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UPD 82/08 - 17.06.2008

Augsburger Völkerrechtler Christoph Vedder Vizepräsident der Confidentiality Commission der OPCW


Nach dreijähriger Mitgliedschaft in diesem Gremium ist Prof. Dr. Christoph Vedder, Inhaber des Augsburger Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Europarecht und Völkerrecht sowie Sportrecht/Jean Monnet-Lehrstuhl für Europäisches Recht, am 26. Mai dieses Jahres von der "Commission for the Settlement of Disputes Related to Confidentiality" der "Organisation for the Prevention of Chemical Weapons" (OPCW) in Den Haag zu einem ihrer drei Vizepräsidenten gewählt worden.

Aufgabe dieser sogenannten Confidentiality Commission ist es, auftretende Streitigkeiten über die Einhaltung der strikten Vertraulichkeitsregeln, die zwischen den 166 Vertragsparteien der OPCW oder zwischen Vertragsparteien und dem Sekretariat der OPCW selbst entstehen, durch Mediation und/oder schiedsgerichtliche Entscheidung beizulegen.

Die Kommission besteht aus 24 unabhängigen Experten, die von der Vertragsstaatenkonferenz der OPCW auf Vorschlag der fünf regionalen Gruppierungen des UN-Stils gewählt werden. Vedder war 2005 bereits von der Bundesrepublik Deutschland nominiert und von der Gruppe "Western Europe and Other Countries" (WEOC) vorgeschlagen worden. 2007 wurde er für eine weitere zweijährige Amtsperiode wiedergewählt.
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Foto zu dieser Pressemitteilung: http://idw-online.de/pages/de/news266010
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Kontakt:

Prof. Dr. Christoph Vedder
Telefon 0821/598-4570
christoph.vedder@jura.uni-augsburg.de
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Zur OPCW: http://www.opcw.org/