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UPD 98/18 - 28.09.2018                                 Meldung als pdf

Am 2. Oktober 2018 in der Stadtbücherei Augsburg:

Wem helfen Roboter in der Pflege?

Ein öffentliches acatech-Podium mit der Augsburger Informatikerin und KI-Expertin Prof. Dr. Elisabeth André zur Frage, wie Künstliche Intelligenz eine älter werdende Gesellschaft unterstützen kann.


Andre mit Roboter-großAugsburg/BO/KPP – Deutschland wird immer älter, und schon heute ist die Pflege älterer, kranker oder hilfebedürftiger Menschen eine anspruchsvolle Aufgabe. Wie Roboter und lernende Systeme uns in der Pflege unterstützen können, wird von Expertinnen und Experten bei einer allen Interessierten offenstehenden Veranstaltung am 2. Oktober 2018 von 18.00 bis 19.30 Uhr in der Stadtbücherei Augsburg diskutiert. Der Einritt ist frei.

Bild: Der Ruf der Augsburger Informatikern Prof. Dr. Elisabeth André als führende KI-Forscherin gründet u. a. auf ihrer Auseinandersetzung mit dem "sympathischen" und "sozialen" Roboter. © UA-Fotostelle

Roboter können an die Einnahme von Medikamenten erinnern, sie werden in nicht mehr ferner Zukunft auch die Wohnung aufräumen oder Geschichten vorlesen können. Ältere Menschen werden mit dieser Unterstützung länger ein selbstbestimmtes Leben führen können. In Japan werden Pflegeroboter bereits in großem Umfang in der Altenpflege eingesetzt. Auch in Deutschland können sich viele Menschen vorstellen, Robotern Routineaufgaben zu übertragen. Zugleich können Roboter die Pflege ergänzen.

Wo liegen die Grenzen?

Allerdings: Menschliche Zuwendung können Roboter nicht ersetzen. Wie also können sie pflegebedürftige Menschen wirksam unterstützen? Wo liegen Grenzen von Robotern und ihrer Einsatzmöglichkeit in der Pflege? Oder können sie gar zu mehr Menschlichkeit in der Pflege führen?

Mit diesen Fragen befasst sich am 2. Oktober die Podiumsveranstaltung "Wem helfen Roboter in der Pflege?" Erstmals kommt hier die "acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften" mit ihrem – als Bürgerdialog zu gesellschaftlich relevanten Technikthemen konzipierten – Format "acatech am Dienstag" nach Augsburg. Sie kooperiert in diesem Fall mit der "Plattform Lernende Systeme", einem vom BMBF initiierten Expertennetzwerk für Künstliche Intelligenz.

Weltweit renommierte KI-Expertin

Neben Dr. Jürgen Hampel, Universität Stuttgart, und Dr.-Ing. Andreas Keibel von der KUKA Deutschland GmbH wird Prof. Dr. Elisabeth André auf dem von Prof. Dr. Martina Schrauder (acatech-Geschäftsstelle) vertreten sein. Die Informatikerin Elisabeth André ist Inhaberin des Augsburger Lehrstuhls für Multimodale Mensch-Technik-Interaktion. Hinter ihrem weltweiten Renommee als führende Wissenschaftlerin auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz stehen nicht zuletzt ihre wegweisenden Forschungen und Entwicklungen zum "sozialen" bzw. "sympathischen" Roboter. Auf der BMBF-geförderten "Plattform Lernende Systeme" leitet sie die Arbeitsgruppe "Arbeit, Qualifikation, Mensch-Maschine-Interaktion".

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Wem helfen Roboter in der Pflege?

Eine öffentliche Podiumsveranstaltung am Dienstag, dem 2. 10. 2018, von 18.00 bis 19.30 Uhr in der Stadtbücherei Augsburg (Ernst-Reuter-Platz 1, 86150 Augsburg)

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung via http://www.acatech.de/termin/wem-helfen-roboter-in-der-pflege/ wird gebeten.

Veranstalter: "acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften" in Verbindung mit der "Plattform Lernende Systeme"

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Pressebild zum Download:

Andre mit Roboter-großDer Ruf der Augsburger Informatikern Prof. Dr. Elisabeth André als führende KI-Forscherin gründet u. a. auf ihrer Auseinandersetzung mit dem "sympathischen" und "sozialen" Roboter. © UA-Fotostelle