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UPD 210b/09 - 06.11.2009

Deutsch-japanisches Symposium am 10./11. November 2009:

Dimensionen des Friedens im frühneuzeitlichen Europa

Sechs führende japanische Europahistoriker zu Gast am Augsburger Institut für Europäische Kulturgeschichte


Augsburg/WW/KPP - In Japan steht die Geschichte Europas hoch im Kurs. Vor einem Jahr waren es drei japanische Friedenshistoriker, die ein erstes Symposium zur frühneuzeitlichen Friedens- und Kriegsgeschichte Europas am Institut für Europäische Kulturgeschichte der Universität Augsburg mitgestalteten. Jetzt kommen am 10. Und 11. November sechs Professoren - die führenden japanischen Experten für Länder von England über das Reich Deutscher Nation bis Polen und Litauen - nach Augsburg, um sich mit den Kollegen und Mitarbeitern der international bekannten Augsburger Historischen Friedensforschung über Krieg und Frieden in Europa auszutauschen.

Taro Inai von der Hiroshima Universität vertritt die Englische, Daisuke Furuya von der Osaka Universität die Nordeuropäische Geschichte. Akira Shibutani, der Hauptinitiator des Forschungsverbunds auf der japanischen Seite, ist Lehrstuhlinhaber für Mitteleuropäisch-Deutsche Geschichte an der Shimane Universität in Matsue. Makoto Sasaki, zuständig für die Französische Geschichte, kommt von der Komazawa Universität. Satoshi Koyama lehrt Osteuropäische Geschichte an der Kyoto Universität. Akihiro Sashi ist an der Kobe Fremdsprachenuniversität für Englische Geschichte zuständig.

In der öffentlichen Tagung "Dimensionen des Friedens im frühneuzeitlichen Europa", die am 10. und 11. November 2009 am Instituts für Europäische Kulturgeschichte (Eichleitnerstrasse 30, 86159 Augsburg, Raum 201) stattfindet, machen die Gäste mit ihrer Erforschung und Vermittlung europäischer Kulturbrennpunkte bekannt.

Einblicke ins BMBF-Projekt "Übersetzungs- und Transferleistungen der frühneuzeitlichen Friedensschlüsse Europas"

Im Gegenzug präsentieren Augsburger Forscherinnen und Forscher ihre Arbeiten zur historischen Erschließung der Friedensfähigkeit Europas. Erstmals geben vier Mitarbeiter des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für das Institut für Europäische Kulturgeschichte auf drei Jahren bewilligten Forschungsprojekts "Übersetzungs- und Transferleistungen der frühneuzeitlichen Friedensschlüsse Europas" Einblick in dieses großdimensionierte Verbundunternehmen der Geisteswissenschaften. Um die regionalgeschichtliche Perspektive mit einzubeziehen, nimmt auch der Inhaber des Lehrstuhls für Bayerische Landesgeschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg, Wolfgang Wüst, teil. Die Augsburger Seite wird durch Dr. Regina Dauser vom Augsburger Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit verstärkt.

Freier Eintritt für alle Interessierten

Zum Besuch der Vorträge und Diskussionen laden als Instituts- und Tagungsleiter die Professoren Wolfgang E. J. Weber und Johannes Burkhardt alle Interessierten herzlich ein. Der Eintritt ist frei.
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Ausführliches Programm des Symposiums:

http://www.uni-augsburg.de/institute/iek/scripts/Tagunsprogramm%20Version%201.pdf

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Ansprechpartner:

Dr. Stefan Paulus
Institut für Europäische Kulturgeschichte
Telefon 0821/598-5843
stefan.paulus@iek.uni-augsburg.de

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Zum ersten deutsch-japanischen Historiker-Symposium, das im August 2007 an der Universität Augsburg stattfand: http://idw-online.de/pages/de/news222866