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UPD 134/09 - 11.07.2009

Bis zum 13. Oktober 2009 in der Schillstraße 100:

Dem Licht der italienischen Malerei auf der Spur

Die Ausstellung "Landschaft Umbrien" zeigt Malerei, die vierzig Augsburger Kunstpädagogik-Studentinnen und -Studenten von zwei Exkursionen nach Cittá di Castello mitgebracht haben.


Noch bis zum 13. Oktober 2009 zeigt eine Ausstellung des Lehrstuhls für Kunstpädagogik (Prof. Dr. Constanze Kirchner) am Universitätsstandort Schillstraße 100 umbrische Landschaften. Die Bilder von vierzig Studentinnen und Studenten des Lehrstuhls sind bei zwei Exkursionen entstanden, die 2007 und 2008 jeweils in die Umgebung von Cittá di Castello führten. Die Ausstellung ist montags bis donnertags jeweils von 8.00 bis 20.00 Uhr geöffnet, freitags von 8.00 bis 16.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

"Jenseits der touristischen Kulturindustrien von Florenz oder Siena haben Umbrien und speziell die Gegend um Cittá di Castello weitestgehend ihren ursprünglichen Charakter erhalten. Hier bieten sich daher ideale Möglichkeiten, dem berühmten Licht der italienischen Malerei, wie es sich zu Zeiten der Renaissance entwickelt hat, auf die Spur zu kommen", begründet Urs Freund vom Lehrstuhl für Kunstpädagogik die Wahl des Exkursionsziels. "Was Malerei jeweils zu leisten imstande ist, zeigt dieses Licht in einzigartiger Weise: nämlich unserer Wirklichkeit ein besonderes Inkarnat zu verleihen. Auf den Gemälden der italienischen Renaissancekünstler beschreibt es nicht mehr die strenge Geistigkeit des Spätmittelalters, gleichzeitig zergeht es noch nicht in flimmernder Sinnlichkeit wie das Inkarnat des französischen Impressionismus mit seinen überbelichteten Sonntagsszenerien. Vielmehr verschmelzen in ihm Sinnlichkeit und Geist zu einer Bildwirklichkeit, die sowohl existentielle Reflexion des Gegebenen wie auch dessen Transzendierung ist."

Die Ausstellung "Landschaft Umbrien" zeigt eine große Auswahl von Gemälden, die unmittelbar vor Ort entstanden sind und sich mit diesem malerischen Licht auseinandersetzen, es studieren, suchen, interpretieren. Die Bilder sind folglich Ergebnis klassischer Freilichtmalerei, das Atelier befand sich buchstäblich unter freiem Himmel. Die Studierenden konnten die Unmittelbarkeit des Erlebens in ihre Arbeiten einfließen lassen und Farbe, Pinselhandschrift und Formumsetzung direkt vor dem Motiv reflektieren.

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Bildmaterial zu dieser Pressemitteilung: http://idw-online.de/pages/de/image95902

Ansprechpartnerin:

Monika Miller M.A.
Telefon 0821/598-2960
monika.miller@phil.uni-augsburg.de