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UPD 5/18 - 17.01.2018                                 Meldung als pdf

Was hilft, was schadet, was überflüssig ist

Dr. Werner Bartens referiert im Rahmen des Augsburger Gesundheitsdialogs


Augsburg/AV/LG – Bei einem Besuch des Frauenarztes geht es aber längst nicht nur um die klassischen Frauenthemen, sondern auch um andere Gesundheitsfragen. Fundierte Informationen, kompetente Ratschläge und großes Einfühlungsvermögen sind dann entscheidend. Dr. Werner Bartens, Sachbuchautor, leitender Redakteur der Süddeutschen Zeitung und Mitglied des ZIG-Beirates, widmet sich diesem Thema am 17. Januar 2018 im Rahmen des Augsburger Gesundheitsdialogs, veranstaltet vom Zentrum für Interdisziplinäre Gesundheitsforschung der Universität Augsburg.

Ist mein Körper normal? Ich werde nicht schwanger – wo finde ich Hilfe? Wie komme ich am besten durch die Wechseljahre? Vor solchen oder ähnlichen Fragen steht wohl jede Frau zu einem bestimmten Zeitpunkt ihres Lebens. Antworten sollte sie dann von ihrem Frauenarzt oder ihrer Frauenärztin bekommen. „Frauen sollen in dem bestärkt werden, was ihnen guttut, und ermuntert werden, sich nichts einreden zu lassen. Außerdem soll ihnen gezeigt werden, was helfen, lindern und heilen kann und wie sie sich und ihrem Körper Wohlgefühl und Wohlbefinden verschaffen.“, so Dr. Werner Bartens. Der promovierte Mediziner, Sachbuchautor und leitender Redakteur der Süddeutschen Zeitung beschäftigt sich mit genau diesem Thema in seinem Vortrag „Frauengesundheit – was hilft, was schadet, was überflüssig ist“ am 17. Januar 2018 um 18 Uhr im Zeughaus Augsburg.

Längst geht es aber nicht mehr nur um die klassischen Frauenthemen, sondern auch um andere Gesundheitsfragen. Schon in der Pubertät beschäftigen sich Mädchen mit sexuellen Schönheitsidealen. Die Pille scheint sich in ein Lifestyle-Produkt mit zahlreichen Wirkungen inklusive Nebenwirkungen verwandelt zu haben. Schwangere werden heute so gut betreut wie nie zuvor. Warum gibt es aber immer weniger risikofreie Schwangerschaften und immer mehr Kaiserschnitte? Und wie reagiert die Krebspatientin auf Operation, Bestrahlung, Chemotherapie und die Anpreisungen der Industrie?

Der Augsburger Gesundheitsdialog

Der Augsburger Gesundheitsdialog wird von der Arbeitsgruppe „Prävention“ des Zentrums für Interdisziplinäre Gesundheitsforschung (ZIG) gestaltet und hat zum Ziel, die Aktivitäten dieses Forschungsbereiches allen interessierten Personen in Augsburg und Umgebung vorzustellen und mit aktuellen Themen zu einem außeruniversitären Dialog anzuregen. „Durch seine Präsenz in Medien und Öffentlichkeit ist Herr Bartens ein idealer Redner um diesen Dialog zu befördern. Deshalb freue ich mich sehr darüber, dass es gelungen ist, Herrn Bartens für einen Vortrag im Rahmen des Augsburger Gesundheitsdialogs zu gewinnen“, so der Sprecher der AG „Prävention“ Prof. Dr. Robert Nuscheler.

Gegründet wurde das ZIG 2014 als zentrale interdisziplinäre Einrichtung der Universität Augsburg. Gemeinsam mit Partnern außerhalb der Universität arbeiten die Forscherinnen und Forscher an zentralen Fragen zu Gesundheit und Krankheit, Medizin und Gesundheitssystem. Unterstützt und begleitet wird der Auf- und Ausbau des Forschungszentrums zudem durch einen hochkarätig besetzten Beirat aus Politik und Gesellschaft.

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Kontakt und weiterführende Informationen:

Dr. Julia von Hayek
Wissenschaftliche Geschäftsführung
Zentrum für Interdisziplinäre Gesundheitsforschung (ZIG)
Universität Augsburg
86135 Augsburg
Telefon: 0821/598-5490
von-hayek@zig.uni-augsburg.de

http://www.zig.uni-augsburg.de