Suche

UPD 135/18 - 15.11.2018                                 Meldung als pdf

Am 17. November in Mering, am 18. November im Goldenen Saal:

Alle Lust will Ewigkeit

Die VokalSolistenAugsburg unter Leitung von Professor Dominik Wortig mit Gesängen von Liebe, Schönheit und Tod


MONL5612-4Augsburg/KF/KPP – Bereits am 17. November in Mering und am 18. November dann im Goldenen Saal des Augsburger Rathauses präsentieren die VokalSolistenAugsburg, das Vokalensemble des Leopold-Mozart-Zentrums der Universität Augsburg, jeweils um 20.00 Uhr unter dem Titel "Alle Lust will Ewigkeit" Werke von Komponisten aus dem 16. bis ins 20. Jahrhundert. Der Eintritt ist jeweils frei.

Bild: Die VokalSolistenAugsburg – das von Professor Dominik Wortig geleitete Vokalensemble des Leopold-Mozart-Zentrums der Universität Augsburg. Foto: Paata Beridse/Mono Studio.

Das aktuelle Konzert der VokalSolistenAugsburg spannt unter dem Titel „Alle Lust will Ewigkeit – Gesänge von Liebe, Schönheit und Tod“ einen breiten und kontrastreichen Bogen, der vom 16. bis ins 20. Jahrhundert reicht.

Auf dem Programm stehen zunächst drei Kompositionen einer der sicherlich schillerndsten Figuren der Musikgeschichte: Don Carlo Gesualdo da Venosa, dessen für die Tonsprache der Renaissance überaus mutige Kontrapunktik und geradezu revolutionäre Harmonik auch in unserer Zeit immer noch außergewöhnlich wirken.

Das "Hohelied Salomonis" zählt fraglos zu den sinnlichsten und umstrittensten Texten der Heiligen Schrift. Zu hören ist die Vertonung des an der Schwelle zum Frühbarock wirkenden Renaissance-Komponisten Leonhard Lechner.

Die kathartische Direktheit und dramatische Dichte der Texte des Angelus Silesius hat Hugo Distler, der vielleicht bedeutendste Vertreter der protestantischen Kirchenmusik im 20. Jahrhundert, unnachahmlich suggestiv in seinem „Totentanz“ vertont.

Schließlich werden diesen Kompositionen und Johann Sebastian Bachs berühmter Trauermotette „Komm, Jesu, komm“, die in dem so „überirdisch“ berührenden Choral „Drum schließ ich mich in deine Hände“ mündet, noch Werke von Gustav Mahler, Nadia Boulanger und Ēriks Ešenvalds gegenübergestellt.

_________________________________

Die Programmfolge im Überblick:

  • Carlo Gesualdo da Venosa (1566-1613): Tribulationem et dolorem; Ecce quomodo moritur iustus; Moro lasso al mio duolo
  • Ēriks Ešenvalds (* 1977): Long road
  • Leonhard Lechner (1553-1606): Das Hohelied Salomonis
  • Gustav Mahler (1860-1911): „O Mensch! Gib acht!“
  • Hugo Distler (1908-1942): Totentanz op.12,2
  • Nadia Boulanger (1887-1979): Cantique
  • Johann Sebastian Bach (1685-1750): „Komm, Jesu, komm“ BWV 229

_________________________________

 

Termine und Orte:

  • Samstag, 17. November 2018, um 20.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Michael, 86415 Mering
  • Sonntag, 18. November 2018, um 20.00 Uhr im Goldenen Saal des Rathauses Augsburg, Rathausplatz, 86150 Augsburg

Der Eintritt ist frei.

_________________________________

Pressekontakt:

Konstanze Frölich
Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg
Telefon 0821/450416-36
konstanze.froelich@phil.uni-augsburg.de