mootcourt@jura.uni-augsburg.de
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Weitere Informationen:

http://www.spacemoot.org
http://www.esa.int/SPECIALS/ECSL/SEMBNNGHZTD_0.html